Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Anwalt Schwenn wird hoffentlich die feministische Justiz....

Oliver, Tuesday, 30.11.2010, 20:26 (vor 5524 Tagen) @ Michi

... zur Verantwortung ziehen!
Die Presse nennt Ganoven wie DDR-Markus Wolf, Jan Ulrich etc.

Es geht aber um Falschbeschuldigungen!

Sein Meisterstück:


Landeszeitung Lüneburg: "Die Kontrollinstanzen haben versagt" - Anwalt Schwenn will Hannoveraner Justiz für Fehlurteil im Missbrauchsprozess zur Verantwortung ziehen

Lüneburg (ots) - Das Urteil aus Hannover ist einer der größten Justizirrtümer der vergangenen Jahre in Niedersachsen. Die Große Jugendkammer am Landgericht Lüneburg hat das Urteil jetzt kassiert, sie sprach Ralf Witte (46) und Karl-Heinz Wulfhorst (61) in dem Wiederaufnahmeverfahren vom Vorwurf des sexuellen Missbrauchs der damals 15 Jahre alten Jennifer frei. Doch für Wittes Verteidiger, den prominenten Hamburger Rechtsanwalt Johann Schwenn, ist die Sache noch nicht beendet. Denn kurz nach der Hauptverhandlung im Jahre 2004 hatte das vorgebliche Opfer bei der Staatsanwaltschaft Hannover abermals ausgesagt, gab Angaben über einen vermeintlichen Vergewaltigungsring preis, die jedoch nie durch Ermittlungen bestätigt werden konnten. Die Staatsanwaltschaft aber verschwieg die Aussage, die an der Glaubwürdigkeit des Opfers weitere Zweifel hätte schüren können.

.......

Gibt es so etwas wie ein System oder einen Automatismus der Unrechtsprechung bei Missbrauchsprozessen?

Schwenn: Es sieht im Grunde genommen immer so aus wie im Verfahren um Herrn Witte und Herrn Wulfhorst: Bei der Polizei oder bei der Staatsanwaltschaft erscheint eine Zeugin, die einen mitleiderregenden Eindruck macht, und berichtet von den ihr zugefügten Verbrechen. Und dieser Eindruck führt dazu, dass man jede Professionalität fahren lässt und von Anfang an davon überzeugt ist, dass man es mit einem Opfer zu tun hat. Dabei weiß man überhaupt nicht, ob die Zeugin, wenn sie nicht ohnehin lügt, tatsächlich Opfer des von ihr Beschuldigten oder Opfer einer psychischen Störung ist. Doch solche psychischen Auffälligkeiten werden nicht nur übersehen, sondern sie werden oft zwanglos mit der Modediagnose der posttraumatischen Belastungsstörung erklärt. Menschen, die etwas Schreckliches erlebt haben, werden oft an psychischen Folgen leiden --- denken Sie an die Überlebenden des Eschede-Unglücks. Aber die seriöse Psychiatrie lehrt vor allem eines: Ein Trauma führt weder zu unwahren Angaben noch zu selbstverletzendem Verhalten. Es gibt keinen empirischen Beleg für die Annahme, dass die Symptome einer Borderline-Persönlichkeitsstörung durch sexuellen Missbrauch ausgelöst werden. Trotzdem ist es das Glaubensbekenntnis vieler Staatsanwälte und leider auch Richter, dass es so sei. Und man lässt sich nach Möglichkeit auch nicht von einem unabhängigen Sachverständigen belehren, sondern von dem Arzt des jeweiligen Mädchens. Das ist die dunkle Seite des Opferschutzes, indem man dem vermeintlichen Opfer bedenkenlos glaubt. Auch der Psychiater des Vertrauens des Landgerichtes Hannover war dem Kreisschluss erlegen, mit der Tat, die ja erst festgestellt werden sollte, sei die Ursache der Störung erklärt. Das ist ein Fehler, den alle Traumatherapeuten machen. Die leben davon. Die posttraumatische Belastungsstörung ist eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. Von keinem Traumatherapeuten werden Sie hören, dass kein Trauma vorliegt. Er ist der natürliche Verbündete der Nebenklägervertreterin.

http://www.presseportal.de/pm/65442/1683201/landeszeitung_lueneburg

--

Liebe Grüße
Oliver


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