Renate K'nast (Die Grünen): "Ich bin eine fröhliche Feministin"
"Lustig, lustig, trallalala, bald ist Nikolaus Abend da" 
Aus dem Tagesspiegel (fett=Fragesteller):
Es geht um Familienministerin Kristina Schröder von der CDU. Sie hat in einem Interview eine alte These des Feminismus kritisiert, wonach heterosexueller Geschlechtsverkehr ohne Unterwerfung der Frau kaum möglich sei. Alice Schwarzer sprach der jungen Ministerin daraufhin jede Eignung für ihren Job ab. War das nicht ein wenig überzogen?
Das war unnötig. Alice Schwarzer hätte die Ministerin mit ihren blamablen Äußerungen auch einfach im Regen stehen lassen können.
Was war so blamabel an den Äußerungen der Ministerin?
Dass sie plötzlich anfängt, über das Sexualverhalten von Frauen und Männern und oben und unten und Unterwerfung zu schwadronieren. Ich dachte, ich habe das falsche Heft in der Hand oder brauche noch einmal eine Lesebrille. Ich finde es unglaublich, dass eine Bundesministerin Jahrzehnte später anfängt, in solchen Dingen rumzurühren.
Warum ärgert Sie das so?
Sie verkennt die historische Leistung des Feminismus. Das ist unter Niveau ihres Amtes. Sie sollte sich besser mal um ihre Aufgaben kümmern. Da hat sie noch viel zu tun.
Aber die These von der Unterwerfung ist doch mit guten Gründen angreifbar.
Ich habe das damals für absurd gehalten und halte sie heute immer noch für absurd. Aber Sie müssen doch den Kontext sehen: Das war eine Provokation. Das ist aber doch nicht der Kern der Frauenbewegung.
Sie haben einmal gesagt: „Schrecklich ist das Modell alte Feministin, die den jungen Frauen erklärt, was sie zu tun haben.“ Trifft das auf Schwarzer zu?
Ich stehe zu dem Zitat. Es ging darum, dass sich auch Alice Schwarzer despektierlich über jüngere Frauen äußerte, die angeblich nicht kämpften. Das war anmaßend. Jede Generation von Frauen hat ihre eigenen Kämpfe. Aber sie kämpfen!
Welche Art von Feminismus vertreten Sie?
Ich bin eine fröhliche Feministin, die versucht, Probleme rational zu lösen.
Na, dann fangen sie doch mal an, Frau Künast! Themen gibt es genug ...
Das Interview kann man hier nachlesen:
http://www.tagesspiegel.de/politik/ich-bin-eine-froehliche-feministin/2320252.html
Für Schlechtleser hier in der Audio-Fassung 
Lustig, lustig, trallalala ...
Als denn, volle Granate, Rennnnodddääh ... *seufz*
Der nicht-fröhliche
Leser
--
Eine bestimmte Sorte Mensch (meist weiblich) hat mir den Krieg erklärt
- und ich gehe da jetzt hin zusammen mit "Sunzi" (500 ante Christum natum)
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Leser,
28.11.2010, 20:30
- Und Josef Fritzl ist zum Lachen in den Keller gegangen - Borat Sagdijev, 28.11.2010, 23:02