Schnelle Titeländerung bei SPIEGEL ONLINE
Hallo allerseits!
Heute morgen war ein Artikel bei SPIEGEL ONLINE zu lesen, der die Überschrift trug:
"Tom Tykwer hält Monogamie für widernatürlich"
Das Lesen dieses Artikels ließ allerdings alle Hoffnungen, die der Titel wecken konnte, verfliegen, denn:
Tom Tykwer, 45, hält Monogamie für widernatürlich. "In unseren triebhaften Bedürfnissen sind wir nicht monogam", sagt der Filmregisseur in einem Interview mit dem KulturSPIEGEL.
Tykwer sagte dem KulturSPIEGEL, er könne sich aber darauf einlassen, "bestimmte Triebe für den Vorteil zu opfern, dass ich in einer beschützenden, verbindlichen Beziehung leben kann. Ich glaube an diese Vereinbarung, auch in meinem eigenen Leben."
Und damit schon beim Titel niemand auf frauenfeindlich-promiskutive (oder: im traditionellen Sinne des Wortes "unzüchtige" Gedanken - was dasselbe ist!) kommt, lautet der Titel des Links jetzt:
"Tom Tykwer verzichtet auf bestimmte Triebe"[/u]
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,731554,00.html
mit einem entsprechenden Bild dazu:
![[image]](http://www.spiegel.de/images/image-155872-panoV9free-mfti.jpg)
Tom Tykwer und Marie Steinmann: "Sehr glücklich" mit der Kleinfamilie
SO[/u] macht man heute subtile Propaganda für (nicht nur) sexuelles Spießertum, Herr Ratzinger & co. - nicht mit mittelalterlichem Die-Jungfrau-Maria-Bimmel-Bammel, der schon nicht einmal mehr Widerspruch herausfordert, sondern schlicht und einfach nicht mehr zur Kenntnis genommen wird.
Gruß
Ekki
--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.