Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Ist Feminismus eine Reaktion auf Machtverlust

Jonathan, Sunday, 28.11.2010, 11:49 (vor 5527 Tagen)

Angeregt auch von:

http://www.psy.fsu.edu/~baumeistertice/goodaboutmen.htm

Hab Ich etwas zur genannten Theorie Philosophiert:

Was bedingte die Ausbreitung feministisch-sexistischer Tendenzen in kulturell und technisch hochentwickelten Ländern ?

Feministisch sexistische Tendenzen könnten als Versuch erkannt werden den evolutionären Einfluss von Frauen zu verbessern.
Dieser evolutionäre Einfluss von Frauen wurde durch kulturelle Entwicklung und technischen Fortschritt stetig geschmälert.

Radikale Vertreterinnen des sexistischen Feminismus mussten bald erkennen dass kulturelle, technische fortschritte von Männern den evolutionären Einfluss von Frauen immer weiter schmälerten.
Die Geburtenrate kann und muss im Vergleich zu unserer Vergangenheit vergleichsweise niedrig bleiben um nicht zu einer starken Überbevölkerung mit allen Folgen zu führen.
Die medizinischen Fortschritte fördern zudem ein hohes Lebensalter jedes gezeugten Lebens.
Unsere komplexe Kultur ist zudem eine „Evolution der Informationen“ die auf der Genetischen Evolution aufbaut und weitgehend von Männern bestimmt wurde.
Die Frau ist jedoch offensichtlich Evolutionär für die Selektion von Paarungspartnern und das Austragen und Säugen der Kinder ausgelegt.
Das allein kann man schon an der Zeit messen, die Frauen im vergleich zu Männern damit zubringen mussten um ein Kind, dass evolutionär erfolgreich ist zu „erschaffen“.
Je nach Widrigkeit der Lebensumstände war aber auch der Mann notwendig einen Beitrag über die Zeugung hinaus für neues Leben zu leisten.
Oder anders gesagt hat der Beitrag des Mannes wohl auch in günstigen Lebensumständen über die Zeugung hinaus einen Verstärkungseffekt auf die Anzahl und evolutionäre Qualität neuen Lebens.
Schwangerschaft und Säugen waren Körperlich und damit Genetisch nur den auf diese Funktionen ausgelegten Frauen möglich.
Zeugung war Körperlich nur den Männern möglich.
Der Mann kompensierte den höheren Aufwand der Frauen durch Ernährung und Schutz der Frau und Kinder.

Nur ein Individuum das sich mit seinerseits wiederum erfolgreichem Nachwuchs fortpflanzt war wohl evolutionär signifikant.

Das Zweigeschlechtliche System hat damit das Konzept von evolutionärer Arbeitsteilung und evolutionärem Handel geschaffen.

Was war jedoch die Interpersonale Währung in diesem evolutionären Handel ?

Die Währung mit der die Frau vom Mann bezahlt wurde war zuerst Nahrung und später abstrakte Tauschmittel sowie Schutz und damit Aufmerksamkeit.
Auch die von der Frau erkannte genetische Qualität des Mannes ist Teil dieser Währung.
Denn bei für die Frau außergewöhnlich scheinender genetischer Qualität des Mannes sinken die Anforderungen an die anderen Tauschmittel und werden evtl. von anderen Männern übernommen. Oder anders kann ein Mann über scheinbare genetische Qualitätsmängel mit anderem Kompensieren.

Die Währung mit der der Mann bezahlt wurde war im wesentlichen Geschlechtsverkehr. Das ist bedingt in einer andersartigen Libido des Mannes (die Motivation zum Geschlechtsverkehr mit einer Frau). Diese andersartige Libido musste ungefähr den erhöhten Aufwand für evolutionär erfolgreichen Nachwuchs der Frau ausgleichen.

In kulturell und technisch hochentwickelten Ländern kam jedoch auch eine Stagnation der Bevölkerungszahl, die langsam auf weniger entwickelte Länder zutrifft.

Somit sind die genetischen (körperlichen) Vorteile von Frauen weniger signifikant. In hochentwickelten Bevölkerungszahlgesättigten Gesellschaften wird die kulturelle Evolution wichtiger verglichen zur genetischen Evolution.
Wobei die kulturelle Evolution von der genetischen Evolution nicht klar trennbar ist und auch die genetische Evolution auf die kulturelle Evolution wirkt wie umgekehrt. Vielmehr ist genetische Evolution der Gegenpol zur kulturellen Evolution.

Frauen waren bisher aber eher auf der Seite der genetischen Evolution beteiligt und sind Körperlich (der Geist ist teil des Körpers) darauf optimiert und hatten damit Ihren Einfluss auf die Evolution.

Dieser Einfluss schwindet jedoch wie gesagt in hochentwickelten Kulturen zusehends. Kinder werden nicht mehr so viele gebraucht, da Überbevölkerung droht und die Überlebenschancen jedes Kindes sehr hoch sind.

Auch das verschob genetische Evolution auf kulturelle Evolution die mehrheitlich von Männern bestimmt ist.

Radikal sexistische Feministinnen erkannten und normale Frauen erahnten diesen drohenden Machtverlust und versuchten Gegenstrategien zu starten.

Sie erfanden eine Art sexistischen kulturellen pathogenen Virus um die Machtposition der Männer in der kulturellen Evolution gegen die eher weibliche genetische Evolution zu schwächen und die Position der Frau in der kulturellen Evolution zu stärken

Sehr bedenkenswert!!! (kwT)

jojo, Sunday, 28.11.2010, 12:43 (vor 5527 Tagen) @ Jonathan

- kein Text -

Wenn dem so ist, wie hier steht:

Ekki, Sunday, 28.11.2010, 16:01 (vor 5527 Tagen) @ Jonathan

Sie erfanden eine Art sexistischen kulturellen pathogenen Virus um die
Machtposition der Männer in der kulturellen Evolution gegen die eher
weibliche genetische Evolution zu schwächen und die Position der Frau in
der kulturellen Evolution zu stärken

... besteht m.E. der Ausweg eben nicht[/u] darin, zu einer gemeinsamen Verantwortung von Mann und Frau für die Evolution zurückzukehren,

sondern darin ...

... die im Unterbewußtsein angeblich schlummernde Ausrichtung der Sexualität auf genetisch optimierte Fortpflanzung ...

... zu thematisieren, um sie abzuschaffen ...

... und Sexualität zu einem sorglosen Vergnügen zu machen, welches ...

... Fortpflanzung als eine Möglichkeit in sich schließt, die indes ...

... in keiner Weise "heilig" ist, sondern nach Gutdünken ...

a) ... angenommen (Er[/u]zeugung von Kindern),

b) ... verhütet, oder

c) ... abgebrochen (Abtreibung)

werden kann.

Gruß

Ekki

--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.

Aha? Und wie findet die Erziehung der Kinder...

Misogyn, Sunday, 28.11.2010, 16:54 (vor 5526 Tagen) @ Ekki

...in einem solchen System statt...

... und Sexualität zu einem sorglosen Vergnügen zu machen, welches ...

wo also keinerlei Verbindlichkeit und Paarbindung mehr herrscht? Werden die Kinder dann im Alter von einem Jahr in die Kinderkrippe abgegeben?

Ich weiß echt nicht ob ich deine "Utopie" gut finden soll. Wie auch immer. Sex ist heute so einfach und billig zu haben wie noch nie. Für 30 Euro kannst du eine knackige 20-jährige Ungarin für's Vergnügen (ohne Falten und unemanzipert) bekommen. Was hindert dich?

Ich persönlich habe den Sex so satt! Sorgloses Vergnügen... dass ich nicht lache... Spätestens wenn du dich unglücklich verliebt hast, musst du furchtbaren Liebeskummer erleiden.

Erst musst du die menschlichen Gefühle abschaffen, dann wäre so etwas was du forderst vielleicht möglich

Aha? Und wie findet die Erziehung der Kinder...

Ekki, Sunday, 28.11.2010, 18:12 (vor 5526 Tagen) @ Misogyn

Hallo Misogyn!

wo also keinerlei Verbindlichkeit und Paarbindung mehr herrscht?

Wo habe ich mich - explizit oder implizit - gegen die gemeinsame Erziehung von Kindern ausgesprochen?

Werden die Kinder dann im Alter von einem Jahr in die Kinderkrippe abgegeben?

Das muß jedes Paar für sich entscheiden.

Ich weiß echt nicht ob ich deine "Utopie" gut finden soll. Wie auch
immer. Sex ist heute so einfach und billig zu haben wie noch nie. Für 30
Euro kannst du eine knackige 20-jährige Ungarin für's Vergnügen (ohne
Falten und unemanzipert) bekommen. Was hindert dich?

Ich vergaß hinzuzufügen:

Kostenlos.

Ich persönlich habe den Sex so satt!

Das ist Deine Einstellung, die Dir niemand nehmen kann und will.

Andere aber haben eine andere Einstellung.

Sorgloses Vergnügen... dass ich
nicht lache... Spätestens wenn du dich unglücklich verliebt hast, musst
du furchtbaren Liebeskummer erleiden.

Wer unglücklich verliebt ist, soll sich anderweitig umsehen.

Und damit wir uns recht verstehen:

Ich sage dies als ein Mensch, der unter dem, was Du "unglücklich verliebt" nennst, oft und heftig gelitten hat und gerade deshalb rückblickend der Ansicht ist[/u], daß das alles lächerlich war, daß es besser gewesen wäre, er wäre früher – je früher, desto besser! – zu der obigen Erkenntnis gekommen.

Erst musst du die menschlichen Gefühle abschaffen, dann wäre so etwas
was du forderst vielleicht möglich

Wenn Du keinen Bock (mehr) auf Sex mit einer bestimmten Person hast - was bleibt dann noch?

1.)
Bestenfalls eine der sexuellen Komponente entbehrende Freundschaft.

2.)
Sicherlich die Suche nach einem neuen Sexpartner.

Gruß

Ekki

--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.

Aha? Und wie findet die Erziehung der Kinder...

Misogyn, Tuesday, 30.11.2010, 22:28 (vor 5524 Tagen) @ Ekki


Das muß jedes Paar für sich entscheiden.

Ja, aber auf welcher Grundlage sollen sich denn noch Paare bilden, wenn die Paarung nur noch "sorgloses Vergnügen"(Zitat) ist.

Kinder brauchen Sorge und Verantwortung, keine Sorglosigkeit oder Hedonisten

Ich vergaß hinzuzufügen:

Kostenlos.

Geizhals ;-)

Wer unglücklich verliebt ist, soll sich anderweitig umsehen.

Nein, du verstehst nicht. Ich verliebe mich oft beim Sex. Was nützt es wenn du geilen Sex hast, also ich meine vom Feinsten, wenn du dich zufällig auch noch gleichzeitig verliebst.

Die Frau findet vielleicht den Sex gut, liebt dich aber nicht.

Dann trauerst du vielleicht 3 Jahre lang der Frau hinterher und das ist keine noch so tolle Nacht wert.

Sowas muss nicht passieren, aber es passiert!

Wenn Du keinen Bock (mehr) auf Sex mit einer bestimmten Person hast - was
bleibt dann noch?

1.)
Bestenfalls eine der sexuellen Komponente entbehrende
Freundschaft.

Hööö?

2.)
Sicherlich die Suche nach einem neuen Sexpartner.

Ich versteh dich echt nicht, sorry!

Da sind Kinder und Enkelkinder, das was man sich gemeinsam aufgebaut hat, gemeinsames Lachen, gemeinsames Aufwachen. Dann gibt es noch Zärtlichkeiten, die sich ausserhalb des Sexuellen abspielen, Seelengemeinschaft.

Das Menschsein ist nicht so eindimensional sexuell ausgerichtet wie du es darstellst.

Natürlich sind die oben genannten Dinge heute selten geworden,aber nur weil das Risiko sehr gross ist und das Gelingen sehr selten geworden ist, heisst das nicht, dass es das Gute nicht geben könnte.

Theoretisch könnte es das Gute wieder geben, wenn man das Gute fördern und das Schlechte vernichten würde.

Aha? Und wie findet die Erziehung der Kinder...

DvB, Wednesday, 01.12.2010, 12:27 (vor 5524 Tagen) @ Misogyn

Nein, du verstehst nicht. Ich verliebe mich oft beim Sex. Was nützt es
wenn du geilen Sex hast, also ich meine vom Feinsten, wenn du dich
zufällig auch noch gleichzeitig verliebst.

Das darfst Du eben nicht. Das ist verantwortungslos. Denn für ein Weib gilt: Ich lieb dich nicht, wenn du mich liebst. "Kinder brauchen Sorge und Verantwortung". ;)

Da sind Kinder und Enkelkinder, das was man sich gemeinsam aufgebaut hat,

Tchja, entweder das oder hedonistisches "Verlieben".

Das Menschsein ist nicht so eindimensional sexuell ausgerichtet wie du es
darstellst.

Das Weibsein schon. Die sind eben in jeder Hinsicht rein auf Reproduktion ausgerichtet

Ja

Misogyn, Sunday, 28.11.2010, 16:36 (vor 5526 Tagen) @ Jonathan

Gute Ausführungen.

Die technische und kulturelle Weiterentwicklung des Menschen ist hiermit beendet, da die Frauen den Sprung aus dem steinzeitlichen Schema nicht geschafft haben. Die "Krücke" Feminismus basiert auf eine Bevorzugung von Frau, statt auf der (ursprünglich beabsichtigten) charakterlichen Weiterentwicklung. Esther Vilar war eine Feministin, die sich für die Weiterentwicklung der Selbständigkeit der Frau auf hohem moralischen Niveau eingesetzt hat. Alice Schwarzers Idee war die Behinderung des Mannes durch Gesetze und Quoten sowie die moralische Diskriminierung des Mannes ("Männer-Dashing").

Gewonnen hat leider Alice Schwarzer Ideologie(warum wohl?). Wenn Ester Vilar gewonnen hätte, sähe die Welt heute anders aus. Sie wäre voller selbsbewusster und erfolgreicher Frauen.

Einen Feminismus wie ihn Esther Vilar propagierte würde ich sogar gut finden. Sie hat immer an die Eigenverantwortung der Frau appelliert und gegen die egoistische Ausnutzung der Männer.

Aber: Die Sonderrechte werden die Frauen niemals freiwillig abgeben, also werden sie sich zurückentwickeln und somit die ganze Menschheit ("Idiocracy"). Es wird einen Rückfall in das Stammesleben gebe. Die Menschheit ist noch nicht bereit für den nächsten Evolutionssprung.

Dumme Mütter haben dumme Kinder.

Akademikerfrauen werden sich nachgewiesenermaßen kaum vermehren, weil sie z.B. nicht in der Lage von sich aus einen Mann anzusprechen. In ihnen steckt immer noch der alte Instinkt, dass der Mann alles tun muss und sie zu ihm aufschauen wollen. Tolle Emanzipation! Passivität pur. Die Vorteile mitnehmen und die damit einhergehenden Nachteile von sich weisen! :(

Dumme Mütter --> Kulturell bevorzugt --> Dumme Kinder --> IQ sinkt insgesamt

Das Ende ist klar - Zusammenbruch des westlichen Kultur (demographisch/wirtschaftlich) zugunsten anderer "primitiver" Kulturen

Ist Feminismus eine Reaktion auf Machtverlust

DvB, Sunday, 28.11.2010, 20:38 (vor 5526 Tagen) @ Jonathan

Was bedingte die Ausbreitung feministisch-sexistischer Tendenzen in
kulturell und technisch hochentwickelten Ländern ?

Kapitalinteressen.

Feministisch sexistische Tendenzen könnten als Versuch erkannt werden den
evolutionären Einfluss von Frauen zu verbessern.

Naja, sie "könnten" auch als der Versuch erkannt werden, Männern "gesunden" Fraß anzudrehen.

Dieser evolutionäre Einfluss von Frauen wurde durch kulturelle
Entwicklung und technischen Fortschritt stetig geschmälert.

Evolution funktioniert per Variation, Selektion und Ausmerze. Weiber hatten darauf im Wesentlichen nie Einfluß. Sie haben ihn heute. Vor allem durch Abtreibung.

Radikale Vertreterinnen des sexistischen Feminismus mussten bald erkennen
dass kulturelle, technische fortschritte von Männern den evolutionären
Einfluss von Frauen immer weiter schmälerten.

Da sie keinen hatten, konnte der auch nicht geschmälert werden. Das Erkennen ging daher möglicherweise auf den Konsum halluzinogener Substanzen zurück.

Die Geburtenrate kann und muss im Vergleich zu unserer Vergangenheit
vergleichsweise niedrig bleiben um nicht zu einer starken Überbevölkerung
mit allen Folgen zu führen.

Wir haben bereits starke Überbevölkerung mit allen Folgen. Die Geburtenrate hat damit aber wenig zu tun. Vielmehr findet die Anpassung natürlicherweise per Säuglingssterblichkeit und Konkurrenzdruck statt. Spätestens mit der Industrialisierung sind diese aber weitgehend ausgehebelt worden, womit die Evolution auch weitgehend zum Erliegen gekommen ist, bzw. sich stark in Richtung Devolution verkehrt hat.

Die medizinischen Fortschritte fördern zudem ein hohes Lebensalter jedes
gezeugten Lebens.

Die medizinischen Fortschritte fördern die Krüppeldichte.

Unsere komplexe Kultur ist zudem eine „Evolution der Informationen“
die auf der Genetischen Evolution aufbaut und weitgehend von Männern
bestimmt wurde.

"Unsere Kultur" ist faktisch nicht mehr vorhanden. (Soweit Du sie trotzdem noch als solche bezeichnen magst, ist sie mit Sicherheit nicht "komplex", sondern eine Ödnis.) Und sie war nicht "weitgehend von Männern bestimmt", sondern eine Kultur ist immer ausschließlich von Männern bestimmt.

Die Frau ist jedoch offensichtlich Evolutionär für die Selektion von
Paarungspartnern und das Austragen und Säugen der Kinder ausgelegt.

Nein, sie ist offensichtlich Beute und wird selektiert.

Das allein kann man schon an der Zeit messen, die Frauen im vergleich zu
Männern damit zubringen mussten um ein Kind, dass evolutionär erfolgreich
ist zu „erschaffen“.

Also, je langsamer das Weib, desto besser ist sie ausgelegt, oder wie? Erstaunlicher Einfall.

Je nach Widrigkeit der Lebensumstände war aber auch der Mann notwendig
einen Beitrag über die Zeugung hinaus für neues Leben zu leisten.

Nicht "auch". Die Lebensumstände konnten so günstig sein, wie sie wollten: War der Vater tot, war auch die Zeit für die Brut abgelaufen, soweit die noch nicht auf eigenen Beinen stehen konnte.

Oder anders gesagt hat der Beitrag des Mannes wohl auch in günstigen
Lebensumständen über die Zeugung hinaus einen Verstärkungseffekt auf die
Anzahl und evolutionäre Qualität neuen Lebens.

"Beitrag" und "Verstärkungseffekt" ist nett gesagt. Aber ich stimme zu: Ein lebendiges Kind ist eindeutig lebendiger als ein totes.

Schwangerschaft und Säugen waren Körperlich und damit Genetisch nur den
auf diese Funktionen ausgelegten Frauen möglich.
Zeugung war Körperlich nur den Männern möglich.

Bahnbrechende philosophische Erkenntnisse sind das. :D

Der Mann kompensierte den höheren Aufwand der Frauen durch Ernährung und
Schutz der Frau und Kinder.

Der Mann "kompensierte" frühestens seit Freud irgendwas.

Nur ein Individuum das sich mit seinerseits wiederum erfolgreichem
Nachwuchs fortpflanzt war wohl evolutionär signifikant.

o.O

Das Zweigeschlechtliche System hat damit das Konzept von evolutionärer
Arbeitsteilung und evolutionärem Handel geschaffen.

EvolutionsproletInnen und GenhändlerInnen? Hmmm...

Was war jedoch die Interpersonale Währung in diesem evolutionären Handel
?

Das klingt mir nach nem schwerwiegenden Dachschaden. Mit Beute handelt man nicht.

Die Währung mit der die Frau vom Mann bezahlt wurde war zuerst Nahrung
und später abstrakte Tauschmittel sowie Schutz und damit Aufmerksamkeit.

Ich beschütze nunmal mein Eigentum. Aber ich schachere nicht mit meinem Wildschwein oder so - es sei denn, ich verkaufe es und schieß mir ein Neues. Wie kommt man bloß auf so verschrobene Einfälle?

Auch die von der Frau erkannte genetische Qualität des Mannes ist Teil
dieser Währung.

Das von der Frau "Erkannte" war in aller Regel irrelevant. Und da es mit der Realität gewöhnlich sowieso wenig zu tun hat, ist es das im Wesentlichen auch heute. Es wird ja auch nach Tageslaune immer wieder was anderes "erkannt".

Denn bei für die Frau außergewöhnlich scheinender genetischer Qualität
des Mannes sinken die Anforderungen an die anderen Tauschmittel und werden
evtl. von anderen Männern übernommen. Oder anders kann ein Mann über
scheinbare genetische Qualitätsmängel mit anderem Kompensieren.

Häh? Und so entstanden die Arschficker oder was? :D

Die Währung mit der der Mann bezahlt wurde war im wesentlichen
Geschlechtsverkehr. Das ist bedingt in einer andersartigen Libido des
Mannes (die Motivation zum Geschlechtsverkehr mit einer Frau). Diese
andersartige Libido musste ungefähr den erhöhten Aufwand für
evolutionär erfolgreichen Nachwuchs der Frau ausgleichen.

Du tust gerade so, als hätten Männer kein Interesse an Kindern. Aber selbstverständlich hatten sie das. Nur fürs Vögeln hätte doch kein Mann jahrzehntelang irgendwelche Beute durchgefüttert. Naja, vllt. der Stammeshäuptling oder später der König (aber gerade da war Dreh- und Angelpunkt: ein Erbe!).

In kulturell und technisch hochentwickelten Ländern kam jedoch auch eine
Stagnation der Bevölkerungszahl, die langsam auf weniger entwickelte
Länder zutrifft.

Kulturelle und technische Hochentwicklung schließen sich in aller Regel gegenseitig aus.

Stagnation ist nichts anderes, als der Beweis, daß es ein exponentielles Wachstum in der Realität nicht dauerhaft geben kann. Nach einer Wachstumsphase kommt daher zwangsläufig eine Stagnationsphase. Das hat allenfalls indirekt mit kulturellen oder technischen Fort- oder Rückschritten zu tun.

Somit sind die genetischen (körperlichen) Vorteile von Frauen weniger
signifikant.

Die körperlichen Vorteile von Weibern... Sie sind klein und fressen nicht soviel? :D

In hochentwickelten Bevölkerungszahlgesättigten
Gesellschaften wird die kulturelle Evolution wichtiger verglichen zur
genetischen Evolution.

Was immer Du "hochentwickelt" nennst: Wie sollte Variation, Selektion und Ausmerze von Kulturen denn nicht selber genetische Evolution sein?

Wobei die kulturelle Evolution von der genetischen Evolution nicht klar
trennbar ist und auch die genetische Evolution auf die kulturelle Evolution
wirkt wie umgekehrt. Vielmehr ist genetische Evolution der Gegenpol zur
kulturellen Evolution.

Pole sind Gegensätze. Ich sehe hier keine. Günstigstenfalls verschiedene Kategorien, die per se keine Gegensätze sein können.

Frauen waren bisher aber eher auf der Seite der genetischen Evolution
beteiligt und sind Körperlich (der Geist ist teil des Körpers) darauf
optimiert und hatten damit Ihren Einfluss auf die Evolution.

Weiber hatten faktisch keinen Einfluß auf die Evolution.

Dieser Einfluss schwindet jedoch wie gesagt in hochentwickelten Kulturen
zusehends. Kinder werden nicht mehr so viele gebraucht, da
Überbevölkerung droht und die Überlebenschancen jedes Kindes sehr hoch
sind.

Wie gesagt, kann etwas nicht Vorhandenes nicht schwinden. Und in hochentwickelten Kulturen werden Kinder immer massig gebaucht, da keine Überbevölkerung droht und die Überlebenschancen des Kindes zusammen mit dem Kulturerfolg eine Art Regelkreis bilden.

Radikal sexistische Feministinnen erkannten und normale Frauen erahnten
diesen drohenden Machtverlust und versuchten Gegenstrategien zu starten.

Weiber hatten keine Macht und keinen solchen -verlust. Das ist ein alberner feminöser Mythos.

Sie erfanden eine Art sexistischen kulturellen pathogenen Virus um die
Machtposition der Männer in der kulturellen Evolution gegen die eher
weibliche genetische Evolution zu schwächen und die Position der Frau in
der kulturellen Evolution zu stärken

Weiber und was erfinden? Lächerlich. Wenn die was erfinden, dann Ausreden und alberne Rationalisierungen. Erfunden wurde hier vom in der Folge der 1789er Abschaumrevolution aufkommenden Kapital die maßlose Umverteilung der Macht- und Besitzverhältnisse. Die Weiber sind dabei nur benütztes Mittel zum Zweck. Und alberne DeuterInnen halt..

Nein, im Gegenteil!

Garfield, Monday, 29.11.2010, 19:16 (vor 5525 Tagen) @ Jonathan

Hallo Jonathan!

Hm, ich sehe das etwas anders.

Feministinnen behaupten oft, daß die Herausbildung von Städten das "Patriarchat" erst ermöglicht hätte; manche behaupten auch, das vorher angeblich existierende Matriarchat wäre dadurch zerstört worden.

Tatsächlich geht aber heute kein ernstzunehmender Historiker mehr davon aus, daß es hierzulande in früheren Zeiten ein allgemeines Ur-Matriarchat gegeben hat. Wenn man sich einmal vorstellt, unter welchen Umständen unsere Vorfahren lebten, dann wird klar, daß es eine klare Aufgabenteilung gegeben haben muß. Diese wurde sicher in Notzeiten auch mal aufgeweicht, aber ansonsten muß sie immer präsent gewesen sein, denn aufgrund der schlechteren Lebensumstände war es einfach nötig, daß Frauen soviele Kinder wie irgendwie möglich zur Welt brachten und aufzogen. Je mehr andere Aufgaben die Frauen davon abhielten, umso weniger Nachwuchs gab es, und wenig Nachwuchs war unter den damaligen Umständen katastrophal.

Diese Notwendigkeit wies sowohl Frauen als auch Männern ihre Aufgaben zu. Frauen kümmerten sich um die Kinder und um alles, was sie noch nebenbei relativ gefahrlos im häuslichen Bereich oder im sicheren Lager sowie in der näheren Umgebung erledigen konnten; Männer kümmerten sich um Nahrungsbeschaffung durch Jagd und um den Schutz der Gruppe vor Feinden.

Natürlich wurden die Aufgaben der Frauen auch als wichtig angesehen. Die meisten Männer freuten sich, wenn ihre Frauen viele Kinder zur Welt brachten. Aber während der Nutzen von Kindern nicht sofort erkennbar war, war der Nutzen der männlichen Tätigkeiten für alle Gruppenmitglieder ganz klar ersichtlich, z.B. wenn Jäger viel Beute heimbrachten oder wenn ein Angriff von Feinden erfolgreich von Kriegern abgewehrt wurde. Noch ersichtlicher wurde dieser Nutzen, wenn die Männer versagten - dann hungerte die Gruppe oder es gab hohe Verluste an Menschen und Ressourcen bei Überfällen von Feinden.

Und je schlechter die Lebensumstände der Menschen waren, umso mehr Männer kamen bei Jagd oder Krieg ums Leben. Das erhöhte den Wert eines Mannes weiter, ganz besonders, wenn die Verluste so hoch wurden, daß ein große Zahl von Frauen keinen Mann mehr für sich allein haben konnte. Auch wirkte es sich nun stärker aus, wenn mehrere Männer bei ihren Aufgaben versagten.

Der Wert einer Frau sank dadurch zwar nicht, aber weil der Wert eines Mannes sich durch Männermangel nun einmal erhöhte und die durch den Männermangel entstehenden Nachteile auch sofort für alle erkennbar waren, konnten sich die meisten Frauen sowie auch ihre Eltern bei der Wahl eines Partners keine hohen Ansprüche leisten. Das führte zu einem Machtverlust für Frauen.

Die Feministinnen, denen das soweit klar ist, versuchen, diese Zusammenhänge zu leugnen, indem sie behaupten, es hätte in früheren Zeiten keine festen Familienstrukturen gegeben. So etwas wie Ehe oder Treue hätte erst die christliche Kirche etabliert, vorher hätten alle wild durcheinander gevögelt und es wäre völlig egal gewesen, wer der Vater eines Kindes war.

Das ist ebenfalls Unsinn. Es gibt grob betrachtet zwei Strategien für die Reproduktion einer Art: Man kann sehr viele Nachkommen erzeugen; nachdem man sie in die Welt gesetzt hat, wenig bis gar keinen Aufwand in sie investieren; sich also einfach darauf verlassen, daß die pure Masse dafür sorgen wird, daß immer genügend Nachkommen überleben und aufwachsen. Oder man kann wenig Nachkommen in die Welt setzen, dann aber sehr viel Aufwand in sie investieren und so möglichst sicherstellen, daß sie überleben und aufwachsen.

Die höchstentwickelten Arten nutzen allesamt die zweite Strategie, weil ihre Nachkommen schon bei der Geburt so komplex sind, daß es nicht möglich ist, sie in sehr großer Zahl zu erzeugen. Auf den Menschen trifft das mehr zu als auf alle anderen Arten, denn menschliche Kinder brauchen vergleichsweise lange die Unterstützung der Eltern.

Und ein Maximum an Unterstützung investiert man nur in den eigenen Nachwuchs. Prinzipien wie Ehe oder Treue hat das Christentum wie auch andere Religionen aus früheren Zeiten übernommen, und auch solche Bräuche wie Mitgift oder Brautgeschenke haben eine uralte Tradition und machen ohne feste Paarbeziehungen überhaupt keinen Sinn.

Und wenn viele Frauen um wenige Männer konkurrieren müssen, verschiebt das nun einmal das Macht-Verhältnis zugunsten der Männer.

Das dürfte hierzulande z.B. während der Eiszeit so gewesen sein. Damals waren die klimatischen Bedingungen sehr schlecht, die Männer waren gezwungen, auch gefährliche Großtiere wie Wollhaarnashörner oder Mammuts zu jagen, und es dürfte auch heftigere Revierkämpfe unter den Menschen-Gruppen gegeben haben, vor allem in den Zeiten, in denen sich das Eis weiter nach Süden vorschob.

Die Sitten und Bräuche der Menschen müssen sich diesen Bedingungen angepaßt haben, und das dürfte zunächst auch nach der Eiszeit noch Bestand gehabt haben.

Als sich dann aber Städte herausbildeten, begannen sich die Machtverhältnisse zu ändern. Städte waren ja überhaupt nur dort möglich, wo genügend Nahrung vorhanden war. Auch boten Städte mehr Sicherheit vor feindlichen Angriffen.

Überall dort, wo es Städte gab, gab es also meist relativ viel Nahrung und Sicherheit. Außerdem ist zum Aufbau einer Stadt auch schon ein hohes Maß an Arbeitsteilung und Spezialisierung nötig. Das trägt dazu bei, daß Produzenten von Gütern nicht mehr so klar sichtbar sind.

Wenn ein Jäger ein erlegtes Tier nach Hause bringt, wissen alle anderen, die das Fleisch des Tieres später essen, wem sie es zu verdanken haben. Wenn man ein Stück Fleisch bei einem Händler kauft, weiß man das nicht, außerdem muß man ja dafür bezahlen und sieht somit keinen Grund für Dankbarkeit.

Das trägt schon mal dazu bei, daß die Aufgaben der Männer dann weniger gewürdigt werden. Vor allem, wenn für längere Zeit Wohlstand und Frieden herrschen, wird das als selbsverständlich betrachtet und vor allem den Frauen wird kaum noch bewußt, daß im Hintergrund überall Männer schwer arbeiten und ihr Leben riskieren, damit sie genug zu essen haben und sicher leben können.

Da in guten Zeiten auch weniger Männer umkommen, können Frauen sich auch wieder höhere Ansprüche an potenzielle Partner leisten.

Es muß also so gewesen sein, daß die Herausbildung von Städten das Machtgleichgewicht nicht zugunsten der Männer, sondern zugunsten der Frauen verschoben hat. Sie profitierten am meisten davon, zumal nun eine attraktive Frau in einer Stadt auch noch weitaus bessere Möglichkeiten hatte, als Geliebte eines reichen Mannes von dessen Wohlstand zu profitieren. In einer Stadt gab es nun einmal mehr reiche Männer als irgendwo in einem Dorf.

Davon profitierten dann auch einige wenige reiche Männer, aber viele Männer in den unteren Einkommensschichten fanden keine Partnerin und wurden von Frauen ignoriert oder verachtet.

Aber es gab immer wieder auch Notzeiten. Durch Klimaänderungen gab es Mißernten, die die Städte besonders hart trafen, und häufig setzten sich dann auch noch größere Menschenmassen in Bewegung, um klimatisch ungünstigeren Bedingungen zu entfliehen, was zu Plünderungen und Kriegen führte, von denen auch die Städte nicht verschont blieben. Zwar waren sie gut geschützt, aber dort gab es ja auch viel zu holen.

In solchen Zeiten wurden die Frauen immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück geholt und lernten die Aufgaben der Männer und damit die Männer selbst wieder schätzen.

Als sich der Kapitalismus herausbildete, wuchs die Produktivität so schnell an wie nie zuvor. Auch wurden bald in den Büros der Firmen und auch in den Amtsstuben mehr Angestellte benötigt, die besser bezahlt wurden als einfache Arbeiter. So bildete sich eine Mittelschicht heraus, und es gab da nun immer mehr Hausfrauen. Einige von ihnen machten wirklich Hausarbeiten, wenn die Männer aber gut verdienten, dann wurden diese Hausarbeiten an Dienstpersonal übertragen und die "Hausfrau" hatte gar nichts mehr zu tun.

Das wurde von den Frauen keineswegs als Machtverlust empfunden. Es gab im 19. Jahrhundert Frauenorganisationen, die diese Entwicklung ausdrücklich begrüßten, weil sie die Frauen zunehmend von der Erwerbsarbeit befreite und es ihnen ermöglichte, sich nur noch um Haushalt und Kinder zu kümmern.

Und die Tatsache, daß sie damit oft nicht wirklich voll ausgelastet waren (schon damals gab es in Mittel- und Oberschicht häufig nicht so viele Kinder, wenngleich es damals ohne die heutigen bequemen und billigen Verhütungsmittel natürlich mehr waren als heute), versuchten sie einfach dadurch zu tarnen, daß sie um das, was sie taten, eben umso mehr Aufhebens veranstalteten.

Ich denke, manche Frauen aus dem Bürgertum betätigten sich einfach nur aus Langeweile in Frauenorganisationen. Und dann war es ja im 19. Jahrhundert so, daß dort, wo auch das normale Volk wählen durfte, dies meist nur Männern möglich war. Das wurde als ungerecht empfunden, und so gab es sogar ein Ziel, auf das frau hinarbeiten konnte.

Weil es zwischenzeitlich immer wieder auch Notzeiten gab, erlebte auch der Feminismus immer wieder einen Dämpfer. Während des Ersten Weltkrieges gab es zwar auch Protestaktionen von Frauen, aber die richteten sich meist gegen die durch den Krieg verursachten Mißstände, z.B. Lebensmittelmangel usw. Das waren echte Probleme, die nichts mit Feminismus zu tun hatten.

Nun ist es aber hierzulande schon lange so, daß es keine echte Not mehr gibt. Lebensmittel holt frau sich aus dem Supermarkt, alles andere kauft sie auch irgendwo, das Geld dafür wird regelmäßig überwiesen, notfalls vom Amt, und frau muß auch nicht befürchten, daß jeden Moment eine Horde von Feinden über die Grenze kommt, um hier zu plündern und zu morden. Es gibt auch genügend Männer, immer noch auch welche mit recht gutem Einkommen.

Und das hat eben wieder den Effekt, daß männliche Leistungen von Frauen kaum gewürdigt werden. Und daß die Machtverhältnisse sich immer mehr zugunsten von Frauen verschieben. Mit Feminismus beschäftigen sich heute noch manche Frauen vor allem aus Langeweile. Er hat aber mittlerweile eine größere Bedeutung, denn feministische Theorien liefern Frauen heute Begründungen und Rechtfertigungen für jegliches Verhalten. Macht frau rücksichtslos und mit allen Mitteln Karriere, dann geht das natürlich nicht anders, weil sie sich ja in der angeblich so harten Männerwelt behaupten muß. Macht sie keine Karriere, sondern bleibt mit den Kindern (oder auch ohne Kinder) als Hausfrau zu Hause, dann hindern sie gläserne Decken und finstere Männerbünde an der beruflichen "Selbstverwirklichung". Ist sie gern mal gewalttätig, dann ist das nur eine legitime Reaktion auf die patriarchale Gewalt gegen Frauen. Mag sie es, wenn sie selbst ab und zu geschlagen wird, dann ist sie ein bedauernswertes Opfer eines männlichen Unterdrückers.

Frauen ist es eben ungeheuer wichtig, wie sie nach außen wirken. Der schöne Schein muß immer gewahrt bleiben, ganz egal, wie es hinter der schönen Fassade aussieht. Deshalb brauchen sie diese Rechtfertigungsmöglichkeiten, die ihnen der Feminismus bietet.

Letztendlich geht es also darum, daß Frauen sich immer mehr Freiheiten nehmen, also immer mehr Macht bekommen und daß das mit Hilfe des Feminismus moralisch legitimiert werden soll. Auch wenn frau etwas Negatives tut, dann ist das nur quasi Notwehr gegen das Patriarchat.

Deshalb erheben Feministinnen ja auch immer wieder vollkommen abstruse Forderungen, die jeglichem gesunden Rechtsempfinden zuwider laufen. So wird schon seit Jahrzehnten immer wieder gefordert, daß einer Frau vor Gericht grundsätzlich Glauben geschenkt werden muß, auch z.B. bei Mordfällen. Wenn also eine Frau einen Mann umgebracht hat, soll sie straffrei bleiben, weil das Gericht dann davon ausgehen soll, daß es eine reine Notwehrhandlung war.

Das zielt darauf ab, Frauen pauschal immer mehr Macht zu verschaffen. Und solche Aktionen sind immer wieder erfolgreich, wie man am Beispiel "Gewaltschutzgesetz" sehen kann. Das gibt einer Frau nämlich die Möglichkeit, ihren Partner oder auch einfach nur einen Mitbewohner jederzeit mit der Drohung, ihn aus der Wohnung werfen zu lassen, unter Druck zu setzen, um ihn so gefügig zu machen. Auch wenn nicht jede Frau diese Macht nutzt - jede hat sie.

Und je mehr Macht Frauen bekommen, umso mehr brauchen sie den Feminismus, um das moralisch vor sich selbst und vor den Männern zu rechtfertigen.

Also sehe ich es eher so, daß die Ausbreitung des Feminismus auf einem Machtzuwachs für Frauen beruht. Und ich fürchte, diese Entwicklung wird erst gestoppt werden, wenn die Zeiten für uns alle wieder deutlich schlechter werden.

Es gibt zwar einige Tendenzen, die die Hoffnung wecken können, daß es auch anders geht. Beispielsweise haben Männer ja heute auch die Möglichkeit, in virtuelle Welten zu flüchten, wenn sie vom realen Leben und eventuell auch von Frauen frustriert oder einfach gelangweilt sind. Genau deshalb sehen es viele Frauen auch nicht gern, wenn ihre Partner zuviel am PC sitzen. Aber ich denke, daß das allein den Feminismus nicht stoppen kann. Frauen müssen erkennen, was Männer wert sind - aber das tun sie eben nur, wenn ihnen deutlich gemacht wird, wie sehr sie von Männern abhängig sind.

Freundliche Grüße
von Garfield

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