Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Wie man angemessen auf deutsches Unterhaltsrecht reagiert

Mus Lim ⌂, Sunday, 28.11.2010, 02:29 (vor 5527 Tagen)

Die deutschen Familiengerichte sind sehr erfinderisch bei der Erschließung neuer Geldquellen, damit irgendwie Unterhalt fließen kann. Wildfremde Personen werden auf einmal selbst unterhaltspflichtig.

Sehr geehrte Frau Richterin Trulla,

lieben herzlichen Dank für Aufforderung über die Auskunft des Einkommens meiner Ehefrau. Meine Ehefrau verdient pro Jahr ca. 1,35 Millionen Euro netto. Das klingt mit Sicherheit traumhaft und wird bei Ihnen eine schwere Erektion an ihrem Schreibtisch auslösen. Dummerweise habe ich heute meine Ehefrau aus der Wohnung geworfen und sie wohnt nun in einem schönen Frauenhaus. Nun lebe ich mit meinem Hund Sackfratze zusammen und ich kenne aber das Einkommen von Sackfratze nicht. Ich bitte um sofortige Verhaftung und Beugehaft von Sackfratze, damit Sackfratze endlich über sein Einkommen Auskunft gibt. Dieses Mistvieh will einfach nicht mit mir reden.

Bitte schreiben Sie die nächsten Briefe an die Deutsche Botschaft in Haitabu, da ich just in diesem Augenblick ein Langschiff für die Überquerung des Äquators besteige. Ich werde meine letzten paar Tausender (ok - das war gelogen, es sind einige Dutzend) quasi Verblasen und meine Post werde ich bei der Botschaft abholen lassen. Die lupenreinen Diamanten habe ich ins Knie meines Toilettenbeckens für Sie gelegt, aber denken Sie daran, dass Sie mein letztes Würstchen nicht runter spülen, da ansonsten die Steinchen gemeinsam mit dem Würstchen verschwinden würden.

Schönen Tag und herrliche Grüße vom Hafenbecken

Wicki Ich-nix-zahlen

Neue Ehefrau soll Unterhalt an den Unterhaltsberechtigten des Ehemannes zahlen

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Mach mit! http://wikimannia.org
Im Aufbau: http://en.wikimannia.org

Fiktiven Unterhalt bezahlen - nach Berechnung über fiktives Einkommen

Rainer ⌂, Sunday, 28.11.2010, 03:18 (vor 5527 Tagen) @ Mus Lim

Und nicht vergessen den fiktiven Unterhalt quittieren zu lassen.

Rainer

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Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo

Fiktiven Unterhalt bezahlen - nach Berechnung über fiktives Einkommen

Fick Tief, Sunday, 28.11.2010, 13:35 (vor 5527 Tagen) @ Rainer

Und nicht vergessen den fiktiven Unterhalt quittieren zu lassen.

Aber auf einer fiktiven Quittung!

Wie man angemessen auf deutsches Unterhaltsrecht reagiert

der_quixote, Absurdistan, Sunday, 28.11.2010, 06:25 (vor 5527 Tagen) @ Mus Lim

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Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...

Zahlst du immer noch? [kT]

Informator, Sunday, 28.11.2010, 14:34 (vor 5527 Tagen) @ der_quixote

xx

Ja, ich zahle noch für Dich[kT]

der_quixote, Absurdistan, Sunday, 28.11.2010, 16:21 (vor 5526 Tagen) @ Informator

- kein Text -

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Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...

Lüg nicht! Wegen einigen, die zahlen, müssen alle zahlen.[kT]

Informator, Sunday, 28.11.2010, 17:18 (vor 5526 Tagen) @ der_quixote

- kein Text -

Lüg nicht! Wegen einigen, die zahlen, müssen alle zahlen

der_quixote, Absurdistan, Sunday, 28.11.2010, 17:47 (vor 5526 Tagen) @ Informator

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Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...

Lüg nicht! Wegen einigen, die zahlen, müssen alle zahlen

Ekelator, Sunday, 28.11.2010, 22:55 (vor 5526 Tagen) @ der_quixote

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Frank, zahlst etwa immer noch wie ein Depp?

Ach Gottchen: Ein selbstmitleidiger Pseudo-"Informator" trieft vor Selbstmitleid (owT)

Ekelator, Sunday, 28.11.2010, 18:11 (vor 5526 Tagen) @ Informator

- kein Text -

Du schuldest uns eine Antwort!

Informator, Sunday, 28.11.2010, 18:46 (vor 5526 Tagen) @ Informator

Es ist einfach heuchlerisch, anläßlich jeder Mitteilung von Väter-Verhöhnung, die es ja wirklich gibt, auf die öffentliche Tränendrüse zu drücken, wenn man gleichzeitig durch sein eigenes Verhalten zu dieser Väter-Verhöhnung beiträgt.

Du bist kein Gekreuzigter, sondern du kreuzigst durch dein Verhalten unzählige andere Väter.

Du mußt nämlich nicht zahlen. Weder für dich, noch stellvertretend für andere Väter.

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Das Wort müssen hat zwei Bedeutungen:

1. Verpflichtet sein.
2. Gezwungen sein.

Verpflichtet sind wir alle - solange es einige Väter gibt, die eine Verpflichtung anerkennen, so wie du.

Gezwungen ist keiner von uns. Der angebliche Zwang ist nur eine Illusion. Er wird maßlos übertrieben von Vätern wie wie "Leutnant Dino" bzw. Detlef Breunig, die ihre Unterhaltsflucht ins Ausland zu einer Art von modernem Heldenmythos hochstilisieren.

Die Realität ist eine andere: Wer arbeitsunfähig ist oder wer keine Arbeit findet, der wird deswegen nicht gleich zur Beugehaft verurteilt. Denn niemand kann wirklich gezwungen werden.

Genauer gesagt: Er kann nicht durch die Stäätin gezwungen werden. Allerdings gibt es innere Zwänge, Süchte, Ängste, die einem die Freiheit nehmen. Die sollte man dann aber auch als solche benennen.

Wer sie nicht benennt, der will uns sozusagen ein X für ein U vormachen. Intelligente Männer fallen darauf nicht hinein.

Um es einmal ganz direkt zu sagen: Wir haben Verräter in den eigenen Reihen. Verräter aus innerer Schwäche; Verräter aus Charakterlosigkeit.

trel

Wer ist "uns" - du Trello? Übrigens hat der Herr Dauerstudent falsch verlinkt ;-) (gerne owT)

Ekelator, Sunday, 28.11.2010, 19:21 (vor 5526 Tagen) @ Informator

- kein Text -

uns, d.h. allen unterhaltsverpflichteten Vätern.

Informator, Sunday, 28.11.2010, 19:45 (vor 5526 Tagen) @ Ekelator

Man beachte, daß die meisten Müttern gerade deswegen die Scheidung einreichen, weil sie auf diese Weise Unterhaltszahlungen zu erwarten haben.

Und nur weil allzuviel Väter tatsächlich Unterhalt zahlen - da wirken noch patriarchale Gewohnheiten nach, die nur einem Patriarchat angemessen, außerhalb desselben aber deplatziert sind -, lohnt sich die Scheidung auch für diese Mütter.

Die Abzockerei ist aber nicht das einzige Übel, von dem Väter (und evtl. deren Zweitfrauen) betroffen sind. Hinzu kommen die nachehelichen Sorgerechtsstreitigkeiten, die auch und gerade für das Kind eine große seelische Belastung bedeuten.

Die einzige Abhilfe besteht in einer weitflächigen Verweigerung der Unterhaltszahlung. Scheidung und Kindesentzug dürfen sich nicht mehr lohnen.

Wer dazu aus seelischer Schwäche nicht in der Lage ist, der sollte das wenigstens zugeben und nicht auch noch anonym zum Gegenangriff übergehen. Was "der_quixote" uns seit Jahren vormacht, das gehört in aller Entschiedenheit verurteilt.

trel

uns, d.h. allen unterhaltsverpflichteten Vätern.

Leutnant Dino ⌂ @, Austria, Sunday, 28.11.2010, 23:53 (vor 5526 Tagen) @ Informator

Wer dazu aus seelischer Schwäche nicht in der Lage ist, der sollte das
wenigstens zugeben und nicht auch noch anonym zum Gegenangriff übergehen.
Was "der_quixote" uns seit Jahren vormacht, das gehört in aller
Entschiedenheit verurteilt.

Bei aller Entspanntheit nimmt jeder User eine Aussage völlig anders auf. Die Variationen von Zustimmung bis Ablehnung ist immer vorhanden. Deswegen solle man von sich in der Mehrzahl auch nicht sprechen.

Im Übrigen soll durch einen kleinen Humor die Problematik ein wenig besser verdeutlicht werden und hat keinen Anspruch an absoluter Präzision

Du schuldest uns eine Antwort!

Leutnant Dino ⌂ @, Austria, Sunday, 28.11.2010, 23:59 (vor 5526 Tagen) @ Informator

Gezwungen ist keiner von uns. Der angebliche Zwang ist nur eine
Illusion. Er wird maßlos übertrieben von Vätern wie wie "Leutnant Dino"
bzw. Detlef Breunig, die ihre Unterhaltsflucht ins Ausland zu einer Art von
modernem Heldenmythos hochstilisieren.

Ich habe den Begriff Heldenmythos auf meinen Webseiten nicht finden können. Du bewertest dies so, nicht ich. Meine etwas lockere Schreibart sollte nicht dazu veführen, dass meine gewählte Variante leicht und easy ist. Wer diesen Weg wählt, hat in wenigen Jahren viel zu erzählen, weil mit den deutschen Behörden kleinere Kämpfe austragen durfte.

Für Kritik bin ich offen und dazu gibt es eben meinen Blog. Aber bitte einfach, klar und logisch nachvollziehbar

Du schuldest uns eine Antwort!

Informator, Monday, 29.11.2010, 01:01 (vor 5526 Tagen) @ Leutnant Dino

Ich habe den Begriff Heldenmythos auf meinen Webseiten nicht finden
können. Du bewertest dies so, nicht ich. Meine etwas lockere Schreibart
sollte nicht dazu veführen, dass meine gewählte Variante leicht und easy
ist.

Nun gut, ich habe mich vielleicht etwas zu polemisch ausgedrückt, pardon.

Wenn jemand eine derartige Umstellung in seinem Leben inkauf nimmt, wie du es getan hast, dann ist das als bemerkenswert konsequent und mutig, und insofern als positiv zu werten.

Ich wollte eigentlich nur sagen, daß man nicht in jedem Falle einen derartigen Preis zahlen muß, um der Unterhalts-Nötigung zu widerstehen. Oft geht es einfacher. Und darum sind - aus meiner Sicht - die Väter zu tadeln, die nicht einmal zu einfachen Mitteln greifen.

Es mag ja im Einzelfalle gute Gründe geben, aber dann sollte man das auch transparent machen und nicht entgegnen: "Ich zahle für dich mit", so als ob damit ein Verdienst verbunden wäre.

Gruß
trel

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