Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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"Wir sind besser als eine männerdominierte Firma"

Imageberater, Saturday, 27.11.2010, 16:53 (vor 5527 Tagen)

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,729411,00.html

Töchti (Kulturwissenschaftlerin) hat Papis Firma geerbt und fabuliert nun über ihre unternehmerischen Fähigkeiten, die sie ohne die von Papi gegründete Firma gar nicht ausleben könnte...

Naja, denkt man sich Männer weg, es gäbe eine weitere Kulturwissenschaftlerin, aber keine Firma

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"Wir sind besser als eine männerdominierte Firma"

Orgelpfeife, Saturday, 27.11.2010, 17:09 (vor 5527 Tagen) @ Imageberater

Sowas müsste eigentlich unter der Rubrik "Anzeigen" laufen. Denn es ist einfach nur ein Werbetext für die feministische Lobby und ihre Forderungen

Tochter eines erfolgreichen Vaters

Mus Lim ⌂, Saturday, 27.11.2010, 19:35 (vor 5527 Tagen) @ Imageberater

Töchti (Kulturwissenschaftlerin) hat Papis Firma geerbt und fabuliert nun über ihre unternehmerischen Fähigkeiten, die sie ohne die von Papi gegründete Firma gar nicht ausleben könnte...

Naja, etwas Wahrheit schimmert schon durch:

"Seit 2005 war sie als Mitglied der Geschäftsleitung verantwortlich für Marketing. 2009 übernahm sie die Geschäftsführung von ihrem Vater Albrecht von Dewitz, der das Familienunternehmen 1974 gründete. Ihre beiden Schwestern konnten sich eine Zukunft im Unternehmen nicht vorstellen. Lange war auch nicht klar, dass Antje von Dewitz das Familienunternehmen übernehmen würde, zu vielseitig waren ihre Interessen während des Studiums der Kulturwirtschaft - und zu unentschlossen sie selbst. Als Praktikantin war die Studentin unter anderem beim NDR und beim Goethe-Institut. "Das war alles interessant, aber eben auch nicht mehr."

Zwei Schwestern wollten gar nicht, eine schöne Demontage der Mär von der gläsernen Decke. Die meisten Frauen können sich eine verantwortliche Führung eines Unternehmens eben nicht für ihre Selbstfindungskarriere vorstellen.
Und auch die Kulturwissenschaftlerin brillierte mit Unentschlossenheit.
Man stelle sich einen unentschlossenen männlichen Kulturwissenschaftler an der Spitze eines Unternehmens vor. *lol* Das geht gar nicht. Der würde tausendfach von motivierten, bestens ausgebildeten Betriebswirten ausgestochen werden.

Hauptberuf auch dieser Frau ist also: Tochter eines erfolgreichen Vaters

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Tochter eines erfolgreichen Vaters

roser parks, Saturday, 27.11.2010, 19:52 (vor 5527 Tagen) @ Mus Lim

Man stelle sich einen unentschlossenen männlichen Kulturwissenschaftler
an der Spitze eines Unternehmens vor. *lol* Das geht gar nicht. Der würde
tausendfach von motivierten, bestens ausgebildeten Betriebswirten
ausgestochen werden.

Das dürfte nicht nur männlichen passieren. So einen Trollerverein (wie im Artikel beschrieben) macht doch ein Mann auf Dauer nicht mit. Da ist doch Spinn-Off angesagt!

Niedlich: "Als Geschäftsführerin setzt Antje von Dewitz noch stärker als ihr Vater auf...

Kritiker, Sunday, 28.11.2010, 11:59 (vor 5527 Tagen) @ Imageberater

... ihr Vater auf die Kompetenzen der Mitarbeiter."

Es kommt noch schlimmer, den Chinesen freut's...

Kritiker, Sunday, 28.11.2010, 12:12 (vor 5527 Tagen) @ Imageberater

"...Weil die Vaude-Chefin die Kosten für den gesellschaftlichen Wandel nicht alleine tragen will, ist sie eine Befürworterin der Frauenquote: "Nur mit diesem Instrument lässt sich eine echte Veränderung anstoßen. Dann müssten sich alle Firmen die Frage stellen, wie sie Frauen wirklich fördern können."

Außerdem sei eine Verpflichtung aller Unternehmen gerechter als der Status Quo, weil dann die gesamte Wirtschaft die Kosten tragen müsste. "Immerhin kommen die Kinder auch der Gesellschaft insgesamt zugute", sagt Dewitz..."

Weibliche Wirtschaftskompetenz in Reinkultur....

"...Während bei Antje von Dewitz' Vater, dem Unternehmensgründer, die meisten Entscheidungen über den Chefschreibtisch liefen, baute sie selbst die zweite Führungsebene aus..."

Weil es das Dummerle anders auch gar nicht kann.

"...Es reden also deutlich mehr Leute mit und die Mitarbeiter müssen eigenständiger entscheiden. Nur so kann die neue Chefin das Unternehmen führen: "Ich bin viel stärker auf die Kompetenzen meiner Mitarbeiter angewiesen als..."

Eben, nur so kann sie mangels eigener Kompetenz führren - eine Lachnummer das ganze, man könnte meinen es sei Kabarett, ist es aber leider nicht, nur schlicht Realsatire...

"...Dewitz sieht sich selbst vor allem als Mittlerin. Sie will dafür sorgen, dass alle Meinungen gehört und abgewogen werden. Diesen kommunikativen Führungsstil sieht Helga Breuninger, Beraterin für Familienunternehmen, als eine der größten weiblichen Stärken: "Frauen sind emotionale Führerinnen. Sie können besser zuhören und Leute zusammenbringen als Männer."..."

Glauben die das wirklich selbst, dann disqualifirzieren sie sich allein schon dadurch...

Ich bekomme gerde wieder diese aggressieven gefühle, die ich immer bekomme wenn jemand versucht mir dreist ins Gesicht zu lügen.

"...Obwohl die Tochter neue Wege geht, weiß sie die Leistung des Vaters zu schätzen: "Er hat das Unternehmen zu dem gemacht, was es heute ist."..."

Keine falsche Scham, Du wirst es schon bald wieder zu dem machen, was es vor 1974 mal war..

Es kommt noch schlimmer, den Chinesen freut's...

lila Filzhut, Sunday, 28.11.2010, 16:21 (vor 5526 Tagen) @ Kritiker

Keine falsche Scham, Du wirst es schon bald wieder zu dem machen, was es
vor 1974 mal war..

Dann waren eh wieder die Männer dran schuld. Irgendwie. Das wird dir jeder lila Filzhut wild gestikulierend bestätigen können

Niedlich: "Als Geschäftsführerin setzt Antje von Dewitz noch stärker als ihr Vater auf...

2, Sunday, 28.11.2010, 21:42 (vor 5526 Tagen) @ Kritiker

... ihr Vater auf die Kompetenzen der Mitarbeiter."

Du verstehst das also auch als euphemistische Umluegung von "da ich eh keine Ahnung habe wie man das hier macht lass ich erstmal die Mitarbeiter so weitermachen wie bisher" *g*

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