Vom Vater über den Großen Bruder zum "warmen Bruder".
[img|right]http://mann-pass-auf.de/Bilder/FranzRevolution.jpg[/img]
[...]
Dieser "Große Bruder" ist seiner Vorbildlichkeit nach ein Vater, aber ein konstruierter Vater, den niemand gesehen hat, und der, als Element einer Gleichheits- oder Brüderlichkeits-Ideologie, ein schlechthin unmenschliches, liebloses und lügenhaftes Regime errichtet. Schwerlich kann ein Vater dermaßen lieblos sein wie rivalisierende Brüder es sein können!
Nicht zufällig aber tritt mit der französischen Revolution und ihrem Idol der Brüderlichkeit auch die Freiheit in Weibsgestalt auf. So hat sie Eugène Delacroix in seinem bekannten Bild von der "Freiheit, die das Volk anführt", dargestellt - mit nackten Brüsten! Das ist nun nicht mehr die Freiheit des Christenmenschen, der in Einsamkeit dem Ruf des Vaters folgt, oder auch nicht. Das ist eine Mutter-Gottheit des kollektiven Blutrausches und der sexualisierten Mordlust, die heute, mit kälterem Atem, weiterlebt als Inspiratorin des Massenmordes an Ungeborenen.
[...]
Der Missionseifer, den Otten hier an den Tag legt, ist beinahe erschreckend:
Diese Emanzipation geht sicher nicht ohne eine proaktive Bekämpfung der Vorurteile gegenüber Homosexuellen vonstatten, insbesondere nicht bei jungen Männern. (S.326)
Grenzüberschreitungen sind notwendig, wenn wir etwas für die evolutionäre Innovation des Männlichen tun wollen. Männer müssen akzeptieren, daß man auf verschiedene Weise Mann sein kann.
So etwas zu akzeptieren verlangt auch, es zu propagieren. (S.327)
Ganzer Text hier.