Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Warum der Opferstatus so wertvoll ist

Jonathan, Thursday, 25.11.2010, 22:51 (vor 5529 Tagen)

Grundsätzlich lehne ich, wie viele andere Herren Gewalt ab im Kampf gegen den Femifaschismus. Da Femifaschistinnen aber gerne zu Gewalt neigen, wissen wir.

Bei der Konstruktion des Opfer-Täter-Verhältnisses tritt der faschistoide Charakter des Femischismus deutlich zutage. Wer aufmerksam die Absonderungen des lila Gesindels zu traurigen Themen wie Zwangsheirat, Ehrenmorden, Beschneidung, Zwangsprostitution, häuslicher Gewalt usw. verfolgt, wird schnell feststellen, daß es gerade nicht überbordendes Mitgefühl mit den Opfern ist, das die Betreffenden bewegt. Solltest Du in Foren gelegentlich auf Femanzen treffen, mach Dir mal den Spaß, die Umwandlung von Frauenhäusern in geschlechtsneutrale Gewaltschutzhäuser für alle zu fordern. Die Argumentationen auch erklärter Nichtfeministinnen dazu sind sehr interessant zu lesen. Bestimmt kennst Du den schönen, so ungeheuer aussagekräftigen Satz "Aber ich bin doch EINE FRAU!"

Mehr oder weniger instinktiv wissen letztlich fast alle Frauen, was sie an ihrem Opferstatus haben. Sie krallen sich daher auch daran fest wie ein Ertrinkender an seinem Retter. Es ging nie und geht heute weniger denn je um Gleichberechtigung und -behandlung. Es geht auch nicht um Mitmenschlichkeit; es geht darum, daß in dieser unserer Gesellschaft der Schwache, Unterlegene alle moralische Legitimation für sich beanspruchen kann, daß der Schwache herrscht, und folglich Schwäche und Unterlegenheit demonstriert und reklamiert werden muß. Dem Täter (Beschreibung: weiß, heterosexuell, vor allem männlich, inländisch, christlich bzw. atheistisch) KANN Teilhabe, auch partielle, am Opferstatus einfach nicht zugestanden werden. Das würde das ganze (Weiber-)System zum Einsturz bringen, wie ein Kartenhaus.

Frauen schlägt man(n) nicht? Ein Anachronismus in Zeiten der "Gleichberechtigung", würde ich doch wohl meinen. Allerdings ist Vorsicht geboten, denn im Zweifel wird auch Zurückschlagen Dich zum Gewalttäter machen. Denn Du gehörst nun einmal der Täterrasse ähh ich meine natürlich dem Tätergeschlecht an...

In dem Zusammenhang verdient auch die Feststellung Erin Pizzeys Erwähnung. Diese Frau war Mitbegründerin der ersten Frauenhäuser in Großbritannien. Schon bald mußte sie allerdings feststellen, daß in der überwältigenden Mehrheit der Fälle ihre Klientinnen mindestens ebenso gewalttätig waren wie deren Männer und nicht selten die erste Gewalthandlung von ihnen ausging. In der Tat ist die Regel bei Gewaltbeziehungen eine sogenannte "Gewaltspirale", d.h. Gewalttätigkeiten gehen von beiden Seiten aus, oft zuerst von den "Mädchen-schlägt-mann-nicht"-Frauen, und sie schaukeln sich auf. Die übliche Betrachtungsweise, nur Mann müsse sich kontrollieren und alles erdulden, ist eine unerhört einseitige und boshafte Perfidie.

Überflüssig zu erwähnen übrigens, daß Pizzey von engagierten Gewaltbekämpferinnen massiv bedroht wurde, nachdem sie ihre Erkenntnisse publizierte, oder?


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