Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Beschneidung- die entlarvende Frage

Rechtlos, Thursday, 25.11.2010, 22:22 (vor 5529 Tagen)

Die Diskussion um die Beschneidung von Mädchen und deren gesetzliche Regelung hat zu Recht die Frage nach der Beschneidung für Jungs aufgeworfen. Immer wieder werden wir auf der Seite der Männerrechtler abgewiesen mit der Aussage, das die Beschneidung von Jung etwas gaaaanz anderes ist als die von Mädchen. Tatsachen werden dabei geflissentlich ignoriert, zum Beispiel die Todefälle, die dabei unter den Jungs entstehen. Es wird der Religionsknüppel rausgeholt, die Hygiene usw.pp.
Folgende Argumentation geht mir dabei durch den Kopf:
Religion/Tradition:
Sowohl die Mädchenbeschneidung als auch die Beschneidug von Jungs beruhen auf Jahrhundertealten Ritualen,. Es wird bezüglich Mädchenbeschneidung immer so getan, als wäre das eine neumodische Erfindung des Patriarchats.
Daher greift eine Unterscheidung der Geschlechter aus Traditionsgründen ins leere, da es keinen Unterschied gibt.

Um die Sichtweise zu entlarven, stelle man folgende Fragen:
Ist die Beschneidung ein Eingriff in die körperliche Unversehrtheit eine Kindes?
Mögliche Antwort: Ja oder nein.
Wenn Beschneidung eine Verletzung der körperlichen Unversehrtheit bedeutet, ist dann die körperliche Unversehrtheit eines Mädchens höher zu bewerten als die eines Jungen?
Mögliche Antwort: Ja oder Nein.
Wenn Ja: Selbstentlarvung, ansetzen zum Vernichten!
Wenn nein: Mit welchem Recht/ Warum wird im Gesetz zum Verbot der Beschneidung eindeutig nur auf die Beschneidung von Mädchen eingegangen?
Sind Jungs weniger Wert, gilt deren Unversehrtheit dem deutschen Staat weniger? Meist sind es Kinder, die nicht selbst entscheiden können über Beschneidung.

Bitte Rückmeldung, ob man diesem Gedankengang folgen kann


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