Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Anonyme Berwerbung

imion, Thursday, 25.11.2010, 16:34 (vor 5529 Tagen)

Die Anonyme Bewerbung kommt:

http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,731059,00.html

Die Gefhar hierbei: Es wird ja immer wieder die Bessere Qualifikation von Mädchen ins Feld geführt, die ja bekanntlich auf die Diskrminierung von Jungs beruht. Und genau hier setzt es an, der AG kann nur noch auf das zeugnis setzen, also werden Jungs weniger zum Vorstellungsgespräch eingeladen und werden dementsprechend auch weniger in Jobs kommen, unabhängig von ihrer Kompetenz. Das wiederum wird natürlich wieder als Beleg dafür genommen werden, das Frauen ja schon immer diskriminiert worden sind

gutmenschlich-bekloppte Bevormundung!

Oliver, Thursday, 25.11.2010, 16:54 (vor 5529 Tagen) @ imion

Als einstellender Personlalchef finde ich das eine gutmenschlich-bekloppte Bevormundung!

Sie kostet zusätzliche Zeit und Geld!
Es werden dann einfach viel mehr eingeladen, die dann mit Fahrtkosten etc. genervt sind.

Wer sich so etwas ausdenkt ist ideologisch verblendet wie der gesamte Gender-terror

--

Liebe Grüße
Oliver


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gutmenschlich-bekloppte Bevormundung!

Bünzli @, Saturday, 27.11.2010, 05:25 (vor 5528 Tagen) @ Oliver

Du hast so recht. sparen wir uns diese kosten.

überhaupt brauchen wir jetzt entlich sparsamkeit. ich ärgere mich blau und vor allem grün, dass irland jetzt aucfh nioch gelder kassiert.

wenn ich sehe, was castortransport gekostet hat, geht mir der hut hoch. dann wollen die noch stuttgart abschaffen. diese besch... geissler-aktion kostet nur.

und dann auch noch die wahlen. warum sollen wir dafür noch blechen? das ergebnis steht doch gfest. cdeu und fdp sacken ab, aber sind eh weiter am ruder. die blicken es aber nicht. dafür noch geld ausgeben, ist verschwendung.

es ist zeit! wir brauchen ein ende der feminisierten politik, nämlich einen MANN, der weiß, wo es lang eht. bitte, bitte, wählt richtig, damit mit solch einem gesockse aufgeräumt wird und endlich wieder vernunft einkehrt

Anonyme Berwerbung

Nur so, Thursday, 25.11.2010, 16:58 (vor 5529 Tagen) @ imion

Die Anonyme Bewerbung kommt:

Das könnte aber ganz gefährlich werden für die Feministinnen. Die Gefahr besteht, dass bei anonymen Bewerbungen dann wirklich nur noch die Qualifikation zählt.
Allerdings werden die schon einen Weg finden, ihre Klientel trotzdem zu bevorzugen

Anonyme Berwerbung

roser parks, Thursday, 25.11.2010, 17:05 (vor 5529 Tagen) @ Nur so

Das könnte aber ganz gefährlich werden für die Feministinnen. Die
Gefahr besteht, dass bei anonymen Bewerbungen dann wirklich nur noch die
Qualifikation zählt.

Wie war das in der Schule wer in Betragen eine Eins hat ist kein richtiger Junge!

Das ist über Kurz oder Lang ein Schuss in den Ofen. Es werden sich Kriterien herausbilden die das umgehen

Anonyme Berwerbung - Frauenquote?

Wolfgang A. Gogolin ⌂, Hamburg, Thursday, 25.11.2010, 17:08 (vor 5529 Tagen) @ imion

Bleibt die Frage, wie das praktisch funtionieren soll: Im öffentlichen Dienst und auch bei einigen Privatunternehmen gelten Frauenquoten, also das Motto 'Richtiges Geschlecht statt Fähigkeit'.

Wie sollen Arbeitgeber die Frauenquote umsetzen, wenn sie das Geschlecht nicht kennen? Den Bewerber mit den schlechtesten Noten in Mathe und Physik nehmen?

Viele Grüße
Wolfgang

Anonyme Berwerbung - Frauenquote?

Dampflok, Thursday, 25.11.2010, 19:10 (vor 5529 Tagen) @ Wolfgang A. Gogolin

Wie sollen Arbeitgeber die Frauenquote umsetzen, wenn sie das Geschlecht
nicht kennen? Den Bewerber mit den schlechtesten Noten in Mathe und Physik
nehmen?

Ach keine Sorge, bei der "End-Ausscheidung" sitzt doch wieder die gute alte Frauenbauftragte mit am Tisch..

Anonyme Berwerbung - Frauenquote?

Goofos @, Thursday, 25.11.2010, 21:34 (vor 5529 Tagen) @ Wolfgang A. Gogolin

Da inzwischen aus irgendeinem unmöglichen Grund das weibliche Geschlecht als eine Qualifikation gilt, dürfte das kein Problem sein. Schließlich soll nur die Qualifikation im Mittelpunkt stehen, der Rest anonymisiert werden. Außerdem bestünde auch noch die Möglichkeit einfach vorher die Bewerbungen auzusortieren und im Falle einer Frauenquote einfach alle unliebsamen männlichen Bewerber von vorn herein komplett auszuschließen

Was, wenn dann sowas in der Tür steht?

TMerten, Thursday, 25.11.2010, 17:16 (vor 5529 Tagen) @ imion

[image]

z. B. als Vorstandssekretärin!

Antidiskriminierungsterror schürt Hass und Diskriminierung, weil er Bevormundet, der Staat...

Kritiker, Thursday, 25.11.2010, 18:31 (vor 5529 Tagen) @ imion

... hat sich aus dem Privatleben und der freien Wirtschaft (so weit wie möglich) rauszuhalten, er sollte lediglich die grundsätzlichen Regeln aufstellen und überwachen.

Ähnlich wie das auch ein Schiedsrichter im Boxkampf macht, der schreibt den Kontrahenten auch nicht mitten im Kapf vor, dass einer von beiden plötzlich keine linken Haken mehr schlagen darf und der andere sich seinen rechten Arm auf den Rücken zu binden hat

Deutscher Bundestag zu Anonyme Bewerbungsverfahren

Christine ⌂, Thursday, 25.11.2010, 20:06 (vor 5529 Tagen) @ imion

Wissenschaftliche Dienste - Deutscher Bundestag
Aktueller Begriff - Anonymes Bewerbungsverfahren

[..]Im europäischen Ausland gibt es einige Erprobungen des anonymisierten Bewerbungsverfahrens. Ein schwedischer Versuch ergab, dass vor allem Frauen davon profitierten.

Die Stadt Göteborg hat von Oktober 2004 bis Juni 2006 für den öffentlichen Dienst das anonyme Bewerbungsverfahren ausprobiert. Auf über 100 Stellen im Bildungs- und Gesundheitswesen sowie im Bereich der sozialen Dienstleistungen hatten sich 3.500 Personen anonym beworben. Ziel war es, mehr Menschen mit Migrationshintergrund einzustellen.

Tatsächlich hat sich sowohl für Frauen als auch für Menschen mit Migrationshintergrund die Wahrscheinlichkeit erhöht, eine Einladung zu einem Auswahlgespräch zu erhalten. Für Frauen waren sogar die Chancen gestiegen, ein konkretes Arbeitsplatzangebot zu bekommen, was bei Bewerberinnen und Bewerbern mit Migrationshintergrund nicht der Fall war.

http://www.bundestag.de/dokumente/analysen/2010/anonymisiertes_bewerbungsverfahren.pdf

--
Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohlangepasstes Mitglied einer zutiefst kranken Gesellschaft zu sein

Für mich haben die einfach nur einen Knall!

Referatsleiter 408, Zentralrat deutscher Männer, Friday, 26.11.2010, 01:44 (vor 5529 Tagen) @ Christine

Als Unternehmer suche ich mir Leute aus, die zu meinem Unternehmen passen! Da spielt eine "bessere Note" eher eine untergeordnete Rolle, denn die nützt nix, wenn der/die Bewerber sich nicht ins Unternehmen integrieren können und den sozialen Frieden gefährden. Wir sind ein Team und wer sich nicht integriert oder sich nicht mit der Firmenphilosophie identifiziert, der/die geht. Gnadenlos. Dieser schwachsinnige Scheiß ist einfach nur Schwachsinn.

Mich erinnert das an sogenannte BlindDates. O.k., ich kann die Alte mal f....en, aber danach "Tschüß"! Es muss passen und wenn dann eine Lesbe oder gar eine bekennende Feministin im Zimmer steht: Tschüß! Dann bezahle ich sogar noch die Heimfahrt, Hauptsache das normale Stammpersonal wird nicht behelligt!

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Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.

Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!

Lebenslauf dürfte interessant werden

Animus, Sunday, 28.11.2010, 15:53 (vor 5526 Tagen) @ Referatsleiter 408

Wenn man davon ausgeht, dass neben einem Anschreiben zumindest auch ein Lebenslauf mitgeliefert werden muss (Zeugnisse gehen beim ersten "Auswahlgang" nicht, da ja dort Namen drinstehen und kein Mensch sich die Mühe machen dürfte, fein säuberlich jegliche Hinweise auf Geschlecht usw. in allen Zeugniskopien zu schwärzen), wird es interessant, wie Frauen dann Zeiten von Schwangeren-/Erziehungsurlaub dort deklarieren sollen. Denn wenn da zweimal ein Jahr "Erziehungszeit" drin steht, dürfte auch der dümmste Personaler wissen, dass er es hier nicht mit einem jungen dynamischen Single oder einer 60-jährigen Türkin zu tun hat.

Es sei denn, man darf dann in den "Lebenslauf" einfach nur noch das reinschreiben, was einem selbst am besten gefällt - und sämtliche "Lücken" einfach rauslassen. Wenn ein Personaler freilich sowas auf den Tisch bekommt, dann weiß er gleich, dass sich hinter so einem "Lückenprofil" ein faules Ei verbirgt, und kann es zielsicher aussortieren.

Allerdings nehme ich an, dass es eher eine 6. Regel für Unternehmer mit gesundem Menschenverstand ist, sich das Personal, was man bezahlt, auch nach eigenen Regeln auszusuchen

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