Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Antrag auf Änderung der bayerischen Hymne

Michael Baleanu, Thursday, 25.11.2010, 00:29 (vor 5530 Tagen)

Sehr geehrte Damen und Herren,

in Ihrer o. g. Pressemitteilung http://www.innenministerium.bayern.de/presse/archiv/2010/441.php behaupten Sie, dass in Bayern 2009 mehr als 17.400 Fälle häuslicher Gewalt gezählt wurden. Die unterschwellige Behauptung ist, dass sie offensichtlich nur durch Männer begangen wurden.

Nun wissen wir, dass in Länder in denen die Wahrheit einen hohen Stellenwert hat, die Statistiken belegen, dass die Gewalt der Frauen gegenüber Männer genau so häufig vorkommt, wie umgekehrt.

Gerade im wahrheitsliebenden Bayern haben Untersuchungen der katholischen Universität Eichstätt gezeigt http://www.ku-eichstaett.de/uploads/media/Agora_1_2009_02.pdf Seite 29, dass 84% der interviewten Männer Gewalterfahrungen durch ihre Partnerinnen gemacht haben, 27% leben sogar in einer stark von Gewalt belasteten Beziehung. In 13% der Fällen erlebten die Männer physische Gewalt von Frauen?!

Die Studie kommt zur Schlussfolgerung: "Entgegen den kulturell gängigen Vorstellungen, erleben also die meisten Männer Gewalt durch ihre Partnerin, meist sogar auf vielfältige Weise.".

Sie kommt ebenfalls zur Schlussfolgerung, dass "An offizielle Stellen, wie Polizei oder einen Arzt, wandte sich dagegen kaum einer der Männer .... Die meisten Männer versuchen, ohne Hilfe von außen mit der Gewalt zurecht zu kommen."

Ebenfalls im wahrheitsliebenden Bayern, kommt die Studie der Polizei Bayern zur Vergewaltigung und sexueller Nötigung http://www.polizei.bayern.de/content/4/3/7/vergewaltigung_und_sexuelle_n_tigung_in_bayern_bpfi.pdf zur Schlussfolgerung, dass (S. 181) "Alle Sachbearbeiter von Sexualdelikten sind sich einig, dass deutlich mehr als die Hälfte der angezeigten Sexualstraftaten vorgetäuscht werden."

Ebenfalls im wahrheitsliebenden Bayern, hat im Jahre 2002 ebenfalls die katholische Universität zu Eichstätt herausgefunden, dass "Es ist bemerkenswert, dass Männer signifikant häufiger als Frauen angeben, schon einmal Opfer geworden zu sein (6% gegenüber 2,7%).".

Da also alle Daten aus dem wahrheitsliebenden Bayern auf eine immense Dunkelziffer weiblicher Gewalt gegen Männer hinweisen, wäre es nicht Zeit, die "kulturell gängigen Vorstellungen" dahingehend zu korrigieren, dass man nun wenigstens in der Broschüre des bayerischen Staatsministeriums des Inneren http://www.polizei.bayern.de/imperia/md/content/kriminalitaet/haeusliche_gewalt.pdf auf Seite 8 ff endlich nur noch von "Täter und Täterinnen" spricht, statt nur von "Täter"?

Wir meinen, dass durch die Frauenquote bei der CSU, die Opferinnen ihr Ziel erreicht haben, jetzt könnte man doch endlich zu etwas mehr Zahlenwahrheit übergehen, oder?

Sollten wir Männer wirklich so schlimme Finger sein, wäre es nicht vernünftig die Bezeichnung "Väter" aus der Bayernhymne zu streichen und mit "Mütter" zu ersetzen?

Wenn wir Männer tatsächlich so brutal, während die Frauen so sanft sind, dann haben Väter in der Bayern-Hymne nichts verloren.

Übrigens, bevor wir es vergessen: Herr Innenminister unterstützt ´"Terres des femmes", nicht wahr?

Morgen findet hier http://www.wuermtal.net/service/oav10/artikel.asp?lnr=11169 die Vorführung eines indischen Films zur Gewalt gegen indische Frauen statt. Obwohl die Schwiegermütter eine entscheidende Rolle bei der Gewalt gegen Frauen spielen, soll nur die Gewalt der Söhne gegen die Schwiegertöchter thematisiert werden.

Sollten wir die Zahl 17400 in der o. a. Pressemitteilung missverstanden haben und würde es sich nur um geschlagene Männer handeln, so entschuldigen wir uns jetzt schon.

Wenn irgendwie möglich, wären wir Ihnen sehr dankbar, wenn Sie uns die Zahlen nennen könnten, die belegen, dass alle 17400 Missetäter auch ihrer gerechten Strafe zugeführt wurden!

Sollten allerdings mehr als die Hälfte der Verfahren eingestellt worden sein, weil "vorgetäuscht" (siehe Vergewaltigungsbericht), könnten Sie bitte die Zahlen nach unten korrigieren um die bayerische Hymne nicht zu gefährden?

Last but not least: Die bayerische Polizei http://www.polizei.bayern.de/schuetzenvorbeugen/kriminalitaet/haeuslichegewalt/index.html verkündet, dass jährlich 40000 Frauen flüchten in Frauenhäusern. Bayern hat laut Tante Wiki ca. 15% der deutschen Bevölkerung. Danach sollten ca. 6000 Frauen jährlich in Bayern in den Frauenhäusern Zuflucht suchen.

Ihre o. a. Pressemitteilung weist aber nur 2000 Fälle auf. Es sieht so aus, als ob die Zahl 40000 3mal so hoch ist, wie ehrlich.

Also, irgendwie kommen wir uns schon verschaukelt vor! Laut Sarrazin (Zitat aus der Sendung "hart aber fair"):

"In Deutschland arbeiten ein Heer von ..., Soziologen, Politologen,Verbandsvertretern und eine Schar von naiven Politikern Hand in Hand und intensiv an Verharmlosung, Selbsttäuschung und Problemleugnung."

Angesichts diesen Zahlen, können wir nicht umhin zu zweifeln!!

"Gott mit uns und Gott mit allen,
die der Menschen heilig Recht
treu beschützen und bewahren
von Geschlechte zu Geschlecht"

Wenn mich nicht alles täuscht, dann haben wir ein "heilig Recht" auf echte Zahlen.

Vor allem die Kinder, die Gewalt von ihrer Mütter erfahren, haben ein Recht darauf, dass sie genauso gechützt werden, wie die Kinder gewalttätiger Väter. Wäre sicherlich ein Gedanke wert, so kurz vor Weihnachten!

Vielen Dank im voraus.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Baleanu
Vater a. D.
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Geschäftsführer der Männerpartei
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