Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Lohndiskriminierung

Jonathan, Wednesday, 24.11.2010, 23:53 (vor 5530 Tagen)

Jeder von uns hat es schon gehört, dass Frauen für gleiche Arbeit ungerecht entlöhnt würden. Auf unzähligen Plakaten, in zahllosen Broschüren, in endlosen Monologen und in Medienartikeln unüberschaubarer Zahl wird dieses feministische Dogma ans Volk gebracht. Mehrmals jährlich gehen tausende von Menschen in ganz Europa auf die Strasse und demonstrieren für mehr Lohngerechtigkeit. Jedes Mal schreien sie ihre vollste Empörung über diese masslose Ungerechtigkeit mit dem Mund voller politisch korrekter Floskeln in die Welt hinaus.

Mit diesem feministischem Dogma als Rückenwind werden ganze Heerscharen von Frauenbeauftragten in die Welt hinausgeschickt um ihre männerfeindlichen Forderungen und Erniedrigungen zu verbreiten. In der Politik wird die Diskussion um Männerrechte mit dem Vorwand der Lohndiskriminierung einfach weggewischt. Ganz normale Männer werden auf der Strasse niedergeschrien wenn sie das feministische System hinterfragen, mit dem vermeintlichen Totschlagargument der ungleichen Entlöhnung.

Doch Lügenpakete und verdrehte Halbwahrheiten werden nicht wahrer, wenn man sie tausend mal wiederholt.

Es gibt mehrere logische Einwände, die unwiderlegbar gegen den Mythos Lohndiskriminierung sprechen. Die beiden wichtigsten unter ihnen sind der ökonomische Einwand und der Einwand des soziopolitischen Drucks.

Der ökonomische Einwand

Nehmen wir folgendes Szenario an. Eine Firma, welche eine vakante Position zu besetzen habe, kann zwischen einem männlichen und einem weiblichen Aspiranten wählen. Beide sind gleich gut qualifiziert. Nehmen wir nun an, dass die Frau nur 80 % der Lohnkosten des Mannes mit sich bringt, wie die zentrale Botschaft der ungerechten Entlöhnung impliziert. Welchen potenziellen Arbeitnehmer würde diese Firma nun rekrutieren? Soll sie den teureren, nicht besser qualifizierten Mann einstellen oder die billigere Frau anheuern?

Aus ökonomischer Sicht natürlich die Frau.

Denn eine Firma in der Privatwirtschaft kennt nur ein Ziel: Die Gewinnmaximierung mit allen legalen Mitteln. Firmen finanzieren Mutterschaftsurlaub, bezahlen Weiterbildung oder unterstützen Eltern mit Teilzeitkompromissen. Diese Massnahmen mögen eine kurzfristige Gewinnreduzierung mit sich bringen, doch sie binden den Arbeitnehmer mittel- und langfristig durch Loyalität an das Unternehmen, was die Gewinnausfälle zukünftig mehr als ausgleicht. Denn loyale Mitarbeiter sind hochproduktiv und effizient.

Eine Firma geht jeden erdenklichen Weg - und sei er auch noch so unkonventionell - um ihren Gewinn zu maximieren. Wenn dieser Weg beinhaltet, dass eine reine weibliche Arbeiterschaft mehr als 20 % der Lohnkosten (meist der grösste Budgetposten von Unternehmen in der Privatwirtschaft!) einsparen kann, dann würde er sofort und ohne Umschweife begangen werden.

Doch in der Privatwirtschaft tummelt sich ein kunterbuntes Gemisch aus Frauen und Männern in allen Verhältnissen.

Der Einwand des soziopolitischen Druckes

Mit all den Frauenbeauftragten, Genderbewegten und politisch Korrekten in den Medien, der Politik und in der Wirtschaft kann sich eine Firma mit dem Ruf frauenfeindlich zu sein, nicht lange halten.

Mit einem Zeitgeist, der eindeutig als profeministisch und antimaskulin bezeichnet werden kann, ist es die schlimmste Form von Gesichtsverlust für eine Person oder eine Firma, vermeintlich gegen die grösste Opfergruppe der Menschheit zu sein.

Denkt ihr, dass ein Kunde noch bei euch kauft, wenn ihr als frauenfeindlich geltet? Meint ihr, ihr könnt noch gegen die Konkurrenz bestehen, wenn euch gerichtliche Sexismusklagen am Hals hängen? Welche Lieferanten, Werbepartner oder Investoren wollen noch mit euch in Verbindung gebracht werden? Wie lange würde der Rest der weiblichen Belegschaft bei euch weiter arbeiten wollen, wenn auch nur eine von ihnen das Wort Lohndiskriminierung in den Mund nimmt?

Es ist eine der schlimmsten Katastrophen für eine Firma, wenn sie von einer Frau wegen Sexismus oder wegen Diskriminierung angeklagt und vor Gericht gezerrt wird. Der Vorwurf muss nicht einmal stimmen, denn der Ruf wird so oder so dahin sein.

Diese nackte Angst vor der juristischen Macht von Arbeitnehmerinnen hat sich sogar in eine weibliche Überprivilegierung umgewandelt, wie eine Managerin in einem Interview unverhohlen zugibt .

Richtigstellung

Alleine schon diese beiden Einwände zusammen machen die Existenz einer Lohndiskriminierung so gut wie unmöglich. Doch es gibt mehr als nur theoretische Widerlegungen, um diesen feministischen Mythos zu entkräften.

Häufig wird schlicht und einfach der Lohn im Durchschnitt aller männlichen und aller weiblichen Erwerbstätigen berechnet und miteinander verglichen. Dies ist Schwachsinn, denn Frauen wählen eher weiche, geisteswissenschaftliche Studienfächer und Männer eher harte, naturwissenschaftliche Studienrichtungen und ich muss euch wohl nicht sagen, welche Absolventen die Wirtschaft mehr braucht. Ausserdem geht häufig vergessen, dass Frauen gerne Teilzeit arbeiten und mit Überstunden selten was am Hut haben. Vielfach mangelt es ihnen auch schlicht und einfach am Ehrgeiz so viel Zeit und Energie in die Karriere zu investieren , wie es Männer tun. Sie lassen sich auch früher pensionieren und scheiden aufgrund von Mutterschaft früher aus dem Erwerbsleben aus. Auch ihr Interesse an Weiterbildung ist bei Frauen geringer .

Wie soll man mit all diesen Tatsachen überhaupt auf einen auch nur annähernd gleichen Lohn wie ein durchschnittlicher Mann kommen? So langsam sickern diese Erkenntnisse auch in die Medienlandschaft hinein . Nicht nur das Deutschlandradio hat sich mit diesem feministischen Märchen kritisch auseinandergesetzt . Auch die Weltwoche hat sich mit dem Thema, warum Frauen keine Karriere machen und deshalb weniger verdienen, auseinander gesetzt.

Auch die idiotische Aussage, dass Lohndiskriminierung am ach so frauenfeindlichen Chef liege, scheint wohl doch eher ein realitätsfremder Griff in die Kloschüssel gewesen zu sein.

Selbst von offizieller Stelle in Deutschland wird nun widerstrebend und nach jahrelanger Desinformation endlich zugegeben , dass es mit der Lohndiskriminierung doch nicht so schlimm war, wie häufig dargestellt.

Konklusion

Dies alles stellt das ganze Mediengerangel um die Lohndiskriminierung in ein neues Licht. Warum konnte sich dieses Lügenkonstrukt so lange halten? Weil für die vielen politisch korrekten Journalisten fundierte Recherche und ein offener, unvoreingenommener Geist Fremdwörter sind. Lieber wird von offiziellen, feministisch orientierten Stellen kritiklos abgeschrieben, als dass man die Dinge einmal kritisch hinterfragen würde.

Aber es zeigt uns auch mit welchem gewaltigen Aufwand manche Personenkreise mit zweifelhaften Absichten versuchen, der breiten Öffentlichkeit ihre Lügen aufzuzwingen

Link

Manifold ⌂, Thursday, 25.11.2010, 09:29 (vor 5530 Tagen) @ Jonathan

http://sonsofperseus.blogspot.com/2008/10/die-peinliche-lge-der.html

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"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis

Lohndiskriminierung

Marlow, Thursday, 25.11.2010, 13:20 (vor 5529 Tagen) @ Jonathan

Aus ökonomischer Sicht natürlich die Frau.

Das sagte Astrid von Friesen bereits, sogar im deutschen Fernsehen.
Ab 1:15

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