Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Menschenrechte: UNO kritisiert Schweiz

Nur so, Tuesday, 23.11.2010, 20:28 (vor 5531 Tagen)

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/UNO-verteilt-der-Schweiz-schlechte-Noten/story/28231239

Immer noch würden in der Schweiz Frauen, Migranten, Roma oder in Armut lebende Menschen diskriminiert.

Demnach sind etliche Bevölkerungsgruppen in der Schweiz nach wie vor Benachteiligungen ausgesetzt. Kritisiert wird beispielsweise die Lohnungleichheit zwischen Mann und Frau. Das Gefälle habe in letzter Zeit sogar noch zugenommen. Der Frauenanteil bei den tiefen Löhnen mache 68,8 Prozent aus. Die Schweiz müsse dem Grundsatz «gleicher Lohn für gleiche Arbeit> endlich zum Durchbruch verhelfen, mahnen die UNO-Experten.

Der UNO-Ausschuss empfiehlt der Schweiz ferner, Frauen besser vor Gewalt, namentlich häuslicher Gewalt, zu schützen. Hier denken die UNO-Experten vor allem an Migrantinnen; diesen bleibe nichts anderes übrig, als ihr Schicksal zu erdulden, wollten sie nicht ihrer Aufenthaltsgenehmigung riskieren.

Das alte Lied. Die können wohl bei der UNO keine Statistiken lesen?

Interessant dann auch:

Diese sind auch besorgt über die vergleichsweise hohe Suizidrate in der Schweiz. Sie empfehlen die Ausarbeitung eines nationalen Aktionsplans zur Vorbeugung von Selbstmord. Ausserdem sei der Zugang zu Faustfeuerwaffen zu erschweren.

Da sind es ja vorallem Männer, aber das scheint dann nicht interessant. Wie gewohnt also... Wahrscheinlich muss dann der Aktionsplan insbesondere die Mädchen ins Auge fassen.

Man sieht, für die UNO sind Frauen, die weniger verdienen (weil sie eine andere Arbeit machen) wichtiger, als Männer, die sterben


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