Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Lohndiskriminierung vs. Einkommensdriskriminierung

jojo, Tuesday, 23.11.2010, 12:37 (vor 5531 Tagen)

bezugnehmend hierauf:

http://femokratieblog.wgvdl.com/frauen-hoeheres-einkommen/11-2010

schlage ich vor, der mär von der weiblichen LOHNDISKRIMINIERUNG die tatsache von männlicher EINKOMMENSDISKRIMINIERUNG gegenüber zu stellen. daraus leiten sich verschiedene tatsachen ab:

1. männer versorgen mit ihrer arbeit öfter frauen und kinder als umgekehrt

2. quotierungen nutzen tendenziell kinderlosen frauen und verschärfen durch politisch gewollte ungleichverteilung der erwerbsmöglichkeiten den erwerbsdruck auf familienväter und -mütter.

3. im scheidungsfall müssen die männer ihre versorgungsleistungen aufrecht erhalten, ohne dass ihnen gegenüber versorgungsleistungen aufrecht erhalten würden.

4. frauen haben mehr geld zur verfügung als männer. dieses geld wird mehr von männern als von frauen erarbeitet.

5. die ungleichverteilung der ressourcen führt langfristig zu einer ungleichverteilung von chancen: frauen können es sich in jobs bequem machen, mit denen man zwar keine familie ernähren, aber entscheidungdsmacht über künftige lebensläufe ausüben kann, z.b. teilzeitjobs im bereich erziehung und bildung. die ergebnisse sind bekannt.

6. die damit einhergehende schleichende umverteilung der erwerbsmöglichkeiten führt jedoch nicht zu einer umverteilung der unterhaltslast. männer sind und bleiben arbeits- und unterhaltspflichtig.

7. das moderne scheidungsrecht ermöglicht es frau, sich von einem mann versorgen zu lassen, vor dessen anblick sie sich mit juristischen und polizeilichen mitteln schützen lassen kann. dessen lebensbedingungen interessieren ebensowenig, wie den aktionär die arbeits- und lebensbedingungen des proletariats.

8. dabei wird frau heute erzogen zu dem bewusstsein, recht zu haben auf ansprüche, die erfüllt zu werden haben.

9. zu dem bewusstsein, zu dem frau erzogen wird, gehört auch das bewusstsein von macht. macht über leben (in der abtreibungsfrage), macht über lebensläufe (von kindern) und schicksale (der männer, die in die heiratsfalle getappt sind).

10. verantwortung, pflicht, aufgaben, geh in dich, reflektiere dich und die sündhaftigkeit deiner existenz als mann - damit konfrontiert das erziehungssystem jungen von klein an. sie sollen zu funktionierenden sklaven erzogen werden.

EINKOMMENSDISKRIMINIERUNG ist die in zahlen bezifferbare materielle seite dieser unterdrückung

Erwerbseinkommen vs. Vermögen u. Kapitalrenditen

Diego ungelogt, Tuesday, 23.11.2010, 23:15 (vor 5531 Tagen) @ jojo

Ich habe jetzt leider keinen Quellen zur Hand; Aber soweit mir bekannt ist, verfügen Frauen insgesamt über deutlich mehr Vermögen als Männer, das z.B. aus geerbtem Bargeld und Immobilien besteht. Es sind deshalb tatsächlich mehrheitlich Männer, die zwingend auf ein Erwerbseinkommen angewiesen sind, um ihren Lebensunterhalt damit bestreiten zu können. Und je älter die Personen (~Legatempfänger) sind, desto größer der Unterschied!
Es gibt zwar ein paar alte Frauen, die tatsächlich von mickriger Rente leben müssen, aber demgegenüber steht eine signifikant größere Gruppe an Frauen, die über erheblich mehr Vermögen verfügt als der männliche Durchschnittsrenter und Arbeitnehmer!

Und hat Matussek nicht auch in der "vaterlosen Gesellschaft" über Frauen berichtet, die ihrem Gatten gegenüber geerbtes Vermögen verschweigen, um "im Falle der Fälle" gut abgesichert zu sein. Die leben dann also mit einem Selbstverständnis auf Kosten des Partners, schmälern dessen Vermögen, während sie das ihrige für "schwierige Zeiten" zurücklegen - und natürlich auch bei der Berechnung des Unterhaltsanspruches nicht angeben - und auch niemand nachfragt oder gar prüft!

Die Diskriminierung von Männern besteht in der einseitigen Bewertung des Erwerbseinkommens gegenüber kapitalbildendem Vermögen. So lebt eine Frau mit 800,- Euro Rente/ Erwerbseinkommen und Mieteinnahmen im eigenen Haus allemal besser als ein männlicher Rentner/ Arbeitnehmer mit einem Haushaltseinkommen von gerade einmal 1200,- EUR. Wenn man die statistischen Ausreißer bei männlichem Vermögen noch abzieht, sind Männer mehrheitlich deutlich ärmer als Frauen!

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