Das holde Lied der Weiblichkeit
haben sich einige der (Brech-) Weiber hier selber gesungen:
Denn: Schlimmer geht’s immer! Die übergewichtige Komikerin Hella von Sinnen erscheint im Gefängnisdress und schreit glücklich: >Ich liebe eine Frau! Ich genieße euch!« Moderatorin Müller, die sich inzwischen fast süchtig verzweifelt ein Sektgetränk durch einen Strohhalm reinzieht, wirkt dabei, als seien ihre oralen Bedürfnisse niemals im Leben wirklich gestillt worden, Nachholbedarf entquellen Miene und Mund. Fast verzweifelt saugt sie, um kurz darauf endlich wieder ein Bier (Nummer sechs?) zu bestellen.
Dann der Höhepunkt: Die bekennende Lesbe Hella von Sinnen enthüllt, ganz ihrem selbstgewählten Nachnamen entsprechend, zuhause nur nackt herumzulaufen. Ansonsten trage sie unter ihren Overalls Boxershorts, >deren Gummiband sie unter die Wampe klemmt«. Weiter kommt sie zunächst nicht, Ina Müller reicht es nämlich inzwischen selber, schnell will sie das Thema wechseln. Doch hysterisch kreischt von Sinnen: >Lass mich das jetzt sagen, verdammt noch mal: ich trage eine Hose drunter, damit ich nicht aussuppe!« Kurzes, entsetztes Schweigen. Der einzige Mann, der Schauspieler Mädel, schlägt fassungslos die Hände vors Gesicht und schreit: >Das erzeugt doch alles Bilder…« Doch von Sinnen und Müller bleiben jetzt beim Thema Unterhosen und Wampen … die Lesbe erläutert, Strings oder Tangas kämen nicht für sie infrage, denn: >wenn mich was kneift, bin ich schlecht gelaunt … das muss man doch mal sagen dürfen!«