Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Portugal will keine Hilfe

Oliver, Monday, 22.11.2010, 16:40 (vor 5532 Tagen)

Nach Griechenland und Irland will Portugal auch keine Hilfe.

Dann ist es ja OK! Nächste Woche zahlen wir Deppen den nächsten Hartz-Vier-Staat!
;-)

Habe gerade mal überschlagen, jeder Steuerzahler in Irland war 2009 schon mit rund 450 000 Euro verschuldet.
Jetzt kommen bei 100 Mrd noch mal rd. 50 000.- dazu!

Toll.
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Portugal-will-keine-Hilfe-article1981046.html

Übersetzung für die schwäbische Hausfrau Merkel:

Frau Merkel, ihre Nachbarin bittet Sie um 50 000 Euro Kredit. Sie hat aber schon 450 000.- Schulden und kauft auch nur beim Bäcker mit Anschreiben ein. (Nettokreditaufnahme)

Würden Sie ihr die gewünschten 50 000.- Euro geben?

;-)

Ja so siehts aus!

RAUS aus dem Euro, sofort.
Je später, desto pleite werden wir sein

--

Liebe Grüße
Oliver


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Schon mal drüber nachgedacht wie der Ausstieg praktisch durchführbar ist - ja eben...

Kritiker, Monday, 22.11.2010, 16:57 (vor 5532 Tagen) @ Oliver

- kein Text -

GANZ einfach:

Oliver, Monday, 22.11.2010, 17:04 (vor 5532 Tagen) @ Kritiker
bearbeitet von Oliver, Monday, 22.11.2010, 17:09

GANZ einfach:

DM-Ausgabe ab 1.1.2011. Oder im Sommer.
Selbe Kurs zurück.

Und schon haben Griechenland, Irland, Spanien, Portugal etc wieder die Chance durch Abwertung ihrer Währung die eigene Wirtschaft anzuwerfen, und zB den Griechenlandurlaub günstiger und wettbewerbsfähiger zu gestalten.

Wie all die Jahrzehnte von 1950 bis 2000.

Fünfzig Jahre DM-Erfolgsgeschichte.
Der Euro hielt nur 9 Jahre.

Hast du gerne einen besseren Vorschlag?

--

Liebe Grüße
Oliver


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Mal im ernst, das ist praktisch nicht durchführbar, der Euro ist eine Sackgasse...

Kritiker, Monday, 22.11.2010, 17:17 (vor 5532 Tagen) @ Oliver

Schon die Ankündigung würde zum Zusammenbruch des Banksystems führen.

Plot 1:

Man schmeißt bestimmte Staaten aus dem System raus.
Da werden die Bürger bei bekannt werden natürlich noch versuchen vorher ihr Geld abzuheben und ins Ausland zu bringen oder wertsstabile Güter zu kaufen.
Das wird aber schon daran scheitren dass dem Buchgeld garnicht genug Bargeld entgegensteht, so nur runde 10% und auch die Güter sind in der Zahl nicht so plötzlich verfügbar etc.

Plot 2:

D. steigt alleine aus, was werden die Nachbarn sagen und der Rest der Welt, D. ist Exportland, das kann böse enden und auch die Bürger wird das verunsichern und auch die werden versuchen ihr Geld in andere Währungen zu tauschen, bar abzuheben, Güter zu kaufen, s.o.

Plot 3:

Die gesammte EU führt wieder die alten Währungen ein, ein riesieges logistisches Problem, die Folgen könnten auch verunsicherung und flucht in andere Währungen und Güter sein, s.o

Mal im ernst, das ist praktisch nicht durchführbar, der Euro ist eine Sackgasse...

Oliver, Monday, 22.11.2010, 17:47 (vor 5532 Tagen) @ Kritiker

Schon die Ankündigung würde zum Zusammenbruch des Banksystems führen.

Genau das war die Argumentation zur Bankenrettung, mit all den Folgen die du jetzt in Zeitlupe erlebst. Wie du in deiner Überschrift ja richtig schreibst.....der Euro ist eine Sackgasse...

Plot 1:

Man schmeißt bestimmte Staaten aus dem System raus.

Und wenn die nicht wollen?
Motto: NOCH hat Deutschland Geld genug uns Pleitegeier alle zu bezahlen!

Da werden die Bürger bei bekannt werden natürlich noch versuchen vorher
ihr Geld abzuheben und ins Ausland zu bringen oder wertsstabile Güter zu
kaufen.

Dieser Run läuft zZ. Siehe Goldpreis.

Das wird aber schon daran scheitren dass dem Buchgeld garnicht genug
Bargeld entgegensteht, so nur runde 10% und auch die Güter sind in der
Zahl nicht so plötzlich verfügbar etc.

Stichtags-Regelung. Finito.
Dann gibts auch keine Panik, weil nur der Kontostand an diesem Tag gilt.

Plot 2:

D. steigt alleine aus, was werden die Nachbarn sagen und der Rest der
Welt D. ist Exportland, das kann böse enden und auch die Bürger wird das
verunsichern und auch die werden versuchen ihr Geld in andere Währungen zu
tauschen, bar abzuheben, Güter zu kaufen, s.o.

Natürlich braucht jedes Land die Verantwortung über ihre Währung. Bisher ist es doch eine unverantwortliche Flickschusterei. Der Verantwortungsloseste wird mit Abermilliarden prämiert?!
s.o.


Plot 3:

Die gesammte EU führt wieder die alten Währungen ein, ein riesieges
logistisches Problem, die Folgen könnten auch verunsicherung und flucht in
andere Währungen und Güter sein, s.o

Die Übung am 1.1.2002 hat doch funktioniert.
Nochmal rückwärts!
;-)

--

Liebe Grüße
Oliver


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Mal im ernst, das ist praktisch nicht durchführbar, der Euro ist eine Sackgasse...

MC Henrich ⌂, Tuesday, 23.11.2010, 01:55 (vor 5532 Tagen) @ Kritiker

Das wird aber schon daran scheitren dass dem Buchgeld garnicht genug
Bargeld entgegensteht, so nur runde 10% und auch die Güter sind in der
Zahl nicht so plötzlich verfügbar etc.

Och, letzteres würde schon gehen, wenn man beim Einkaufen nicht zu wählerisch ist. z.B. mit Amerikanern, die mexikanische Pesos besaßen, als es dort eine Krise gab.

Besser irgendwas kaufen als alles verlieren

--
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Maskulismus oder Schluss!
Schreibt mit auf WikiMANNia!

Mal im ernst, das ist praktisch nicht durchführbar, der Euro ist eine Sackgasse...

DvB, Tuesday, 23.11.2010, 08:33 (vor 5532 Tagen) @ Kritiker

wertsstabile Güter zu kaufen.
die Güter sind in der Zahl nicht so plötzlich verfügbar

...

Güter zu kaufen, s.o.

...

Güter sein, s.o

Deine Plots sind ja identisch. :D

Flucht in Güter ist aber gut (güter, am gütesten). Das kurbelt die Wirtschaft an. Und zwar nicht bloß als Phrase: sondern DAS BEHEBT DAS PROBLEM VOLLSTÄNDIG

Der Euro als Retter

Manifold ⌂, Monday, 22.11.2010, 19:45 (vor 5532 Tagen) @ Oliver

Diese Krisen erlauben diesen maroden Staaten, sich grundlegend zu reformieren, weil sie sich nicht mehr hinter ihren verbilligten eigenen Währungen und dem links angehauchten Beamtenvolk (Griechenland) verstecken können.

Ohne Brüssel und ohne den Euro hätten diese Länder noch über Jahrzehnte andere indirekt über eine abgeschwächte Währung für ihre eigene Dekadenz zahlen lassen können. Jetzt büssen die eigenen Regierungen und das eigene Volk, so dass Reformen unvermeidlich sind.

Was heute in aller Öffentlichkeit und auf einmal in Milliardenhöhe transferiert wird, wurde früher einfach versteckt, unkontrolliert und indirekt über Währungsabwertung von anderen geklaut.

Doch heute haben wir die Möglichkeit, solche Länder zu strukturellen Reformen (niedrigere Steuern, schlankerer Sozialstaat, weniger Beamte, ...) zu zwingen. Was längerfristig die wirtschaftliche Position der gesamten Union stärken wird.

Ohne den Euro hätten diese Staaten noch jahrzehntelang vor sich hingedümpelt

--
"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis

Der Euro als Zwangseisen für diese Staaten

Oliver, Monday, 22.11.2010, 20:23 (vor 5532 Tagen) @ Manifold

Doch heute haben wir die Möglichkeit, solche Länder zu strukturellen
Reformen (niedrigere Steuern, schlankerer Sozialstaat, weniger Beamte, ...)
zu zwingen.

Das Gegenteil ist der Fall. Es müssen höhere Steuern der Bevölkerung abgepresst werden, um die Bankrott-Schulden zu tilgen.

Was längerfristig die wirtschaftliche Position der gesamten
Union stärken wird.

Diese Hartz-4-Staaten werden für immer am Tropf von dir Steuerzahler hängen.

Ohne den Euro hätten diese Staaten noch jahrzehntelang vor sich
hingedümpelt

Falsch. 50 Jahre haben zB Portugal, Griechenland et al. selbst bestimmt ihre wirtschaftlichen Geschicke in der Hand gehabt. Tourismus war immer nach jeder Währungsanpassung wieder attraktiv auch für uns.
Heute nicht mehr. Heute regiert der Mob auf der Straße, schon einige Tote, Generalstreik etc.
Heute kostet ein Kaffee 3.50 in Griechenland, hohe Inflation, Pleitegeier fliegt sehr tief

--

Liebe Grüße
Oliver


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GANZ einfach:

DvB, Tuesday, 23.11.2010, 08:47 (vor 5532 Tagen) @ Oliver

DM-Ausgabe ab 1.1.2011. Oder im Sommer.

Das kommt. Garantiert.

Selbe Kurs zurück.

Naja. Optimist. :D Aber: schon möglich.

Das ändert soweit aber nur EIN Problem. Nämlich, daß die BDR keinen europaweiten Währungsschnitt durchführen kann. Der kommt deshalb mit der DM.

Womit dann problemlos der Euro 2.0 wieder eingeführt werden kann

GANZ einfach:

TAst, Tuesday, 23.11.2010, 12:35 (vor 5531 Tagen) @ Oliver

DM-Ausgabe ab 1.1.2011. Oder im Sommer.
Selbe Kurs zurück.

Hast du gerne einen besseren Vorschlag?

Schon gehört, wie die Schweiz verzweifelt Euros aufgekauft hat, nur um den Franken niedrig und den Euro hoch zu halten? Was meinst du, was mit der völlig exportabhängigen BRD passiert wäre. Die Wirtschaft wäre inzwischen kollabiert und du würdest in Griechenland arbeiten

GANZ einfach:

Steuerzahler, Tuesday, 23.11.2010, 16:38 (vor 5531 Tagen) @ TAst

und du würdest in Griechenland arbeiten

Da wäre es wenigstens wärmer.

Währungsnachrichten:
http://info.kopp-verlag.de/video.html?videoid=222

GANZ einfach:

Krass, Tuesday, 23.11.2010, 20:05 (vor 5531 Tagen) @ Steuerzahler

Währungsnachrichten:
http://info.kopp-verlag.de/video.html?videoid=222

Gibts auch Meinungsäußerungen von den Zeugen Jehovas zu dem Thema?

Das Euro Spiel ist aus! Nach Irland kommt Spanien! Nigel Farage

Oliverr, Wednesday, 24.11.2010, 18:21 (vor 5530 Tagen) @ Krass

Das Euro Spiel ist aus! Nach Irland kommt Spanien! Nigel Farage

http://www.youtube.com/watch?v=UcdnUE4LRMA&feature=player_embedded

UMFRAGE: Welcher Euro-Staat fällt als nächster?

Oliver, Thursday, 25.11.2010, 18:55 (vor 5529 Tagen) @ Oliverr

Welcher Euro-Staat fällt als nächster?
(ohne Vorsagen! gildet nich!)
;-)

http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/anleihen-devisen/:staatspleitenpanik-anleger-kehren-euro-kerngebiet-den-ruecken/50...

--

Liebe Grüße
Oliver


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