Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Kultur Fragende

DvB, Sunday, 21.11.2010, 02:15 (vor 5534 Tagen)

http://www.wgvdl.com/forum/index.php?id=157611

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Dieses statement erstaunt mich nun aber sehr.

War im alten Rom das Familienoberhaupt (der pater familias) nicht sogar dazu berechtigt nach eigenem Gutdünken Familienmitglieder zu ermorden, wenn sie sich falsch verhalten hatten (mir fällt momentan parallel dazu die Gerichtsbarkeit der muslimischen Saudis ein, da darf der Vater die fehlgeleitete töchterliche Schlampe auf richterlichen Befehl hin im heimischen Swimming Pool ersäufen)

Feminismus im alten Rom kann ich nicht erkennen.

Wohl aber den Untergang der Hochkultur, obgleich immer noch Reste davon bis in die heutige Zeit wirksam sind (Latein als Sprache der Gelehrten, Thermalbad-Badekultur, Straßencafes nach mediterranen Vorbild, Esskultur und Mode....)

In der Kulturphase (in Rom: Monarchie von 753 v. Chr. bis 509 v. Chr.) jeder Kultur hat der Vater immer dieses Recht. Erst in der Verfallsphase (in Rom: Republik mit anschließendem Cäsarismus: ab 509 v. Chr.) wird es ihm genommen.

Feminismus im späteren Rom: http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6mische_Frauen#Frauenkulte
Abtreibung/Massenmord im späteren Rom: http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6mische_Frauen#Geburtenkontrolle

Leider findet man über den Phalluskult so gut wie nichts, denn das ist zu Autobahn. Diese chtonisch-etruskische Gespensterscheiße hat mit dem römischen Matriarchat aber sehr viel zu tun.

Die Gerichtsbarkeit im Islam ist Ausdruck einer jungen, gesunden Kultur. Wie es aussieht, wird sie die unsrige hinwegfegen, ebenso, wie "die Barbaren" das mit Rom, Hellas, Persien, Babylon usw. gemacht haben


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