Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Als Bakterist

Informator, Thursday, 18.11.2010, 22:22 (vor 5536 Tagen) @ Zeitgenosse eingel

... fordere ich das Recht auf Leben und koerperliche Unversehrtheit fuer
Borrelien und Tuberkeln.

Das meinst du wahrscheinlich sarkastisch, aber selbst das ist im Gespräch:

Die konkreten Folgen einer Verwirklichung seiner Utopie lässt Singer im Ungefähren. Nicht ohne Grund, denn sie würden das Leben der Menschen drastisch erschweren und verschlechtern.

Unter anderem wäre ein Schutz gegen Schädlinge, die Ernten vernichten und Krankheiten übertragen kaum noch möglich. Und der medizinische Fortschritt geriete in Stocken.

PETA-Gründerin Ingrid Newkirk betonte ausdrücklich: „Auch wenn durch Tierversuche eine Therapie für AIDS gefunden würde, wären wir dagegen“.

Singer geht nicht drauf ein, dass fast alles, was Menschen tun, Tiere tötet, schädigt oder vertreibt.

Wahrscheinlich wird es Richtungskämpfe geben. Zudem wird die Regierung sich alle Optionen offenlassen, um im Einzelfalle gegen Regimegegner vorgehen zu können.

Man stelle sich vor, daß die meisten Menschen ähnlich wie heute (Gender Mainstreaming) die Umstrukturierung der Gesellschaft verschlafen. Nun gibt es aber ein paar Ausnahmen wie du und ich, die wachgeblieben sind, die protestieren und die versuchen, eine Opposition aufzubauen. Die werden gnadenlos verfolgt werden, zumal es ja Rechtsmittel, die sich auf Menschenwürde berufen, nicht mehr geben wird.

Die ist ja heute schon bez. der Ungeborenen abgeschafft. Und daran hat auch Peter Singer seinen Anteil, der Tierrechtspionier. Der hatte schon frühzeitig (vor Schwarzer) behauptet, daß ein erwachsenes Schwein u.a. ein größeres Lebensrecht hat als ein wenige Wochen alter Mensch.

Ich nehme die Entwicklung also ernst. Was mich dazu motiviert, ist u.a. auch mein Glaube an die Wahrheit der Johannes-Apokalypse, worin von der Herrschaft des Tieres die Rede ist (man beachte, daß es sich um eine bildliche Sprache handelt). Aber auch ohnedies bestünde Grund, die Zeichen der Zeit ernstzunehmen.

Gruß
trel


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