Staatspropaganda vom Feinsten:
Oliver, Thursday, 18.11.2010, 08:00 (vor 5536 Tagen)
Erstes Versprechen: Wir sichern die Finanzen. Wir sparen, um handlungsfähig zu bleiben.....
http://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Homepage/home.html#
![[image]](http://geldverdienen-imschlaf.de/staatsverschuldung-de-1960-200_756_396.jpg)
Noch ohne die Jahre 2008-2010
Sparen wäre genau umgekehrt, es würden die Schulden sinken. Tatsächlich steigen sie immer schneller, nach einer e-Funktion bis zum finalen Crash.
Entwicklung der Staatsverschuldung in den USA:
![[image]](http://2.bp.blogspot.com/_4bEaRUYaLZ4/TI95vPscQlI/AAAAAAAAHKM/5yAii1lC2E4/s1600/1.jpg)
![[image]](http://2.bp.blogspot.com/_wgOUPaK0zOw/S_hDqqRFOLI/AAAAAAAACCg/CqnlwwYQgZw/s1600/Staatsverschuldung+USA.png)
--
Liebe Grüße
Oliver
![[image]](http://img6.imagebanana.com/img/g0fnv3vg/warnhinweiskleiner.jpg)
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der_quixote, Absurdistan, Thursday, 18.11.2010, 09:00 (vor 5536 Tagen) @ Oliver
Die grosse Staatsratvorsitzende wird´s schon richten.
Ansonsten machen wir halt rüber
--
Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...
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Roslin, Thursday, 18.11.2010, 09:34 (vor 5536 Tagen) @ der_quixote
bearbeitet von Roslin, Thursday, 18.11.2010, 09:41
Schön zu sehen: Seit Mitte der 70'er Jahre geht die Rakete nach oben. Wenn Du eine Graphik der demographischen Entwicklung des Westens dagegen setzen würdest, sie wäre spiegelbildlich: Seit Mitte der 70'er Jahre geht unsere Geburtenziffer steil nach unten.
Das wäre die eindrückliche Verbildlichung des Niederganges eines ganzen Kulturkreises, ein Niedergang, der die nächsten 50-100 Jahre bestimmen wird.
Der Niedergang, der weltweite Bedeutungsverlust der Kultur der Europäer, der weißen Männer, er ist nicht zu stoppen.
Machen wir uns nichts vor.
Europäer haben die letzten 500 Jahre der Menschheitsgeschichte bestimmt.
Diese Ära geht rasant zu Ende.
Noch verhüllt die Stärke der USA diesen Tatbestand.
Aber auch die USA werden gegenüber China schwächer und von Jahrzehnt zu Jahrzehnt dank Demographie weniger europäisch.
Das ist unwiederbringlich vorbei.
Die Frage ist nur noch, ob wir wenigstens so stark bleiben, um uns behaupten zu können, um überdauern zu können.
Mehr ist gar nicht mehr drin.
Das Überdauern zu organisieren, selbst das wäre eine formidable Leistung.
Nur ist das mit Frauenförderung nicht zu machen.
Frauen tragen keine Zivilisation, behaupten sich nicht selbst, haben es in der überschaubaren Menschheitsgeschichte noch nie gemacht.
Es gibt keinerlei Anzeichen, dass dies anders geworden sein könnte.
Wenn es um Selbstbehauptung geht, verlassen sich Frauen auf Männer.
Ohne Männer, die sie verteidigen, Dschindschin hat es einmal brutal deutlich formuliert, ohne Männer sind Frauen Beute.
Frauen unterwerfen sich häufiger dem Sieger und überleben.
Männer sind widerständiger, störrischer, schwerer zu unterwerfen, schon als Kinder.
Darum ist es anstrengender, fordernder, sie zu erziehen.
Darum werden sie häufiger umgebracht von den Siegern, härter versklavt als die Frauen einer überwundenen Kultur.
Die werden eher vergewaltigt und/oder geheiratet, gebären die Kinder der Sieger.
C'est la vie
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Prometheus, Luxemburg, Thursday, 18.11.2010, 16:17 (vor 5536 Tagen) @ Roslin
Europäer haben die letzten 500 Jahre der Menschheitsgeschichte bestimmt.
Hast du zufällig auch in den letzten beiden Tagen die Reportage von Peter Scholl-Latour gesehen?
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Roslin, Thursday, 18.11.2010, 22:42 (vor 5536 Tagen) @ Prometheus
Hast du zufällig auch in den letzten beiden Tagen die Reportage von Peter
Scholl-Latour gesehen?
Nein, ich sehe kaum fern.
Was war damit?
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Prometheus, Luxemburg, Thursday, 18.11.2010, 23:00 (vor 5536 Tagen) @ Roslin
Der Titel war "Das Ende der weißen Weltherrschaft", und es wurde gezeigt, wie sich überall auf der Welt Länder ihrer kolonialen Vergangenheit entledigen und ihr eigenes Ding durchziehen.
Der Zeitraum von 500 Jahren weiße Weltherrschaft wurde dabei immer wieder erwähnt, weshalb mich die in meinem vorherigen Beitrag zitierte Zeile daran erinnerte.
Hier ein Link zu einem Interview, das Peter Scholl-Latour der Jungen Freiheit vor etwa einem Jahr zum gleichen Thema gegeben hat:
http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5b8ab8fbf86.0.html
Die TV-Spielfilm kommentierte die Tatsache, dass er der Jungen Freiheit ein Interview gegeben hat, in der Programmbeschreibung zu der oben erwähnten Reportage mit "igittigitt". Die Zeitung scheint also auch einem politischem Programm zu folgen, auf jeden Fall fällt mir schon seit längerem auf, dass feministisch angehauchte Filme stets sehr gute Bewertungen einfahren
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Roslin, Thursday, 18.11.2010, 23:31 (vor 5536 Tagen) @ Prometheus
bearbeitet von Roslin, Thursday, 18.11.2010, 23:47
Der Titel war "Das Ende der weißen Weltherrschaft", und es wurde gezeigt,
wie sich überall auf der Welt Länder ihrer kolonialen Vergangenheit
entledigen und ihr eigenes Ding durchziehen.
Ah, verstehe.
Ja, das Interview in der Jungen Freiheit ist interessant zu lesen.
Aber das Ende der Weltherrschaft des Weißen Mannes zeichnet sich schon lange ab.
Es begann mit dem 1. Weltkrieg, der Ur-und Erbsünde des 20. Jhdts.
Seitdem geht's mit dem Weißen Mann rapide bergab.
Das merken ja sogar schon FeministInnen wie Ute Scheub: "Heldendämmerung".
Nur begreift sie nicht, dass die Niederlage des Weißen Mannes auch die Niederlage der Weißen Frau bedeutet.
Kann sie halt nicht, als Geschlechterklassenkämpferin.
Vollends deutlich wird die Niederlage, betrachtet man den Aufstieg Chinas in den letzten 30 Jahren: vom Armenhaus zum Pauerhaus der Weltwirtschaft.
Wir machen 30 Jahre lang in Frauenförderung mit magerem Ergebnis.
Von den ungenutzten Potentialen der Frauen, die erschlossen werden sollten, ist immer noch nicht viel zu sehen.
Es könnte einem der Verdacht kommen, dass sie gar nicht vorhanden sind, die Potentiale, die da zum Vorschein kommen sollten.
Statt dessen bleibt das Potential, das Frauen wirklich haben, was sie unverzichtbar macht, das Potential, Kinder zu gebären, immer häufiger ungenutzt.
Ein reales Potential bleibt ungenutzt, ein fiktives wird auf Teufel komm raus gefördert und zeigt sich nicht.
Und in nur rund 25 Jahren steigen die Chinesen vom armseligen Krähwinkel des Mao-Kommunismus zu einem Wirtschafts-und bald auch Technologieganten auf, der in den nächsten Jahren unsere Automobil-, Luftfahrt-und Raumfahrt-, Computerindustrie herausfordern wird wie Japan in den 70'ern.
Nur ist China 10 mal größer als Japan.
Da kommt was auf uns zu.
China is back.
500 Jahre lang hat der die längste Zeit seiner langen, langen Geschichte über mächtigste und reichste Staat der Welt Winterschlaf gehalten, selbstgenügsam, involvierend.
Und uns Europäern die Welt überlassen.
Wir haben ja hier im fernen Europa von den Phasen der Macht und des Glanzes Chinas nie viel mitbekommen: viel zu weit weg in den Epochen der Handelskarawanen.
Und Gott sei Dank hat China nie eine Überseepolitik verfolgt.
Sie hätten es gekonnt, sie hatten die Schiffe, lange vor den Europäern.
Aber sie haben nicht gewollt, wandten sich ab von der Welt, konzentrierten sich auf sich selbst.
Das heutige China ist anders, will hinaus in die Welt.
Zunächst nur mit seinen Waren.
Aber den Waren folgen die Ideen und die Macht
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MC Henrich
, Friday, 19.11.2010, 02:06 (vor 5536 Tagen) @ Roslin
China is back.
Hoffentlich haben sie eine Idee, wie sie ihr zukünftiges Rentenproblem lösen sollen, sonst wird das nichts mit der Weltherrschaft
--
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Prometheus, Luxemburg, Friday, 19.11.2010, 13:47 (vor 5535 Tagen) @ MC Henrich
Ich bin auch der Meinung, dass eine militärische Weltherrschaft für China aufgrund seiner Demographie nicht möglich ist. Die Grundvoraussetzung für die Weltherrschaft ist die Bereitschaft, den Blutzoll zu bezahlen. Die Chinesen müssten bereit sein, viele Söhne in vergleichsweise unwichtigen Konflikten zu opfern. Ob diese Bereitschaft in der Bevölkerung vorliegt, hängt weniger von der absoluten Zahl des zur Verfügung stehenden "Menschenmaterials" ab, als vielmehr von der relativen, sprich, der Anzahl von Söhnen pro Frau. Diese ist in China sehr niedrig.
Auch die USA verfügen nicht mehr über die Demographie zur Weltherrschaft. Wegen eines eher verklärten Selbstbildes wird weiterhin eine große Armee aufrecht erhalten, effektiv einsetzbar ist diese aber nicht mehr.
Ich bin mir bewusst, dass das gerade eine sehr zynische Aussage war, aber genau so funktioniert Weltherrschaft. (Was unter anderem bedeutet, dass es nicht unbedingt wünschenswert ist, Bürger einer Supermacht zu sein, zumindest, wenn man ein Mann ist.)
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Roslin, Friday, 19.11.2010, 14:59 (vor 5535 Tagen) @ Prometheus
bearbeitet von Roslin, Friday, 19.11.2010, 15:14
Ich bin auch der Meinung, dass eine militärische Weltherrschaft für China
aufgrund seiner Demographie nicht möglich ist. Die Grundvoraussetzung für
die Weltherrschaft ist die Bereitschaft, den Blutzoll zu bezahlen.
Voraussetzung für Weltherrschaft ist finanzielle, kulturelle, wirtschaftliche Hegemonie.
Und ein militärisches Potential, dass jeden abschreckt, das Land direkt zu bedrohen.
All das kann China erreichen.
Herrschaft wird viel effektiver ausgeübt mittels Durchsetzung der Wirtschaft.
Das britische Empire funktionierte auch mit nur ca. 100000 Soldaten.
50000 reichten aus, um Indien zu kontrollieren, das riesige Indien mit 300 000 000 Einwohnern.
Eine Supermacht muss nicht militärisch präsent sein, um ein Land zu dominieren.
Bestes Beispiel ist Ägypten, das von den USA ganz ohne Militärpräsenz dominiert wird
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Prometheus, Luxemburg, Friday, 19.11.2010, 17:22 (vor 5535 Tagen) @ Roslin
Voraussetzung für Weltherrschaft ist finanzielle, kulturelle,
wirtschaftliche Hegemonie.
Zur finanziellen und wirtschaftlichen Hegemonie sind sie auf dem besten Weg. Von der kulturellen habe ich bisher allerdings noch nicht viel mitgekriegt. Die Chinesen haben mehr bei und kopiert als wir bei ihnen. Vielleicht ändert sich das, wenn sich die Warenströme umkehren, und wir primär für die produzieren. Das wird früher oder später der Fall sein.
Und ein militärisches Potential, dass jeden abschreckt, das Land direkt
zu bedrohen.
China verfügt, ähnlich wie die USA, über die Ressourcen, um eine große Armee aufzustellen und zu unterhalten. Weltmacht bedeutet die riesige Armee für die USA allerdings nicht mehr, sie hat die Kapazität verloren, selbst regionale Konflikte unter Kontrolle zu halten. Würde hingegen bei der amerikanischen Bevölkerung die Bereitschaft bestehen, im Irak über einen Zeitraum von sechs Monaten 500000 Soldaten zu verlieren, so wäre der Irak im Nu unter Kontrolle.
Herrschaft wird viel effektiver ausgeübt mittels Durchsetzung der
Wirtschaft.
Allerdings nur, wenn keine andere Macht existiert, die dein Land mit seiner Wirtschaftskraft und seinen Ressourcen kurzerhand erobern kann.
Das britische Empire funktionierte auch mit nur ca. 100000 Soldaten.
50000 reichten aus, um Indien zu kontrollieren, das riesige Indien mit 300
000 000 Einwohnern.
Das funktionierte allerdings auch nur solange, wie die Inder freiwillig mitspielten. Als sie begannen, sich zu erheben, war die Sache relativ schnell vorbei. Und wie vorhin schon geschrieben, es zählt nicht nur die absolute Zahl der Soldaten, sondern auch die Bereitschaft, diese zu opfern. Ein kleines, aggressives Völkchen, das hohe Risiken eingeht, kann ein sehr viel größeres dominieren
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DvB, Saturday, 20.11.2010, 00:33 (vor 5535 Tagen) @ Prometheus
Würde hingegen bei der
amerikanischen Bevölkerung die Bereitschaft bestehen, im Irak über einen
Zeitraum von sechs Monaten 500000 Soldaten zu verlieren, so wäre der Irak
im Nu unter Kontrolle.
Als ob die USA den Irak oder Afghanistan unter Kontrolle kriegen wollen. Dann bräuchten sie ja ganz einfach nur keine Talibäne erfinden und finanzieren. Es geht hierbei doch nicht um Hegemonialfragen, sondern darum, 1. über einen externen Konflikt halbwegs interne Stabilität zu erreichen und 2. eine Begründung zu haben, einen wahnwitzigen Militärhaushalt zu finanzieren, den sich die USA nicht ansatzweise leisten können. Sprich: astronomische Gewinne für die Waffenproduzenten und die Geldverleiher zu generieren
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MC Henrich
, Friday, 19.11.2010, 23:45 (vor 5535 Tagen) @ Prometheus
Ich bin auch der Meinung, dass eine militärische Weltherrschaft für China
aufgrund seiner Demographie nicht möglich ist. Die Grundvoraussetzung für
die Weltherrschaft ist die Bereitschaft, den Blutzoll zu bezahlen. Die
Chinesen müssten bereit sein, viele Söhne in vergleichsweise unwichtigen
Konflikten zu opfern.
Ganz genau
--
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Roslin, Friday, 19.11.2010, 14:52 (vor 5535 Tagen) @ MC Henrich
Hoffentlich haben sie eine Idee, wie sie ihr zukünftiges Rentenproblem
lösen sollen, sonst wird das nichts mit der Weltherrschaft
Solange die chinesische Wirtschaft in einem so atemberaubenden Tempo wächst und wenn sie Reserven bilden, werden sie kein Rentenproblem bekommen.
Zur Not sorgt dafür die Diktatur.
Schließlich haben die Chinesen Mao überlebt.
Schlechter als damals kann es ihnen auch angesichts des größten Rentenproblems nicht gehen
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Zeitgenosse, Thursday, 18.11.2010, 09:51 (vor 5536 Tagen) @ Oliver
Solange die Gläubiger der USA diesen Papierschnippseln weiß, grün, schwarz, die die USA ausgeben, einen Wert zumessen, solange wären die USA verrückt, wenn sie sich nicht verschuldeten. Dadurch bekommen sie nämlich reale Leistungen für lau. Und die Rückzahlung der "Schulden" ist immer möglich. Die USA sind in eigener Währung verschuldet. Das ist ein Druckauftrag an die Notenpresse, mehr nicht.
Die Gläubiger der USA sind die Narren. Und deren größte sind: Großbritannien, Deutschland, China, Japan.
Deficits are just figures on sheets of paper. But what we do with the money is real.
(George W. Bush)
(Defizite sind Zahlen auf Blättern Papier. Aber was wir mit dem Geld machen ist aber real.)
Der erste Golfkrieg ist vollständig mit der Notenpresse bestritten worden. Er hat die USA keinen Cent realen Konsumverzichts gekostet.
Sobald die Gläubiger allerdings aus dieser Trance erwachen, ist das Spiel vorbei. Ob das jetzt soweit ist?
Gruß
Zeitgenosse
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karlma, Thursday, 18.11.2010, 12:58 (vor 5536 Tagen) @ Zeitgenosse
möglich. Die USA sind in eigener Währung verschuldet. Das ist ein
Druckauftrag an die Notenpresse, mehr nicht.
Vollkommen richtig. Und wenn die Schnipsel keinen Wert mehr besitzen, sind die Schulden für die USA nichtig. Die tragen kaum ein Risiko damit.
Wann ging es noch mit dem Feminismus so richtig los? Kein Zusammenhang?
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DvB, Friday, 19.11.2010, 00:51 (vor 5536 Tagen) @ Zeitgenosse
Solange die Gläubiger der USA diesen Papierschnippseln weiß, grün,
schwarz, die die USA ausgeben, einen Wert zumessen, solange wären die USA
verrückt, wenn sie sich nicht verschuldeten. Dadurch bekommen sie nämlich
reale Leistungen für lau. Und die Rückzahlung der "Schulden" ist immer
möglich. Die USA sind in eigener Währung verschuldet. Das ist ein
Druckauftrag an die Notenpresse, mehr nicht.
Nein. Die FED ist eine Privatbank. Sie gehört nicht dem Staat und der ist auch nicht weisungsbefugt. (Wobei letzteres wurscht wäre, da er längst von Marionetten übernommen wurde. Und jeder Präsident, der querschießen wollte, wurde umgelegt.)
Die Gläubiger der USA sind die Narren. Und deren größte sind:
Großbritannien, Deutschland, China, Japan.
Nun, da der Dollar eine Flugzeugträger-gedeckte Währung ist, kann man das so nicht sagen.
Bei GB mag ich Dir noch zustimmen. Deutschland und Japan wollten aussteigen und wurden auf Linie gebombt. Und China hat Zeit und wird als Gewinner aus dem Theater hervorgehen, Narren sind sie gewiß nicht.
Der erste Golfkrieg ist vollständig mit der Notenpresse bestritten
worden. Er hat die USA keinen Cent realen Konsumverzichts gekostet.
Blah. Auf Kosten der letzten Restsubstanz
Feminismusrakete
Cardillac, Thursday, 18.11.2010, 11:08 (vor 5536 Tagen) @ Oliver
Die "nach oben gehende Rakete" ist der Ausdruck davon, dass sich das fiktive Kapital von seiner produktiven Grundlage, der Vernutzung menschlicher Arbeit, emanzipiert hat.
Der kulturelle Niedergang der westlichen Zivilisation ist nicht die Ursache, sondern die Folge des Umstands, dass sich wertschöpfende Vernutzung von Arbeit für das Kapital nicht mehr lohnt. Profite werden stattdessen durch finanzielle Transaktionen generiert, durch eine Blasenökonomie des fiktiven Geldes, die nur so lange funktioniert, wie der Glaube an ein zukünftiges reales Wachstum diesen virtuellen Geldzirkus möglich macht.
Ich habe schon öfter darauf hingewiesen, dass es kein Zufall seien kann, dass die Finanzrakete und die Feminismusrakete historisch korrelliert in ein fiktives Universum gestartet sind. Die Frau ist niemals die wertschaffende Produzentin in industriellen Vernutzungsprozessen gewesen. Sie ist immer Konsumentin und Dienstleisterin gewesen. Das von sich von der produktiven Arbeit emanzipierende Finanzkapital verlässt den produzierenden Mann als Diener seiner Verwertung auch ideell, diskreditiert ihn und schiebt ihn aus dem gesellschaftlichen Zentrum und wendet sich der Frau zu. Ihre irrational- sprunghafte Konsumgeilheit hat nie nach einer produktiven Erdung gefragt. Ihre Identität wird mit heißer Luft aufgeladen, ihr drönendes Selbstbewusstsein medial zu einer gigantischen Blase heißer Luft aufgebläht, so lange, bis es zusammen mit seiner finanziellen Trägerrakete in dünner Luft zerplatzt.
Könnte bald soweit sein
Feminismusrakete
Royal Bavarian, St. Beifallstupfing, Thursday, 18.11.2010, 14:26 (vor 5536 Tagen) @ Cardillac
... APPLAUS! Dein erster durchdachter Beitrag!
Champagner her! - Royal Bavarian
Feminismusrakete
Roslin, Thursday, 18.11.2010, 23:15 (vor 5536 Tagen) @ Royal Bavarian
bearbeitet von Roslin, Thursday, 18.11.2010, 23:19
... APPLAUS! Dein erster durchdachter Beitrag!
Champagner her! - Royal Bavarian
Ganz durchdacht kann man den Beitrag nur finden, wenn man Marxist ist.
In meinen Augen ist er nur halb durchdacht.
Der gegenwärtige Finanzkapitalismus, der mit Geld handelt, das über keinerlei reale Deckung mehr verfügt, nutzt ja nur aus, was nicht er selbst geschaffen hat: die ungeheure Verschuldung der Staaten, die auf Pump soziale Wohltaten und den Vietnamkrieg finanzierten.
Seit Mitte der 70'er Jahre erkaufen sich Regierungen Zustimmung via Schuldenpolitik.
Indem sie immer größer werdende Teile des Volkes alimentieren, mit gegenlieistungslosen Einkommen versorgen, die auf Kosten der Zukunft ausgezahlt werden.
So ist diese Schuldenrakete von linken und rechten Regierungen auf die Rampe geschoben und gestartet worden.
Und linke wie rechte Regierungen haben seither nichts unternommen, um daran Wesentliches zu ändern.
Mit Ausnahme vielleicht von Maggie Thatcher.
Aber das war ja nur ein Zwischenspiel
Feminismusrakete
DvB, Friday, 19.11.2010, 02:02 (vor 5536 Tagen) @ Roslin
Der gegenwärtige Finanzkapitalismus, der mit Geld handelt, das über
keinerlei reale Deckung mehr verfügt, nutzt ja nur aus, was nicht er
selbst geschaffen hat: die ungeheure Verschuldung der Staaten, die auf Pump
soziale Wohltaten und den Vietnamkrieg finanzierten.
Du hast keine Ahnung. Sehr wohl hat genau das der Zins geschaffen. Der Zins erzwingt die stetige exponentielle Verschuldung. Ganz einfach, weil im betroffenen Währungsraum jedes Jahr der genommene Zins in der Geldmenge fehlt. Woher soll das fehlende Geld denn sonst kommen? Es muß geschaffen werden. Und das geht nur durch Verschuldung. Denn jeder Geldschein (gilt für jeden Buchgeld-Datensatz genauso) ist ein Schuldschein, den irgendjemand als Kredit aufgenommen hat.
Ganz durchdacht kann man den Beitrag nur finden, wenn man Marxist ist.
Das ist auch falsch. Marx hat sich nie gegen das Finanzkapital gewandt. Nur gegen den "Mehrwert". Im Gegenteil: er wurde für seine Schmiererei vom Finanzkapital bezahlt. Und die Goldene Internationale hat die Rote Internationale finanziert. Sowie die Bolschewistische Revolution. Und kein Roter hat sich je an einer Bank vergriffen
Feminismusrakete
Roslin, Friday, 19.11.2010, 15:05 (vor 5535 Tagen) @ DvB
bearbeitet von Roslin, Friday, 19.11.2010, 15:17
Sehr wohl hat genau das der Zins geschaffen.
Unfug, grober obendrein.
Immerhin gelang es bis ca. 1970 einen Sozialstaat zu finanzieren, mit dem es sich nicht schlecht leben ließ, ohne Verschuldung.
Erst die unmäßige Aufblähung der Sozialleistungen in der Folgezeit mit dazu gehörender Aufblähung des Staatsapparates - die Verwalter des Sozialen arbeiten ja nicht um Gottes Lohn, ein Großteil des Geldes, das sie leistungslos umverteilen, bleibt in ihren Taschen hängen, sie wollen schließlich bezahlt werden und das verhältnismäßig üppig - zwang zur Verschuldung.
Alternative wäre gewesen nicht mehr zu leisten als geleistet wird.
Damit gewinnt man keine Wahlen mehr.
Als verschob man die Bezahlung gegenwärtiger Wohltaten in die Zukunft.
Die Sozialabgaben sind jetzt, nach 40 Jahren Schuldenanhäufung, immer noch doppelt so hoch wie die Zinszahlungen
Feminismusrakete
DvB, Saturday, 20.11.2010, 00:20 (vor 5535 Tagen) @ Roslin
Unfug, grober obendrein.
Ach wirklich - dann begründe es. Beantworte die Frage, wo das Geld für den Zins herkommen soll. Im System ist es nicht enthalten.
Immerhin gelang es bis ca. 1970 einen Sozialstaat zu finanzieren, mit dem
es sich nicht schlecht leben ließ, ohne Verschuldung.
Erst die unmäßige Aufblähung der Sozialleistungen in der Folgezeit mit
dazu gehörender Aufblähung des Staatsapparates - die Verwalter des
Sozialen arbeiten ja nicht um Gottes Lohn, ein Großteil des Geldes, das
sie leistungslos umverteilen, bleibt in ihren Taschen hängen, sie wollen
schließlich bezahlt werden und das verhältnismäßig üppig - zwang zur
Verschuldung.
Alternative wäre gewesen nicht mehr zu leisten als geleistet wird.
Damit gewinnt man keine Wahlen mehr.
Als verschob man die Bezahlung gegenwärtiger Wohltaten in die Zukunft.
Ist ja alles richtig. Doch ist dieses ganze System überhaupt nur um den Zins herum aufgebaut.
Die Sozialabgaben sind jetzt, nach 40 Jahren Schuldenanhäufung, immer
noch doppelt so hoch wie die Zinszahlungen
Nur wenn Du allein die (offiziell zugegebene) Staatsverschuldung im Blick hast (was etwa in den Bilanzen der HRE versteckt wird, läuft ja nicht unter dem Label Zinszahlung). Tatsächlich steckt der Zins aber im Preis jeder Ware, jeder Dienstleistung, auch jedes Medikaments usw. - denn die Firmen sind entweder verschuldet oder kalkulieren mit fiktiven Renditen (etwa eine CT wird nicht deshalb billiger, weil das Krankenhaus die Gerätschaft inzwischen abgezahlt hat). Ob Dus direkt als Zins oder als Rendite der Krankenhausaktie ansiehst, ist letztendlich unerheblich. Es wird geschätzt, daß die Preise heute zu ca. 85 bis 90% aus Zins bestehen.
Davon abgesehen liegt die jährliche staatliche Neuverschuldung seit vielen Jahren etwa in der Höhe der jährlichen Zinszahlungen. Damit spielt die Schuldenanhäufung seit langem überhauptkeine Rolle mehr für den Sozialkram.
Dasselbe hat ja Adenauer z.B. auch mit den Renten gemacht - vom Ansparen auf "Generationenvertrag" umgestellt. Das bringt ein paar Jahre Überfluß und Wählerstimmen, eben auf Kosten der Substanz. Klar: bis zu einem gewissen Grad folgen die Politikverbrecher ihrer eigenen Logik. Das ändert aber nichts daran, daß der Zins von Anfang an der Dreh- und Angelpunkt des ganzen Kaspertheaters ist
...ja - guter Beitrag!
rexxer, Thursday, 18.11.2010, 14:46 (vor 5536 Tagen) @ Cardillac
...hab´ ich mir gleich gespeichert. Sehr interessante Beobachtung eines Zusammenhangs, den man so wie den Wald nicht vor lauter Bäumen sieht...
Gruß,
rexxer
Der Fehler ist systemimmanent, er heißt "Zinseszinz" - aber das klärt sich schon bald...
Kritiker, Thursday, 18.11.2010, 22:06 (vor 5536 Tagen) @ Oliver
- kein Text -