Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Autonome Antisexist_innen: "Zeigt's den Bullen und den Nazis!"

Informator, Wednesday, 17.11.2010, 03:08 (vor 5538 Tagen)

Darauf kam ich durch einen Bericht in der JF mit dem Titel: Linksextremisten rufen zum Kampf gegen den Staat auf

Als ich dann bei Google die Suchwörter "silvio meiner demo" eingab, kam ich auf eine Seite, die nur im Cache zu lesen ist. Und die enthält eine merkwürdigen Aufruf:

Die erste Reihe wird bewusst aus weiblich sozialisierten Menschen bestehen.
Möglicherweise wirft das die Frage auf, warum diese Form der Block-Aufstellung gewählt wird...
Wieso wird aber umgekehrt eigentlich nie die Frage gestellt, wieso der erste Block oder die erste Reihe überwiegend aus männlich sozialisierten Menschen besteht?
Dies scheint für alle selbstverständlich und nicht begründenswert zu sein.
Genau diese scheinbare Selbstverständlichkeit wollen wir mit der Aufstellung hinterfragen.

[...]

Wir haben den Anspruch, dasS ein Block aus weiblich sozialisierten Menschen irgendwann nicht mehr nötig sein wird, wenn Geschlecht und andere gesellschaftlich konstruierte Schubladen keine Rolle mehr spielen.

[...]

Seid laut, seid entschlossen und kraftvoll! Zeigt`s den Bullen und den Nazis!
Wir sind alle Antifa!

Das beweist nur, was wir im Grunde wissen, daß nämlich die Links-Ideologie es ist, die den Feminismus - und den Postfeminismus, wie hier - aus sich hervortreibt.

-------------

Zugleich ist diese Ideologie aber auch staatsfeindlich, so wie der Nationalsozialismus. Hitler war unpolitisch. Er hat das Rechtssystem ebenso wie den Staat ausgehöhlt und sich an seine Stelle gesetzt. Stalin tat das ebenso.

Das sollte uns aber auch Anlaß geben, über linke Tendenzen im Maskulismus nachzudenken. Manifold hat diesbezüglich Äußerungen gemacht, welche mich aufhorchen lassen. Er spricht von "Rollenbildern", und - sinngemäß - von einer Emanzipation vom Staat. Doch der Staat an sich ist niemals das Problem; der ist vielmehr Garant für die Rechtsordnung. Wer ihn prinipiell ablehnt, begünstigt die Entstehung totalitärer quasi-staatlicher Systeme. Die Vergangenheit hat uns Beispiele geliefert.

Manifold, wir sollten das hier einmal diskutieren.

trel

Autonome Antisexist_innen: "Zeigt's den Bullen und den Nazis!"

Müller ⌂, Wednesday, 17.11.2010, 03:47 (vor 5538 Tagen) @ Informator

"Wir haben den Anspruch, dasS ein Block aus weiblich sozialisierten Menschen irgendwann nicht mehr nötig sein wird, wenn Geschlecht und andere gesellschaftlich konstruierte Schubladen keine Rolle mehr spielen."

Lol - was für Würstinnen

--
www.geloeschtekommentare.blogspot.de
www.twitter.com/Maskulisten
www.facebook.com/Maskulisten
www.youtube.de/user/Maskulisten

Antifanten, die ewigen SexistInnen

DvB, Wednesday, 17.11.2010, 07:09 (vor 5538 Tagen) @ Informator

Die erste Reihe wird bewusst aus weiblich sozialisierten
Menschen
bestehen.
Möglicherweise wirft das die Frage auf, warum diese Form der
Block-Aufstellung gewählt wird...

Nö, das ist verklausulierter PatriarchatIn. "Bewußt" ist schließlich männlich sozialisiert. :D

Autonome Antisexist_innen: "Zeigt's den Bullen und den Nazis!"

Manifold ⌂, Wednesday, 17.11.2010, 09:21 (vor 5538 Tagen) @ Informator

Dann fang' mal an. Vorallem das mit den linken Tendenzen im Zusammenhang mit mir würde mich sehr interessieren.

Du bist offensichtlich noch nicht lange dabei?

--
"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis

Autonome Antisexist_innen: "Zeigt's den Bullen und den Nazis!"

Informator, Wednesday, 17.11.2010, 13:30 (vor 5537 Tagen) @ Manifold

Dann fang' mal an.
Du bist offensichtlich noch nicht lange dabei?

Ich lese ziemlich regelmäßig deinen Weblog. So lange gibt's den aber auch noch nicht!

Hast du auch schon angefangen, bei mir zu lesen? Hier ist meine Zusammenstellung, chronologisch geordnet:

[image]

Zugegeben, da hättest du viel zu tun. Aber es gibt ja eine Art Kurzfassung im Weblog von Detlef Nolde, auf den Oliver kürzlich verlinkt hat. Ich weiß, du hast dort schon kommentiert, aber eigentlich nur, um deinen eigenen Standpunkt als den "richtigen", d.h. für den Maskulismus allgemein verbindlichen zu erklären. Mit dem, worum es in Noldes Artikel ging, hast du dich offenbar gar nicht tiefer auseinandergesetzt.

Und da sehe ich das Problem. Du erhebst irgendwie den Anspruch, den umfassenden Überblick zu haben und insofern über allen Standpunkten zu stehen. Nun, das gilt wohl auch für mich.

Allerdings bin ich etwas ratlos, wenn ich dir begreiflich machen soll, daß du eine eher linke, soziologistische Position einnimmst. Wir sind ja alle in ein linkes Milieu hineingewachsen. Die linken Positionen kennen wir folglich alle. Sie müssen nicht erläutert werden. Manche von uns, zu denen ich gehöre, hatten aber den Vorteil, entweder sehr frühzeitig, d.h vor der 68er-Kulturrevolution, zu lesen begonnen zu haben, oder aber, bedingt durch Umstände, die ich glücklich nennen möchte, noch rechtzeitig auf konservative Literatur gestoßen zu sein. Wir Rechten haben also den Vorteil, beide Seiten zu kennen, und den Nachteil, den Linken das kaum vermitteln zu können.

Wenn du dich ernsthaft orientieren lesen willst, dann lies doch einmal Klonovsky (s.o.) oder z.B. Norbert Bolz, "Diskurs über die Ungleichheit", oder Jan Fleischhauer, "Unter Linken".

Falls du lernbereit bist (entschuldige den scheinbar herablassenden Ton in diesem Satzteil; lernen tue auch ich täglich), dann achte einfach in Zukunft auf die Argumente, die von eher rechts orientierten Schreibern hier vorgetragen werden. Ich bin grundsätzlich zur Diskussion bereit (dazu ist ein Forum ja auch da), nur finde ich momentan schwer einen Ansatzpunkt.

Gruß
trel

Autonome Antisexist_innen: "Zeigt's den Bullen und den Nazis!"

Sachse, Wednesday, 17.11.2010, 13:38 (vor 5537 Tagen) @ Informator

Habe mir den Aufruf der Linksextremen mal angeschaut und es tauchen Fragen auf.
Schalte ich doch mal alles Wissen aus und vergleiche mal, ganz naiv:

Pöbeleien und Übergriffe gegen alle, die nicht in das Weltbild vom „reinen Deutschland“ paßten, bis hin zu politischen Morden seien an der Tagesordnung..... schreiben die "Opfer"
von hier

Am Tag seiner Tötung hatten Meier und einige seiner Freunde sich mit acht rechtsextremen Jugendlichen geprügelt und einem von ihnen einen Aufnäher mit der Aufschrift „Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein“ von der Jacke gerissen. Bei einer erneuten Begegnung mit den Neonazis zogen diese Messer und stachen auf die Gruppe ein.
und von dort

Übrigens, "ich bin Stolz, Franzose zu sein"- guter Franzose
Ich bin Stolz, ein Deutscher zu sein - Scheißkerl ??

Ja geht es noch ??

Also war es nicht mit Sicherheit ein Übergriff der Nazis auf die Linksextremen, sondern eher eine Prügelei, mit Angriff eher durch die Linksextremen.

Was mir noch ins Auge sticht:
Der Obere ist der Silvio M, dessen Namen die Demo trägt. War aber als Bildgeber für diese Veranstaltung wohl noch zu deutsch ??

[image]
[image]

Noch ein Nachtrag, ANTIFA, was heißt das denn überhaupt ?
Für mich: Antifamilie, nichts Anderes

Die springen nur auf einen seit Jahrzehnten rollenden Zug auf ....

Referatsleiter 408, Zentralrat deutscher Männer, Wednesday, 17.11.2010, 13:39 (vor 5537 Tagen) @ Informator

.... wenn die Frauen ganz vorn in der Demo aufstellen, dann

- wollen die bloß einen uralten männlichen Schutzinstinkt gegenüber der Frau nutzen und so an die Polzei indirekt puncto Gewaltlosigkeit appellieren. Eine Art feministischer Schutzschild zur Durchsetzung der eigenen Ideologie.

- wollen die ihrer Demo einen Frauentouch geben und sich im feministischen Kontext, als Opfer und hilfebedürftig "präsentieren"! ---> Fördermittel u. Mitleidstour! Denn auf Frauen als OpferIn schaut die Welt und dies lässt sich gut vermarkten!

- wollen die Linken aber auch gezielt "Schwarze Witwen" in den Kampf schicken und diese VerblendetInnen für ihre Zwecke verheizen, parallel dem Feminismus, der ja auch die Masse der Frauen versucht zu verblenden. Also man will die eigenen Opfer gering halten und dafür VerblendetInnen opfern.

Also es gibt sicherlich noch viele Argumente, aber allesamt sind sie abnorm!

--
Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.

Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!

Alter Schwallkopf

Volldepp, Wednesday, 17.11.2010, 13:52 (vor 5537 Tagen) @ Informator

Allerdings bin ich etwas ratlos, wenn ich dir begreiflich machen soll,
daß du eine eher linke, soziologistische Position einnimmst.

Warum soziologistisch und nicht soziologisch? Weil es sich geschwollener anhört?

Das Wort "Antifa(schismus)"

Informator, Wednesday, 17.11.2010, 14:12 (vor 5537 Tagen) @ Sachse

Noch ein Nachtrag, ANTIFA, was heißt das denn überhaupt ?

Es ist - wie du wohl weißt - abgeleitet von "Antifaschist", "Antifaschismus" u.dgl.

Dabei fällt auf, daß der Nationalsozialismus gemeint ist, dieser aber mit Faschismus, einer eher rechten Bewegung also, gleichgesetzt wird.

Sachlich ist diese Gleichsetzung ganz falsch. Sie hatte und hat einen strategischen Grund. Sie soll(te) nämlich die Erkenntnis vermeiden, daß auch der Sowjetkommunismus ein Nationalsozialismus war, sogar mit kapitalistischer Prägung und mit rassistischen Zügen, insofern dem Hitlerschen Sozialismus sehr, sehr ähnlich!

Das Überleben des sowjetischen Nationalsozialismus hatte auch zur Folge, daß die sowjetischen Gulags, über deren Existenz alle Fachleuten von Anfang an Bescheid wußten, über so lange Zeit totgeschwiegen werden konnten. Es bedurfte der schriftstellerischen Potenz eines Solschenyzin, um sie endlich in das Bewußtsein der Öffentlichkeit zu rücken.

Dafür ist Solschenyzin hier im Westen (!) aufs Schärfste angegriffen worden. Relativierung der Nazigräuel, das macht man nicht ungestraft!

Eine weitere Wegmarke der Aufklärung ist das Schwarzbuch des Kommunismus von Stéphane Courtois, erschienen zum 80. Jahrestag der russischen Oktoberrevolution, also 1997, deutsch 1998. Demnach beläuft sich die Zahl der Opfer des Kommunismus auf mindestens 100 Millionen Tote, also viermal mehr als auf Seiten des Nationalsozialismus. Allein an den vom Kreml herbeigeführten Hungersnöten 1921/22 und 1932/33 der Ukraine starben 5 bzw. 6 Millionen Menschen. Somit noch vor Hitlers Machtübernahme. Wobei der Tod durch Hunger langsamer und insofern grausamer ist als der durch Gas.

Fazit:

Der Ausdruck "antifaschistisch" sucht den "Kampf gegen rechts" mit der falschen Gleichsetzung von "rechts" und "nationalsozialistisch" zu rechtfertigen, ist aber Ausdruck einer sowohl kommunistischen als auch nationalsozialistischen Gesinnung.

trel

Unterschied "soziologisch" uns "soziologistisch"

i, Wednesday, 17.11.2010, 14:20 (vor 5537 Tagen) @ Volldepp

Warum soziologistisch und nicht soziologisch? Weil es sich geschwollener
anhört?

Nein. Ein Soziologe ist ein Wissenschaftler. Ein Soziologist hingegen ist ein Ideologe, der von Soziologie gar nicht viel Ahnung haben muß.

Soziologen vertreten auch nicht zwangsläufig die Auffassung, daß es sich bei den Geschlechtsunterschieden um Rollenmuster handelt.

Vergleiche "biologisch" und "biologistisch". Hitler war kein Biologe - seine diesbezüglichen Kenntnisse waren sehr bescheiden -, aber in seinen politischen Ideen ein Biologist. Würde man das gleichsetzen, dann wären alle Biologen Nazis.

Bedient?
trel

Das Wort "Antifa(schismus)"

Sachse, Wednesday, 17.11.2010, 14:57 (vor 5537 Tagen) @ Informator

Wobei, darf ich sicher ergänzen, die Benutzung des Begriffes ANTIFA durch viele Gruppierungen mit der eigentlichen Bedeutung recht wenig zu tun hat.

Von einigen gesellschaftlichen (Rand) Gruppierungen wird dieser Begriff als synonym für "wir sind gegen Alles, besonders gegen jede Regel" benutzt .

Wenn, wie ich beobachten konnte, offensichtlich bewußtseinerweiterte (bekiffte) Jugendliche (Freiheits)Kämpfer die Wände mit "ANTIFA" verzieren, dann habe ich etliche Zweifel, ob diese Wissen, was Faschismus ist.

Bei denen ist alles Faschistisch, also können wir mit diesem Wort gegen Alles sein. Vor allem gegen jede Form einer Pflicht, die gebratenen Tauben haben ja, gefälligst, herbeizuschweben.
Also, in deren Sicht, Pflicht für sich selbst zu sorgen ist Faschismus. ANTIFAAAA

Das Antifeminismustreffen war doch auch für die Faschistisch.

Dann ist doch jede andere Deutung genauso angebracht, wie Antifamiliär.

Natürlich, nicht das das falsch ankommt, kenne ich Faschismus, Antifaschismus, auch die feudalistischen Grundstrukturen der sich selbst Sozialistisch nennende Staaten..

Die springen nur auf einen seit Jahrzehnten rollenden Zug auf ....

LatexTester, Wednesday, 17.11.2010, 15:07 (vor 5537 Tagen) @ Referatsleiter 408

Die Linken verstecken sich hinter den Frauen. Die Taktik haben sie sich von den Palästinensern abgeguckt. Nur daß sich diese hinter Kindern verstecken. Die Linken machen das nicht so, weil sie nicht genügend Kinder haben

Alter und Weisheit bedingen sich nicht

Manifold ⌂, Wednesday, 17.11.2010, 18:15 (vor 5537 Tagen) @ Informator

Ich habe mir deinen Blog angeschaut und ein paar deiner Texte gelesen. Du bist also gegen die wahre Gleichberechtigung, Gleichwertigkeit der Geschlechter und gegen das Frauenwahlrecht. Du bist der Meinung, dass der Mann über der Frau steht. Du verlangst sogar eine revanchistische Männerförderung, so dass Frauen kürzer leben als Männer, sich nicht mehr an der Erziehung von Kinder beteiligen dürfen und es ihnen so richtig schlecht geht.

Und mit was rechtfertigt der alte Herr diese gespiegelt feministischen Forderungen?

Mit theologistischen Argumenten voller Misogynie und der subjektiven Meinung, dass Muskelkraft, Intelligenz und Körpergrösse alleinige Rechtfertigung für eine "natürliche Hierarchie" des Mannes über der Frau liefern würden. Damit hätte aber im Endeffekt jeder Mann, der dir körperlich und mental überlegen wäre, auch mehr Rechte als du verdient. Das würde schlussendlich im Faustrecht und in der Anarchie führen und praktisch das Ende der Zivilisation bedeuten. Du meinst vielleicht diese Ungleichbehandlung auf Frauen begrenzen zu können - doch die Geschichte lehrt uns in der Hinsicht anderes.

Hast du deine Ideen überhaupt mal konsequent zu Ende gedacht?

Auch deine Kritik an der Gleichberechtigung ist frei von stichfesten Argumenten. Du führst ihre aktuelle, einseitig feministische Auslegung als "Beweis" dafür an, dass Gleichberechtigung an sich nicht funktionieren würde. Doch wahre Gleichberechtigung und Gleichverpflichtung ohne Ausnahmen wären ja gerade nicht einseitig und niemand würde bevorzugt werden. Desweiteren meinst du, würde Gleichberechtigung wegen deiner postulierten "natürlichen Hierarchie" nicht klappen. Du bist aber in der Hinsicht nicht besser als die Genderisten, die Geschlechtlichkeit leugnen und jede Aussage basierend auf Geschlecht deswegen als falsch deklarieren.

Deine Gedanken gegen die Gleichberechtigung sind also bestenfalls schwach bis gar nicht fundiert begründet.

Auch würde ein echter Konservativer die körperliche Schwäche einer Frau als Schutzbefehl an den Mann verstehen - nicht als Imperativ sie als rechtloses Objekt zu behandeln (Frauen hatten früher übrigens auch schon gewisse Rechte). Das Konservative betont ja gerade die Komplementarität der Geschlechter zueinander und macht sie durch Zwang voneinander abhängig. Wobei konservativer Druck früher durch die knallharten Sachzwänge legitim war, während er heute nicht mehr nötig ist.

Aber du predigst vielmehr eine Dämonisierung der Frauen und keinen wahren Konservativismus.

Dann tust du in deinem ersten Beitrag auch noch so, als gäbe es keinen Unterschied zwischen Anarchismus und Libertarismus. Erzähle mir doch mal, was du so unter "Rechts" verstehst, denn konservativ bist du definitv nicht. Ich bin schon jetzt gespannt, was du mir da vorsetzen wirst. Lies' mal PI News, da lernst du was moderne Rechte denken.

Es gibt schon Gründe, warum ich eure beiden Blogs nicht bei mir verlinke

--
"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis

Unterschied "soziologisch" uns "soziologistisch"

Volldepp, Wednesday, 17.11.2010, 18:45 (vor 5537 Tagen) @ i

Bedient?

Ich würde seine diesbezüglich originierten Positionen kategorisch als pseudo- oder präsoziologistisch klassifizieren.

Voll

Seufz!

Holger, Wednesday, 17.11.2010, 19:09 (vor 5537 Tagen) @ Manifold

Du bist so ungefähr der Hundertste, der ihm seinen Quatsch fundiert um die Ohren schlägt- er ist erkenntnisresistent.
Er dürfte so ziemlich der einzige sein, der hier hochkant rausgeflogen ist, aber er probiert's immer wieder mal. Ich bin sicher, daß er mit seinen kruden Theorien irgendwann auf Islamistenseiten auftaucht...
Heb Dir Deine brillante Schreibe und Deine Zeit für andere auf.

Schönen Dank nochmals für den entspannten Abend in Zürich mit Manhood und Michail, es war die reinste Erbauung. By the way- Deine aktuellen Ausführungen über den Feminismus in Deinem Blog gehören eigentlich auch auf die IGAF- Seite zur steten Mahnung und ewigem Bedenken. Und pappe in der ETH überall die schönen Aufkleber hin!
Ich hoffe sehr, daß wir beim nächsten Mal wieder ein Bier nehmen können.

Weiter so!

Gruß

Holger

Daß du auf so tiefem Niveau diskutierst, hätte ich nicht erwartet.

Informator, Wednesday, 17.11.2010, 19:36 (vor 5537 Tagen) @ Manifold

An sich ist es ja erfreulich, daß du dich jetzt doch noch herabläßt, "ein paar" meiner Texte zu lesen. Allerdings hätte ich nicht gedacht, daß du es dir so leicht machen würdest.

Zuerst wollte ich Satz für Satz auf deine Anwürfe eingehen. Dann habe ich Abstand genommen, da ich voraussichtlich gegen eine Mauer stoßen würde.

Unterstellungen wie etwa

Du verlangst sogar eine revanchistische
Männerförderung, so dass Frauen kürzer leben als Männer, sich nicht
mehr an der Erziehung von Kinder beteiligen dürfen und es ihnen so richtig
schlecht geht.

oder,

dass Muskelkraft, Intelligenz und Körpergrösse alleinige
Rechtfertigung für eine "natürliche Hierarchie" des Mannes über der Frau
liefern würden.

oder, daß ich nicht Herr meiner Gedanken sei:

Hast du deine Ideen überhaupt mal konsequent zu Ende gedacht?

werde ich dir sicher auch durch Textbelege nicht austreiben können. Für dich steht fest:

du predigst vielmehr eine Dämonisierung der Frauen und keinen wahren
Konservativismus.

Du weißt also, anders als ich, was Konservativismus ist. Ja, wozu dann in den Dialog treten, wenn du schon alles weißt?

--------------------------

Wir können den Feminismus nur dort wirklich bekämpfen, wo er seinen Ausgang genommen hat - in der Kulturszene, genauer: in den Universitäten. Selbst die Solanas war eine Studentin. Dann muß man aber auch bereit und in der Lage sein, bestimmte intellektuelle Mindest-Anforderungen zu erfüllen.

Ich versuche, dem Rechnung zu tragen, indem ich nach und nach die Bücher oder Online-Texte meiner Gegner aufmerksam lese und bisweilen rezensiere. Das kostet Mühe und Selbstüberwindung, besonders bei so dicken Schinken wie dem von Dieter Otten. Ich versuche, die Feministen zu verstehen, auch wenn - oder gerade weil - es meine Gegner sind. Denn das blinde Agitieren, das tägliche Anklage-Ritual, was bringt es? Es sichert einem die Solidarität in der Gruppe. Aber diese Gruppe wird in ihrer politischen Wirksamkeit dadurch nicht unbedingt stärker.

Relativ geistesverwandt sehe ich mich insofern mit M.Savvakis, einem dezidierten Einzelgänger, auch wenn ich nicht alle seine Auffassungen teile. Aber ich sehe, daß er sorgfältig zu recherchieren in der Lage ist.

Abschließend:

Nicht unbedingt ist der Lauteste der "Beste"!

trel

Daß du auf so tiefem Niveau diskutierst, hätte ich nicht erwartet.

Wecker, Wednesday, 17.11.2010, 20:50 (vor 5537 Tagen) @ Informator

Relativ geistesverwandt sehe ich mich insofern mit M.Savvakis,

Prust! Von dem bist du Lichtjahre entfernt. Aber sowas von

Autonome Antisexist_innen: "Zeigt's den Bullen und den Nazis!"

DvB, Wednesday, 17.11.2010, 22:02 (vor 5537 Tagen) @ Informator

[image]

Änder mal von Gräuel in Greuel. Die Deppenrechtschreibung ist ja nicht auszuhalten

Das Wort "Antifa(schismus)"

DvB, Wednesday, 17.11.2010, 22:29 (vor 5537 Tagen) @ Sachse

Wobei, darf ich sicher ergänzen, die Benutzung des Begriffes ANTIFA durch
viele Gruppierungen mit der eigentlichen Bedeutung recht wenig zu tun hat.

Ist ja meistens so.
Feminismus hat auch nicht viel mit Weiblichkeit zu tun.
Oder Antisemitismus mit Semiten.

Was diese Unklarbeschreiberei bezwecken soll, möcht ich auch mal wissen. Soll aber irgendwelche propagandistischen Urasachen haben.

Die Bezeichnung des Nationalsozialismus als Faschismus geht auf Stalin zurück

Anarchismus und Libertarismus

DvB, Wednesday, 17.11.2010, 22:30 (vor 5537 Tagen) @ Manifold

Dann tust du in deinem ersten Beitrag auch noch so, als gäbe es keinen
Unterschied zwischen Anarchismus und Libertarismus.

Der Unterschied würde mich auch mal interessieren

Autonome Antisexist_innen: "Zeigt's den Bullen und den Nazis!"

Informator, Wednesday, 17.11.2010, 22:34 (vor 5537 Tagen) @ DvB

Änder mal von Gräuel in Greuel. Die Deppenrechtschreibung ist ja nicht
auszuhalten

Danke für das Mitdenken. Ich habe auch schon mal eine Veränderung erwogen, zumal ich ansonsten an der alten Rechtschreibung festhalte. Kommt aber "Gräuel" nicht von "Grauen"? Dann wäre es doch richtig!

Gruß
trel

Anarchismus und Libertarismus

Informator, Wednesday, 17.11.2010, 22:37 (vor 5537 Tagen) @ DvB

Der Unterschied würde mich auch mal interessieren

Mich auch. Manifold ja nicht angegeben, wo das bei mir steht, und nicht bewiesen, daß das überhaupt bei mir steht.

trel

Autonome Antisexist_innen: "Zeigt's den Bullen und den Nazis!"

DvB, Wednesday, 17.11.2010, 23:05 (vor 5537 Tagen) @ Informator

Kommt
aber "Gräuel" nicht von "Grauen"? Dann wäre es doch richtig!

Kommt schon daher. War ja auch ein Verkaufsargument für die Idiotenrechtschreibung: 'RS nun logischer'

Autonome Antisexist_innen: "Zeigt's den Bullen und den Nazis!"

MC Henrich ⌂, Thursday, 18.11.2010, 00:24 (vor 5537 Tagen) @ Informator

Allerdings bin ich etwas ratlos, wenn ich dir begreiflich machen soll,
daß du eine eher linke, soziologistische Position einnimmst. Wir sind ja
alle in ein linkes Milieu hineingewachsen. Die linken Positionen kennen wir
folglich alle. Sie müssen nicht erläutert werden. Manche von uns, zu
denen ich gehöre, hatten aber den Vorteil, entweder sehr frühzeitig, d.h
vor der 68er-Kulturrevolution, zu lesen begonnen zu haben, oder aber,
bedingt durch Umstände, die ich glücklich nennen möchte, noch
rechtzeitig auf konservative Literatur gestoßen zu sein.

Die linken Positionen kennen wir, aber nicht, wie sie entstanden sind, oder wer genau dahinter steht. Lies mal die Wikimannia-Artikel zu der Beauvoir, oder Andrea Dworkin. Oder schau die Youtube-Videos, wie die Political Correctness entstanden ist.

Nun, auch heute gibt es rechte, nicht-nazistische Literatur (die, die du erwähnt hast, z.B.). Und dank Internet kann man auch noch bessere Texte von früher kostenlos bekommen. Die von Oswald Spengler z.B

--
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Schreibt mit auf WikiMANNia!

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Sachse, Thursday, 18.11.2010, 00:37 (vor 5537 Tagen) @ Informator

Das Wort Gräuel bezeichnet etwas, das Grauen erregt

Das Wort Greuel ist der Begriff für das Grauenerregende Ergebnis der Tätigkeit einer gewissen Frau B.Breuel

Seufz!

Manifold ⌂, Thursday, 18.11.2010, 09:12 (vor 5537 Tagen) @ Holger

Ich hoffe sehr, daß wir beim nächsten Mal wieder ein Bier nehmen
können.

Definitiv. Beim zweiten Antifeministentreffen geht's anschliessend wieder in die Beiz ;-)

--
"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis

Die Bierkumpel unter sich. Tut was für euren Geist! [kT]

Informator, Thursday, 18.11.2010, 11:51 (vor 5536 Tagen) @ Manifold

- kein Text -

geistig reger Bierkumpel

Donna Amaretta, Thursday, 18.11.2010, 12:35 (vor 5536 Tagen) @ Informator

Werter Herr Lentze, das haben die Herren getan.
Besonders der Herr Holger, wie hier nachzulesen ist:
http://wgvdl.com/forum/index.php?id=105658
und hier:
http://wgvdl.com/forum/index.php?id=105660
und hier:
http://www.wgvdl.com/forum/board_entry.php?id=108624#p108683
Wie anmaßend bist du eigentlich, das du angesichts solcher Texte
jemandem zu raten wagst, er möge etwas für seinen Geist tun?
Prost.
Donna A

Vorgemerkt

Feministischer Kampflesbenbund, Thursday, 18.11.2010, 13:27 (vor 5536 Tagen) @ Manifold

Definitiv. Beim zweiten Antifeministentreffen geht's anschliessend wieder
in die Beiz ;-)

Und endlich wissen wir wo.
Wir kommen, wir kriegen euch
ALLE

[image]

geistig reger Bierkumpel

Informator, Thursday, 18.11.2010, 13:31 (vor 5536 Tagen) @ Donna Amaretta

Werter Herr Lentze, das haben die Herren getan.
Besonders der Herr Holger, wie hier nachzulesen ist:

Das erkenne ich durchaus an. Aber wer würde einen Falschparker (um nicht von Schlimmerem zu reden) damit entschuldigen, daß er ein gutes Buch geschrieben hat? Das sind einfach verschiedene Paar Schuhe.

Eine öffentlich zur Schau getragene Bierkumpanei im Anschluß an ein Dialog-Versagen ist schlichtweg ein Ausrutscher, eine geschmackliche Verirrung mit Außenwirkung. Daran gibt es nichts zu deuteln. Übrigens habe ich bewußt von "Geist" und nicht von "Hirn" gesprochen. Zum Geist gehört Kultur.

Etwas mehr Dialogbereitschaft, das würde grundsätzlich nicht schaden.

trel

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MC Henrich ⌂, Friday, 19.11.2010, 00:44 (vor 5536 Tagen) @ Informator

Die erste Reihe wird bewusst aus weiblich sozialisierten
Menschen
bestehen.

Was soll das überhaupt sein? (Außer dämlichem linken Gequatsche?)

Wenn die "Frauen" meinen würden, könnten sie das ja so schreiben. Also, was soll das heißen? Leute, die sich verhalten wie typische Frauen, auch wenn sie vielleicht Männer sind?

--
Feminismus ist Beschissmus!
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Daß du auf so tiefem Niveau diskutierst, hätte ich nicht erwartet.

MC Henrich ⌂, Friday, 19.11.2010, 00:49 (vor 5536 Tagen) @ Informator

Wir können den Feminismus nur dort wirklich bekämpfen, wo er seinen
Ausgang genommen hat - in der Kulturszene, genauer: in den Universitäten.
Selbst die Solanas war eine Studentin. Dann muß man aber auch bereit und
in der Lage sein, bestimmte intellektuelle Mindest-Anforderungen zu
erfüllen.

"intellektuelle Mindest-Anforderungen" gerne, aber sonst glaube ich nicht daran, dass das der richtige Kurs ist. Die Mächtigen dieser Welt sind vom Feminismus ziemlich unangekratzt. Wenn ein Gerhard Schröder z.B. von seiner Drittfrau und ihren Vegetarier-Tick genervt ist, lässt er sich halt scheiden und holt sich die Viertfrau. Alimente kann er sich ja leisten. Nur der kleine Mann ist der Beschissene

--
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