Gender Pay: Die Lohnlücke unter der Lupe
Eine engagierte, aber dennoch sachliche Diskussion um die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern sowie über Wege zur Verbesserung der Situation der Frauen in der Arbeitswelt prägte die Veranstaltung „Vorsprung Bayern“ am 18. Oktober 2010, auf der zuvor die Ergebnisse einer Studie der vbw vorgestellt wurden, die sich mit dem Gender Pay Gap in Deutschland und Bayern befasst.
Wichtige Faktoren bislang ausgeblendet
Ein zentrales Ergebnis der vom IW Köln durchgeführten Untersuchung ist, dass der in der öffentlichen Diskussion oft beherrschende Eindruck falsch ist, dass Frauen generell weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen. Der Debatte fehlt in der Regel ein differenzierter Blick. Denn bisher wurde kaum analysiert, welche Ursachen dieser Entgeltlücke zugrunde liegen.
Vor allem wird meist nicht berücksichtigt, dass der Entgeltunterschied in den amtlichen Statistiken üblicherweise als Vergleich der durchschnittlichen Entgelte von allen Frauen und allen Männern ausgewiesen wird. Dabei werden Faktoren wie Teilzeitarbeit, unterschiedliche Qualifikationen und Tätigkeiten, Ausbildung und Berufserfahrung komplett ausgeblendet.
Die obere und die normale Liga
Es wird in der Diskussion um die "gender pay gap" kaum eingebracht, dass es Spitzenpositionen gibt, die nur nach hartem Wettbewerb erklommen werden können. Diese Liga ist tatsächlich männlich besetzt.
Ein einfaches Rechenbeispiel ergibt dann die Lücke:
Angenommen: 95% der Männer bekommen 1.000,-, 5% 10.000,-
Bei den Frauen nehmen wir folgende Zahlen an: 98% 1.000,-, 2% 10.000,-
Dann ergibt das ein mittleres Einkommen bei Männern von 1.450,- und bei Frauen von 1.180,-.
Das bedeutet, Männer verdienen rund 23% mehr als Frauen (Frauen verdienen 19% weniger als Männer).
Wie kommen die 95% Männer dazu, sich Privilegien vorwerfen lassen zu müssen für etwas, das andere bekommen, was sie selbst nie und nimmer erreichen können.
Da ist noch gar nicht die Rede von ungleicher Repräsentanz auf dem "Arbeitsmarkt".
Übrigens: Ist es nicht so, dass Frauen für die Männer aus der oberen Liga doch so manches freiwillig tun?
Die obere und die normale Liga
Übrigens: Ist es nicht so, dass Frauen für die Männer aus der oberen
Liga doch so manches freiwillig tun?
Klar, weil sie solche Männer wollen
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