Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Vegetarier-Zoff durch Mädels in der Schulkantine

Christine ⌂, Tuesday, 16.11.2010, 11:35 (vor 5538 Tagen)

Keine Salami auf den Frühstücksbrötchen, kein Würstchen in der Suppe. Einmal in der Woche soll die Schulkantine des Gymnasiums Klosterschule in St. Georg fleischfreie Zone werden - viele Jungen finden's blöd.

"Das muss doch jeder schaffen können", finden die Schülerinnen Chiara und Sarah. Sie haben diesen ehrgeizigen Plan gefasst. Ein Plan, der nicht jedem schmeckt. Und auch für die Kantine wird das nicht so einfach.

Chiara und Sarah haben sich mit den negativen Folgen von zu viel Fleischkonsum beschäftigt. "Weniger Fleisch ist gesünder und gleichzeitig schützt man das Klima", erklären die beiden. "Und Massentierhaltung ist furchtbar", sagt Sarah. Sie ist seit zwei Monaten Vegetarierin -wie viele andere Mädchen in ihrer Klasse. Aber bei den Jungs kommen ihre Pläne gar nicht an. "Ich mag nun mal nicht gern Gemüse", sagt Leon (15). "Ich mag Steaks, Fisch und Fastfood." Sarah und Chiara kennen das schon. "Viele Oberstufenschüler essen gern beim Dönerladen oder McDonald's."

[..]Chiara und Sarah lassen sich davon nicht frustrieren. "Die Schüler gewöhnen sich schon dran. Und unsere Generation muss den Fleischkonsum reduzieren."

http://www.mopo.de/2010/20101113/hamburg/panorama/vegetarier_zoff_in_der_schulkantine.html

Früher hat es immer geheißen: Am deutschen Wesen soll die Welt genesen. Heute muss man das wohl umformulieren.

An den Besen äh.. Mädels soll die Welt genesen (oder so ähnlich ;-)

Gruß - Christine

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Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohlangepasstes Mitglied einer zutiefst kranken Gesellschaft zu sein


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