Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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FES-Studie zu norwegischen Aufsichtsräten

FemokratieBlog ⌂, Monday, 15.11.2010, 12:25 (vor 5539 Tagen)

[..]Die Erfahrungen Norwegens legen nahe, dass der Schlüssel zum Erfolg eine sanktionsbewehrte gesetzliche Quote ist. Ob andere europäische Staaten sich daran ein Beispiel nehmen, oder ob die Quote ein skandinavischer Alleingang bleiben wird, wird sich zeigen.

Was man von FES-"Studien halten kann, dürften die meisten hier wissen.Wer sich aber trotzdem dafür interessiert:

Mehr http://femokratieblog.wgvdl.com/studie-norwegische-aufsichtsraete/11-2010/

FES-Studie zu norwegischen Aufsichtsräten

Imageberater, Monday, 15.11.2010, 12:42 (vor 5539 Tagen) @ FemokratieBlog

Joar... das sind echt "erfolgreiche" Frauenquoten, wenn gleich die Hälfte der betroffenen Unternehmen die Rechtsform wechseln muss, um diesem Schwachsinn zu entgehen...

"Erfolgreich" dürfte es v.a. für die hochgequoteten Frauen sein, die nun die Bezüge von Aufsichtsratsmitgliedern einstecken dürfen - per Gesetz.

Ja, so klappt das mit der Emanzipation - per Zwang. Anders kriegen die Frauen das anscheinend nicht gebacken

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FES-Studie zu norwegischen Aufsichtsräten

Holger, Monday, 15.11.2010, 12:48 (vor 5539 Tagen) @ FemokratieBlog

Natürlich sagt die AuftraggeberIn 'FES' alles und man weiß daher, daß das glatte Gegenteil richtig sein muß.

Ich hatte vor nicht allzu langer Zeit hier eine schwedische Zeitung verlinkt, die Kritik übte an der Praxis, daß nur wenige Funktionärinnen der Polit- und Femifunktionärskaste sich die Pöstchen unter den Nagel gerissen haben: bis zu zehn Mandate auf einen Schlitz, wie mir mein Gastgeber in Norwegen im April mitteilte.
Auch ist nicht vorgesehen, die Zahl der Mandate zu begrenzen.

Also nicht mehr als eine Bereicherungsstrategie für Funktionärinnen.
Das ist das Einzige, was 'positiv' ist.

Ich wäre den Leuten hier aber verbunden, wenn sie mal was recherchierten. Auf Englisch oder gar Deutsch habe ich nichts Verwertbares gefunden

FES-Studie zu norwegischen Aufsichtsräten

Imageberater, Monday, 15.11.2010, 13:08 (vor 5539 Tagen) @ Holger

Also nicht mehr als eine Bereicherungsstrategie für Funktionärinnen.

So ist es. Es geht um gerade mal 70 Posten in 300 Unternehmen.

So wird ein massiver Eingriff in die Vertragsfreiheit und das Eigentumsrecht gerechtfertigt.

Wegen 70 Frauen wurde quasi der gesamten norwegischen Wirtschaft mit Auflösung gedroht, wenn sie nicht entweder die Rechtsform ändern oder die Quote erfüllen.

Und welche wirtschaftlichen Folgen das Ganze hat, kann man noch gar nicht absehen.

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Kausalität und Korrelation - nix gerafft und außerdem...

Kritiker, Monday, 15.11.2010, 13:32 (vor 5539 Tagen) @ FemokratieBlog

... Frauen sollten ihre eignen Unternehmen gründen, da wäre ich sogar für eine 100% Quote

Kausalität und Korrelation - nix gerafft und außerdem...

der_quixote, Absurdistan, Monday, 15.11.2010, 14:20 (vor 5539 Tagen) @ Kritiker

... Frauen sollten ihre eignen Unternehmen gründen, da wäre ich sogar
für eine 100% Quote

Und das sieht dann so aus ?!

Erste Kfz. Versicherungspleite in der Geschichte der BRD

Die Versicherungen Ineas und LadyCarOnline hatten mit günstigen Tarifen und mit Rabatten speziell für Frauen geworben und so in den vergangenen Jahren mehr als 50 000 Kunden in Deutschland an sich gebunden. Ende Juni hatte die niederländische Justiz den Versicherer unter Insolvenzverwaltung gestellt. Es ist der erste Fall, in dem eine Kfz-Versicherung hierzulande Pleite geht. Laut Stiftung Warentest dürften die Kunden die Prämien, die für die Zeit nach dem 31. August bezahlt wurden, wegen der finanziellen Schwierigkeiten der Versicherer kaum mehr wiedersehen.
Ineas und Lady Car

Lady Car

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Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...

Lady Karl

Müller ⌂, Monday, 15.11.2010, 14:43 (vor 5539 Tagen) @ der_quixote

Ich hatte die arroganten "Lady Car"-FatzkInnen damals irgendwann mal angeschrieben. Die haben sich dann natürlich irgend wie peinlichst versucht heraus zu winden, aus der Situation

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FES-Studie zu norwegischen Aufsichtsräten

Dummerjan, Monday, 15.11.2010, 15:45 (vor 5539 Tagen) @ FemokratieBlog

Noch mal zum Mitmeisseln für alle die es nicht kapiert haben:
Der AUFSICHTSRAT eines Unternehmens ist ein Kontrollorgan. Dieses kontrolliert den VORSTAND. Der Vorstand ist das Gremium, welches das Unternehmen tatsächlich leitet. Für den VORSTAND gibt es auch in Norwewgen keine Quote.
Warum wohl? Vermutung: Weil Inkompetenz im Aufsichtsraht nur ein mehr an heisser Luft produziert im VOrstand aber das Unternehmen in kürzester Frist nachhaltig schädigen kann.

Also: VORSTAND= Führungsgremium
AUFSICHTSRAT= Kontrollgremium

Unterschätz das nicht, die können hemmen und blockieren, das tun Frauen gerne...

Kritiker, Monday, 15.11.2010, 15:48 (vor 5539 Tagen) @ Dummerjan

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