Kritik der Männerarbeit der EKD am Hamburger Grundsatzprogramm der SPD
Schon älter, gefunden bei http://www.maenner-online.de/html/pmspd.html
„Männerarbeit fordert würdige und ernsthafte politische Auseinandersetzung im Wahlkampf - auch in Fragen der Geschlechtergerechtigkeit!
Kritik am Hamburger Grundsatzprogramm der SPD
Im Hinblick auf die anstehenden politischen Auseinandersetzungen in den Wahlkämpfen der Länder und des Bundes kritisiert die Männerarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland die Aussage im Hamburger Grundsatzprogramm der SPD: „Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden." Der Satz widerspreche radikal der im Programm selbst eingeforderten Gleichstellung der Geschlechter. Er verwende einen undifferenzierten Begriff von Männlichkeit und werte Männer in ihrer geschlechtlichen Identität generell ab.
In einem Brief an den SPD-Vorsitzenden Kurt Beck, das Partei-Präsidium und den Vorstand der Bundestagsfraktion fordern die Vorsitzenden der Männerarbeit der EKD, Pfr. Heinz-Georg Ackermeier und Dr. Helmut Eiteneyer, sowie der Hauptgeschäftsführer, Martin Rosowski, dazu auf, die Erkenntnisse der Genderdiskussion wahrzunehmen und die Formulierung öffentlich richtig zu stellen.
„Als einer der größten Männerverbände in Deutschland stellen wir fest, dass mit diesem Satz entgegen allen wissenschaftlichen Befunden „Männlichkeit“ schlechthin und damit Männer in ihrer geschlechtlichen Identität generell abgewertet und diskreditiert werden“, heißt es im Schreiben der Männerarbeit. „Den“ Mann schlechthin gäbe es nicht mehr. „Die grundsätzliche Verurteilung ‚des’ Männlichen“, so der Brief, „trägt dazu bei, jegliche männliche Identitätsentwicklung, auch eine, die von der tradierten Form abweicht, abzuwerten und zu behindern.“
Es sei nicht zu bestreiten, dass es bis heute patriarchale Männlichkeitsvorstellungen gäbe, die Frauen und Männer in der freien Wahl individueller Lebensentwürfe beeinträchtigten. Dies sei allerdings nicht mit Männlichkeit schlechthin gleichzusetzen. Familienpolitik und Gender Mainstreaming erforderten ein Emanzipationsbündnis gendersensibler und politisch aufgeklärter Männer und Frauen.
Kassel, 11.02.2008
Gruß
Flohgast
Kritik der Männerarbeit der EKD am Hamburger Grundsatzprogramm der SPD
Es sei nicht zu bestreiten, dass es bis heute patriarchale
Männlichkeitsvorstellungen gäbe, die Frauen und Männer in der freien
Wahl individueller Lebensentwürfe beeinträchtigten. Dies sei allerdings
nicht mit Männlichkeit schlechthin gleichzusetzen. Familienpolitik und
Gender Mainstreaming erforderten ein Emanzipationsbündnis gendersensibler
und politisch aufgeklärter Männer und Frauen.
Von welchem Patriarchat reden die eigentlich immer?
Kritik der Männerarbeit der EKD am Hamburger Grundsatzprogramm der SPD
Von welchem Patriarchat reden die eigentlich immer?
Gib ihnen noch ein bisschen Zeit. Die EKD (bzw. einige ihrer Landeskirchen) war jahrelang eine der männerfeindlichsten Organisationen im Lande (wenn Du kein Problem damit hast, Kirchenjargon zu lesen, findest Du unter http://59thesen.host-ed.net/59_thesen_komm_vorab_nov14.pdf eine Sammlung interessanter Hinweise).
Im Projekt "Rostenstraße" der rheinischen Landeskirche etwa wurde noch vor 1 Jahr das Motto "Gewalt ist männlich" quälend penetrant strapaziert. Wenn eine solche Organisation sich von der klischeehaften und pauschalisierenden Männerverteufelung zaghaft zu lösen beginnt, ist dies ein zartes Pflänzchen und darf gerne pfleglich behandelt werden.
Und geht natürlich nicht von heute auf morgen. Da ist es eine gewissermaßen salomonische Entscheidung, sich mal auf diffuse Partiarchatskritik zurükzuziehen.
Wenn ich von Patriarchat rede, meine ich selbstredend folgendes: Da die Äffinnen sich lieber alle vom Oberaffen ficken lassen, als sich jede ein nettes, kinderliebes Affenmännchen zu suchen, streben alle Affenmännchen danach, sich zum Oberaffen zu machen.
Oder auf Menschen gemünzt: Solange nur Männer bei Frauen landen, die andere Männer beherrschen, werden immer Männer über andere Männer herrschen. Diese Herrschaft der Männer über die Männer ist das Patriarchat.
Ich, der ich dummerweise zwar am Ficken, aber nicht am Herrschen interessiert bin, bin damit auch ein Patriarchatskritiker, allerdings einer mit Verständnis für die Patriarchen
Kritik der Männerarbeit der EKD am Hamburger Grundsatzprogramm der SPD
Oder auf Menschen gemünzt: Solange nur Männer bei Frauen landen, die
andere Männer beherrschen, werden immer Männer über andere Männer
herrschen. Diese Herrschaft der Männer über die Männer ist das
Patriarchat.
Tja - und ich nenne sowas eher ein Matriarchat, denn es sind die affenweiber, die den Tarif durchgeben, bzw. offenbar die regeln festlegen nach denen sich die Affenmännchen zum Affen machen (lassen).
Aber ok, ich gebe ihnen Zeit, obschon die das wohl kaum interessiert... ;)
Kritik der Männerarbeit der EKD am Hamburger Grundsatzprogramm der SPD
Wenn ich von Patriarchat rede, meine ich selbstredend folgendes: Da die
Äffinnen sich lieber alle vom Oberaffen ficken lassen, als sich jede ein
nettes, kinderliebes Affenmännchen zu suchen, streben alle Affenmännchen
danach, sich zum Oberaffen zu machen.Oder auf Menschen gemünzt: Solange nur Männer bei Frauen landen, die
andere Männer beherrschen, werden immer Männer über andere Männer
herrschen. Diese Herrschaft der Männer über die Männer ist das
Patriarchat.
So einfach ist das auch nicht. Die Mädels werden eher bei den Charaktereigenschaften (Selbstbewusstsein etc.) der "Oberaffen" feucht.
Deshalb reicht es zum Ficken durchaus aus, diese Eigenschaften glaubhaft zu "emulieren" ;) (einfacherweise kann man sich aber auch die Voraussetzungen fürs eigene Selbstbewusstsein etc durch Erfolge auf irgendeinem Gebiet, das einem selber wichtig ist, draufschaffen ;) )
Ich, der ich dummerweise zwar am Ficken, aber nicht am Herrschen
Deswegen ist "Herrschen" keine Voraussetzung fürs Ficken ...
interessiert bin, bin damit auch ein Patriarchatskritiker, allerdings einer
mit Verständnis für die Patriarchen
Yepp.
Robert
Kritik der Männerarbeit der EKD am Hamburger Grundsatzprogramm der SPD
Ich, der ich dummerweise zwar am Ficken, aber nicht am Herrschen
interessiert bin, bin damit auch ein Patriarchatskritiker, allerdings einer
mit Verständnis für die Patriarchen
So geht's mir auch.
Ich habe sogar Verständnis für die Mädels, denn sie sind auch nicht frei, haben ihre Instinktdispositionen in Zeiten und unter Umständen evolviert, in denen und unter denen sie sinnvoll waren, genau wie wir Männer die unseren.
Aber ein feministisch-männerfeindlicher, frauenvergötzender Zeitgeist macht nur uns Männern unsere Dispositionen zum Vorwurf, übersieht oder glorifiziert die der Frauen.
Ein derart verlogen-blindes Spiel, dass es mich zunehmend erbittert