Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Heide Oestreich ironisiert aktuelle Gewaltstudie

Cardillac, Sunday, 14.11.2010, 21:58 (vor 5540 Tagen) @ reaktionärer Klotz

Die TAZ hat eine Kommentarfunktion, die ich bisher als einziger benutzt habe: Falls er der Zensur dort zum Opfer fällt, hier mein Kommentar:

QUOTE

Wenn Frau Oestreich schreibt:

Häusliche Gewalt, die von Frauen ausgeht, ist bisher tatsächlich ein blinder Fleck, die männliche Opfererfahrung ein Tabu. Aber warum ist das so? Weil das Klischee sagt: Frauen sind passiv, Männer aktiv. Deshalb werden Frauen eher als Opfer, Männer eher als Täter gedacht. Weibliche Gewalt war bisher weitgehend unsichtbar, weil sie als "unweiblich" galt. Nun zeigen die Zahlen, dass unsere Vorstellungen von Weiblichkeit und Männlichkeit falsch sind. Das ist gut. Denn wenn Männer auch mal Opfer sein dürfen, müssen sie sich nicht als Täter aufspielen.

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so ist das eine Unverschämtheit und Verschleierung. Seit Jahren sind dutzende ähnlicher Studien aus dem westlichen Ausland bekannt, die zu sehr ähnlichen Aussagen kommen. Es ging hierzulande stets darum, am sakrosankten Opferstatus der Frau gegen jede bessere Einsicht festzuhalten, weil eine ganze feministisch orientierte Frauenbetreuungsindustrie daran bestens verdient. Das war kein naives Weiblichkeitsklischee, sondern knallharte, gegen jeden Wahrheitsanspruch abgeschirmete, Geschäftsgrundlage.

Der Feminismus wird schon bald weitere Frauenopfermythen als Zwecklüge eingestehen müssen, z.B. den 23% Minderverdienst, die berühmten "gläsernen Decken" und den Wahrheitsgehalt von Strafanzeigen wegen sexueller Nötigung, Vergewaltigung oder Kindesmissbrauch. Die gesamte Integrität des Feminismus wird zur Disposition stehen. Pech für Frau Östreich, aber sie hat ja lange genug gut davon gelebt.

UNQUOTE


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