Heide Oestreich ironisiert aktuelle Gewaltstudie
reaktionärer Klotz, Sunday, 14.11.2010, 19:16 (vor 5540 Tagen)
"Haben wir es nicht immer gewusst? Die Feministinnen übertreiben maßlos! Frauen sind genauso gewalttätig wie Männer, besagt eine neue Studie, durch die sich viele Männerrechtler bestätigt fühlen können. Und, noch gemeiner: Die männlichen Opfer werden gar nicht wahrgenommen! Ganz Übereifrige fordern deshalb mal wieder, Frauenhäuser am besten gleich ganz abzuschaffen."
http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/nicht-nur-maenner-sind-schweine/
Das übliche halt. Weibliche Opfer sind ganz, ganz schlimm. Männliche Opfer sind nicht so tragisch, weil ihre Existenz die feministische Ideologie in Frage stellt und den blöden Männerrechtlern Recht gibt
Gelaber 2.0!
Referatsleiter 408, Zentralrat deutscher Männer, Sunday, 14.11.2010, 19:25 (vor 5540 Tagen) @ reaktionärer Klotz
"Ist Anschreien so schlimm, wie seinen Partner zusammenzuschlagen? Kann man eine Prügelei auf der Straße mit Ohrfeigen von der Ehefrau gleichsetzen?"
Als Mann fliegst man dafür raus! Ganz sicher! Dafür wurde ja das Gewaltschutzgesetz gegen Männer durch die FemFaschisten beschlossen!
Ansonsten ist der Beitrag reines Kaffeehausgelaber.
Weiter!
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Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.
Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!
Heide Oestreich ironisiert aktuelle Gewaltstudie
Cardillac, Sunday, 14.11.2010, 21:58 (vor 5540 Tagen) @ reaktionärer Klotz
Die TAZ hat eine Kommentarfunktion, die ich bisher als einziger benutzt habe: Falls er der Zensur dort zum Opfer fällt, hier mein Kommentar:
QUOTE
Wenn Frau Oestreich schreibt:
Häusliche Gewalt, die von Frauen ausgeht, ist bisher tatsächlich ein blinder Fleck, die männliche Opfererfahrung ein Tabu. Aber warum ist das so? Weil das Klischee sagt: Frauen sind passiv, Männer aktiv. Deshalb werden Frauen eher als Opfer, Männer eher als Täter gedacht. Weibliche Gewalt war bisher weitgehend unsichtbar, weil sie als "unweiblich" galt. Nun zeigen die Zahlen, dass unsere Vorstellungen von Weiblichkeit und Männlichkeit falsch sind. Das ist gut. Denn wenn Männer auch mal Opfer sein dürfen, müssen sie sich nicht als Täter aufspielen.
<<
so ist das eine Unverschämtheit und Verschleierung. Seit Jahren sind dutzende ähnlicher Studien aus dem westlichen Ausland bekannt, die zu sehr ähnlichen Aussagen kommen. Es ging hierzulande stets darum, am sakrosankten Opferstatus der Frau gegen jede bessere Einsicht festzuhalten, weil eine ganze feministisch orientierte Frauenbetreuungsindustrie daran bestens verdient. Das war kein naives Weiblichkeitsklischee, sondern knallharte, gegen jeden Wahrheitsanspruch abgeschirmete, Geschäftsgrundlage.
Der Feminismus wird schon bald weitere Frauenopfermythen als Zwecklüge eingestehen müssen, z.B. den 23% Minderverdienst, die berühmten "gläsernen Decken" und den Wahrheitsgehalt von Strafanzeigen wegen sexueller Nötigung, Vergewaltigung oder Kindesmissbrauch. Die gesamte Integrität des Feminismus wird zur Disposition stehen. Pech für Frau Östreich, aber sie hat ja lange genug gut davon gelebt.
UNQUOTE
nur Kommentar
Zeitgenosse, Sunday, 14.11.2010, 23:15 (vor 5540 Tagen) @ reaktionärer Klotz
nur Kommentar
Gack, Monday, 15.11.2010, 01:04 (vor 5540 Tagen) @ Zeitgenosse
Ich meine mich zu erinnern, dass noch vor rund einem Jahr den Studie, die belegt haben wollte, dass jede 3. Frau von Gewalt betroffen sei, der weite Gewaltbegriff zum Vorwurf gemacht wurde. Exakt auf diesen weiten Begriff wird von feministischer Seite aber nun plötzlich extra hingewiesen.
Ich ahne schon, worauf das aus deren Sicht hinauslaufen soll: Wenn schon annäherende Gleichverteilung nicht mehr abgestritten werden kann, wird nun scharf differenziert zwischen der Qualität der Gewalt. Wobei Männer natürlich für die "richtige" und Frauen nur für die vergleichsweise "harmlose" Gewalt zuständig sind.
Es wird ewig dauern, bis wir ein richtig differenziertes Bild von der Situation bekommen werden, da es diese Bremserinnen auf feministischer Seite sind, die in Wirklichkeit immer nur dergestalt argumentieren und forschen werden, dass am Ende wieder ihr heimliches Wunschbild vom Mann als "der Böse" dabei herauskommt
Natürlich
Horsti, Monday, 15.11.2010, 09:36 (vor 5539 Tagen) @ Gack
wird das so laufen. Nachdem häusliche Gewalt von Frauen nun nicht mehr abgestritten werden kann, wird versucht werden irgendwelche qualitativen Gewaltunterschiede rauszukitzeln, seien sie auch noch so marginal, um weiter Pfründe zu sichern. Heide O. von der TAZ hat das ja bereits aufgezeigt.
Der Feminismus hat´s z.Zt. nicht leicht. In knapp 10 Tagen gab´s gleich 3 Einschläge ins Kontor. Zunächst wurde die Lohnlüge enttarnt, und dann mit dem Märchen aufgeräumt Frauen würden keine häusliche Gewalt verüben. Zwischendrin dann noch die Großdebatte Schröder/Schwarzer. Es kommt immer mehr Bewegung rein, die Femi-Fraktion muß eine Position nach der anderen räumen. Arbeiten wir daran, daß es noch mehr werden
Heide Oestreich ironisiert aktuelle Gewaltstudie
Wolfgang A. Gogolin
, Hamburg, Monday, 15.11.2010, 00:54 (vor 5540 Tagen) @ reaktionärer Klotz
Haben wir es nicht immer gewusst? Die Feministinnen übertreiben maßlos! ...
Ja, genau so ist das.
Viele Grüße
Wolfgang