Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Feminismus definieren?

Narrowitsch, Berlin, Sunday, 14.11.2010, 16:58 (vor 5540 Tagen)

Liebe Freunde und Feundinnen!

Am 01.11.2010 – anlässlich des Antifeministentreffens in der Schweiz – mäkelte der dort erscheinende „ Landbote“ durch die Feder einer Sandra Biberstein: „Doch was Feminismus ist, wurde nur widersprüchlich definier, “. Nicht zu Unrecht, finde ich. Bislang bin ich auf meiner Suche nach einer akzeptablen Definition der Erscheinung Feminismus nic. ht fündig geworden. Feministische Eigendefinitionen erscheinen mir widersprüchlich, schwammig und unvollständig; Wikipedia hält sich mehr bei der Beschreibung der Umtriebe einzelner Gruppen auf, als Tachles zu schreiben und die derzeitige Definition in der Wikimannia scheint mir auch nicht geeignet. Ich bedauere seit langem, über keine halbwegs befriedigende, zitierfähige Definition des Begriffes zu verfügen.

Aus diesem Grunde habe ich mich selbst an den Versuch einer Definition gewagt, der freilich bei der Komplexität des Phänomens unvollkommen bleibt. . Ich stelle ihn deshalb zur Debatte, in der Hoffnung, am Ende über eine Begriffbestimmung „Feminismus“ aus antifeministischer aber um Objektivität bemühter Sicht zu verfügen. Bedauerlicher Weise fiel mir zu den positiven Aspekten nichts ein. Vielleicht können mir diejenigen, die in den Foren eine einst positive Seite des Feminismus erwähnen, auf die Sprünge helfen.

Mir ist völlig klar, dass die Erscheinungen, die mit dem 68iger Feminismus einhergehen, nicht in jedem Falle 1:1 auch das Wesen des „alten“ Feminismus charakterisieren; gehe aber davon aus, dass sie auch dort schon angelegt sind. Meinungen und Präzisierungen sind sehr willkommen.

Mir ist sehr klar, der vorliegende Entwurf ist einerseits zu lang und dennoch unvollständig. Er wird noch länger werden, wenn ich Fußnoten und Links zur Erklärung und als Beweis für meine Behauptungen setze. Dass sie sich noch nicht hier nachlesen lassen, begründe ich damit, Euren Gedanken nicht vorgreifen zu wollen Was ich für unabdingbar halte, habe ich gefettet. eingestellt.

Ich wünsche mir Kürzungsvorschläge, Überlegungen zur Struktur, zu Wichtungen einzelner Sachverhalte, Ergänzungen, unterstützende Quellen.

Veröffentlicht habe ich meine Überlegungen auf http://www.stadtmensch-chronicles.de/, weil ich fürchte, die Forensoftware sorgt dafür, dass sie innerhalb von Stunden weit unten landen und der eine oder die andere sie dort gar nicht erst liest.

Ich würde mich außerordentlich freuen, wenn wir in dieser Sache mal in die Puschen fänden. Schon um dem dummen JouranalistInnen- Gelaber etwas entgege setzen zu können.

Gespannt, ob jemand mit zieht!

© Narrowitsch [image] 11/2010

Forenleitung: Link musste korrigiert werden

Jetzt ok? ..dann löschen?

Forenleitung: Narro, Dein Link führt auf die Hauptseite und wenn Dein Beitrag runter rutsch, ist er weg. Ob jemand sich die Mühe der Suche macht, ist anzuzweifeln. Deshalb nochmals der Direktlink:

http://www.stadtmensch-chronicles.de/detailansicht.html?&tx_ttnews[backPid]=23&tx_ttnews[tt_news]=45&cHas...

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Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-

Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.

Feminismus ist radikal humanistisch und radikal demokratisch.

Informator, Sunday, 14.11.2010, 17:56 (vor 5540 Tagen) @ Narrowitsch

Ich knüpfe jetzt nur an zwei Behauptungen in den letzten Absätzen deines Artikels an, weil sie es sind, welche dir eine Definition des Feminismus erschweren.

"Feministische Demokratie ist nach bislang allgemeingültigen Regeln zutiefst undemokratisch."

Nein, es ist Demokratie in letzter Konsequenz. Zur Demokratie gehört die Vernichtung der Qualität durch Quantität, aber auch die Manipulation der Quantität. Denn die vielen Dummen sind den Gewählten wertvoller als die wenigen Experten; darum wird ihre Zahl erhöht, was mit zunehmender Dummheit bzw. Weiblichkeit immer besser gelingt. Darum tendiert jede Demokratie zur Tyrannei und kann in eine solche umschlagen. Feminismus ist Demokratie in letzter Konsequenz - nicht nur, weil Frauen dort ihre einzige Überlegenheit, nämlich die quantitative (1,05:1), geltend machen.

"Ob Ideologie und Bewegung >Feminismus« das selbst verliehene Attribut >humanistisch« verdient, muss die Geschichte erweisen."

Humanismus ist die höchste Steigerung von Gottlosigkeit, nämlich Vergottung des Menschen. Das ist die verderblichste Form des Götzendienstes, noch schlimmer als die Anbetung einer Wachspuppe. Nun aber gibt es Schichten im Menschen, und deren elemtarste ist die sexuale Triebschicht. Also ist der Feminismus die letzte Steigerung des Humanismus.

Ich weiß, daß du mich am liebsten aus der Männerbewegung, zumindest aber aus diesem Forum, ausgegrenzt sähest, und darum wird es dich besonders ärgern, wenn ich dir frontal widerspreche. Aber die Sache ist mir heilig. Und darum sage ich: Du bist selbst zu sehr Feminist (weil u.a. Humanist), um den Feminismus leicht definieren zu können. Deine Distanzlosigkeit erzeugt das Problem.

Zuletzt will ich aber deine ausdrückliche Unterscheidung von Gleichheits- und Differenz-Feminismus als förderlich anerkennen.

trel

Feminismus definieren?

Pööhser Frauenfeind, Sunday, 14.11.2010, 18:26 (vor 5540 Tagen) @ Narrowitsch

Am 01.11.2010 – anlässlich des Antifeministentreffens in der Schweiz – mäkelte der dort erscheinende „ Landbote“ durch die Feder einer Sandra Biberstein: „Doch was Feminismus ist, wurde nur widersprüchlich definier, “. Nicht zu Unrecht, finde ich.

Doch, zu Unrecht. So ziemlich jedem von uns ist es wahrscheinlich schon widerfahren, dass er, wenn er DEN FEMINISMUS kritisiert, vorgehalten wurde, es gäbe DEN FEMINISMUS nicht, sondern vielmehr eine unüberschaubare Fülle von Ansichten, Anschauungen und Meinungen, die unter dem Begriff Feminismus subsummiert würden. Eine Kritik an DEM FEMINISMUS sei deshalb im Grunde genommen unsinnig, da gar nicht gesagt werde, was denn eigentlich kritisiert werde.

Daher stellt sich mancher die naheliegende die Frage, was denn all den so unterschiedlichen Feminismen gemein sei. Und zu jeder Definition, welche diesen kleinsten gemeinsamen Nenner aufzuzeigen versucht, lässt sich irgendein Grüppchen von Feministen anführen, die aber etwas gaaaaanz anderes im Sinn hatten.

Die oft gehörte Replik, "es gibt nicht DEN Feminismus" ist die rhetorische Allzweckkeule, welche jede Kritik verunmöglichen soll, denn wie soll man etwas kritisieren, was es gar nicht gibt, etwas, das gar nicht benannt werden kann ? Ziemlich sinnloses Unterfangen, nicht wahr? Erstaunlicherweise gibt es ihn aber doch, DEN Feminismus, wenn seine Jünger ihn und seine "humanistischen Errungenschaften" lobpreisen.

Und hier sind wir beim Kern der Sache. Ob es nun einen oder hunderttausend Feminismen gibt, entscheidend ist einzig und allein, welche gesellschaftlichen Veränderungen einem dieser vielen Feminismen zugeschrieben werden kann und wie diese Veränderungen zu bewerten sind. Es geht also um politische Inhalte, um konkrete politische Programme, die ich als totalitär und antidemokratisch wahrnehme. Ob nun diese Ideologie Feminismus oder wie auch immer genannt wird, ihre Ziele sind verwerflich.

Deinen Versuch der Definition aber finde ich gut gelungen. Da gibts für mich nichts rumzumäkeln.

So nebenbei mal eine Frage: warum wird der von mir beschriebene stereotype Einwand bei anderen Ideologien nie angeführt ? Ich hab noch nie die Replik vernommen, es gäbe "DEN NATIONALSOZIALISMUS" gar nicht, sondern lediglich eine Reihe ganz unterschiedlicher Auffassungen, die unter diesem Begriff subsummiert würden. Und warum wird das nicht so ausgesprochen ? Weil jedem klar ist, dass für die Bewertung der Ideologie nicht die Kenntnis aller Strömungen notwendig ist, sondern die Kenntnis seiner historischen Wirkung vollauf genügt.

Gruss PF
(mich gibts, darf und kann daher kritisiert werden :))

Feminismus definieren? - An Forenleitung:

Ekki, Sunday, 14.11.2010, 19:44 (vor 5540 Tagen) @ Narrowitsch

Forenleitung: Narro, Dein Link führt auf die Hauptseite und wenn
Dein Beitrag runter rutsch, ist er weg. Ob jemand sich die Mühe der Suche
macht, ist anzuzweifeln. Deshalb nochmals der Direktlink:
http://www.stadtmensch-chronicles.de/detailansicht.html?&tx_ttnews[backPid]=23&tx_ttnews[tt_news]=45&cHas...

Bin obigem Direktlink gefolgt.

Kaum ist die Seite geöffnet, "hängt sich der Internet-Explorer auf", und jeder Versuch, sich den Artikel per Kopieren als Word-Datei zu sichern, ist aussichtslos.

*Humor an*Damit ich mich nicht aufhänge*Humor aus*:

Hat vielleicht jemand genügend technische Kenntnisse, um den Artikel doch zu kopieren und hier reinzustellen - versehen mit Zwischenkommentaren, wg Urheberrecht?

Vielen Dank im Voraus und schöne Grüße von

Ekki

--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.

Das Copyright liegt bei Narrowitsch

-Forenleitung-, Sunday, 14.11.2010, 19:50 (vor 5540 Tagen) @ Ekki

deshalb kann nur dieser den kompletten Beitrag hier einstellen!

Feminismus definieren?

Alice im Wunderland @, Sunday, 14.11.2010, 20:10 (vor 5540 Tagen) @ Narrowitsch

Feminismus ist eine quasireligiöse, kommunistische, homosexuelle und sozialdarwinistische Weltanschauung, die die politische Vorherrschaft der Frauen (Lesben) gegenüber Männern (und Familien) mit biologischen Quasi- beweisen zu zementieren versucht

Feminismus definieren?

MC Henrich ⌂, Sunday, 14.11.2010, 20:14 (vor 5540 Tagen) @ Narrowitsch

„Doch was Feminismus ist, wurde nur widersprüchlich
definier, “. Nicht zu Unrecht, finde ich. Bislang bin ich auf meiner
Suche nach einer akzeptablen Definition der Erscheinung Feminismus nic. ht
fündig geworden. Feministische Eigendefinitionen erscheinen mir
widersprüchlich, schwammig und unvollständig; Wikipedia hält sich mehr
bei der Beschreibung der Umtriebe einzelner Gruppen auf, als Tachles zu
schreiben und die derzeitige Definition in der Wikimannia scheint mir auch
nicht geeignet. Ich bedauere seit langem, über keine halbwegs
befriedigende, zitierfähige Definition des Begriffes zu verfügen.

Du hast es erfasst: Es gibt keine klare Definition des Feminismus, und das liegt an den Feministinnen selber. Jede macht sich ihre Definition selber, sie streiten deshalb auch utnereinander, aber wehe, wenn ein Mann was dagegen sagt.

Siehe auch diesen Beitrag:
http://wgvdl.com/forum/index.php?id=154645

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Feminismus ist Beschissmus!
Maskulismus oder Schluss!
Schreibt mit auf WikiMANNia!

Feminismus definieren?

Wima, Sunday, 14.11.2010, 22:44 (vor 5540 Tagen) @ Narrowitsch

Aus einer Zuschrift an WikiMANNia:

Auf der Seite von Antifeminsismus habe ich gelesen, dass der Feminismus nicht für das Erstreiten elementarer Menschenrechte ist. Das ist richtig und es ist sogar noch schlimmer. Der Feminismus ist eine Art des Faschismus, sowie der Nationalsozialismus eine Art des Faschismus ist. Nur mit dem Unterschied, dass sich dieser Faschismus nicht gegen eine Rasse wendet, sondern gegen ein Geschlecht. Und da werden sogar die Methoden der Nazis aufgegriffen: Es werden pseudowissenschaftliche Studien erstellt, die belegen sollen, dass das männliche Geschlecht dem weiblichen unterlegen ist. Genau so war es mit den Studien über Juden. Ich würde es Genderfaschismus nennen, was die Feministen oder besser gesagt femininen Faschisten da betreiben. Wie wäre es mit einem neuen Begriff der das diskriminierende Treiben der Feministen auf einen Nenner bringt: Genderfaschismus oder Geschlechterfaschismus.

wima

Feminismus definieren?

Roslin, Monday, 15.11.2010, 00:47 (vor 5540 Tagen) @ Narrowitsch
bearbeitet von Roslin, Monday, 15.11.2010, 01:06

Du hast die wesentlichen Kritikpunkte getroffen, Narro.
Das einzig Konsistente an dieser Ideologie ist das Ziel: Die Durchsetzung des weiblichen Egoismus gegenüber dem männlichen, die Errichtung einer weiblichen Suprematie, die Aufwertung, Edelung, Kaschierung des weiblichen Egoismus, die Denunziation, Delegitimierung, Diffamierung des männlichen.

Um den Preis der Negation der Tatsache, dass beide Geschlechter auf Zusammenarbeit und Ergänzung hin angelegt sind, voneinander unemanzipierbar sind.

Der Mann soll zur rechtlosen Funktionsdrohne der weiblichen Selbstverwirklichung herabgewürdigt werden, die sich der moralischen Überlegenheit, aus der die weibliche Definitionshoheit abgeleitet wird, widerspruchslos zu fügen hat.

Wie die Wege, die zu diesem Ziel führen, dann im Einzelnen unterlegt werden, welcher Schotter, Plattenbelag, Untergrund gebraucht wird, das ist nebensächlich.

Darum kann es so viele Feminismen geben, darum scheren sie sich auch nicht um Konsistenz, können Differenzfeministinnen mit Gleichartigkeit argumentieren, Gleichheitsfeministinnen mit Verschiedenartigkeit - Hauptsache, Frauenprivilegien, Sonderrechte, Schonräume für Frauen lassen sich damit (schein-)begründen.

Das changiert und schillert je nach Opportunität, schert sich nicht um Logik und inneren Zusammenhalt.

Interessant vielleicht noch eine Überlegung, warum Feminismus so populär werden konnte.

Ich glaube, Frauen plagt angesichts der unbestreitbaren Tatsache, dass die Masse der herausragenden Kulturleistungen von Männern erbracht wurde und wird, HEUTE ein gewaltiger Minderwertigkeitskomplex.

Deshalb MUSS man diese Tatsache auf Unterdrückung/Verhinderung zurückführen, damit unweigerlich Männern eine tiefe Bosheit gegenüber Frauen unterstellen.

Warum dieses Minderwertigkeitsgefühl in der Moderne so akut wurde, liegt meiner Ansicht nach daran, dass dieselben Entwicklungen, die Frauen entlasteten, auch ihren Geschäftsbereich massiv entwerteten.

Die "Befreiung" der Frau erfolgte ja wesentlich durch die Technik, durch den zivilisatorischen Fortschritt, war nicht nur Befreiung, sondern auch Freisetzung, Arbeitslosmachung.

Frauen generierten früher Selbstbewusstsein aus der Tatsache, dass sie als Mütter Kinderproduzenten waren, unverzichtbar, unersetzbar, als "Herrscherinnen über den Haushalt und den Binnenraum "Familie", besonders über die Kinder, die sie mehr formten als die Väter.
Frauen waren so in einem anspruchsvollen, vielfältigen "Beruf" tätig, der ein Leben sinnvoll ausfüllen konnte.

Muttersein wurde in seiner Bedeutung entwertet durch Herabsetzung der Kindersterblichkeit.
Es sind nicht mehr 10-15 Schwangerschaften mit Stillperioden und anschließender Kleinkindbetreuung nötig, um am Ende ein, zwei erwachsene Söhne vorweisen zu können, die die alten Eltern vom Ertrag ihrer Arbeit versorgen können.

Söhne mussten es sein, weil in der Regel allein Männer in den Zeiten der Muskelökonomie genug Ertrag erwirtschaften konnten, um aus dem Sürplus die Eltern mit zu versorgen.

Der Arbeitsplatz "Haushalt" wurde durch Mechanisierung zu einem Feld, das nicht mehr viel Zeit beansprucht.
Außerdem wurde die früher auch kreativ anspruchsvolle Tätigkeit dort stumpfsinnig.
Kochen: heute gibt's Fertiggerichte.
Einkochen: Konserven und Tiefgekühltes aus dem Supermarkt.
Garten: braucht heute kaum noch jemand, hat kaum noch jemand, Handel und Vorratshaltung des Handels machen das überflüssig.
Stricken, Weben, Schneidern: Alles ausgelagert und industrialisiert USW.

Mit anderen Worten: Frauen wurden durch die Moderne in ihrem ureigensten, anggestammten Feld arbeitslos, verloren so die traditionelle Quelle ihres Selbstbewußtseins, sahen sich der zivilisatorischen "Übermacht" des Mannes ausgesetzt, ihres Propriums enteignet.

Und reagierten nun darauf, indem sie das Proprium des Mannes, seine Weltgestaltung, zu entwerten und zu enteignen versuchen, um sich so wieder gleichwertig fühlen zu können

Journallie definieren?

DvB, Monday, 15.11.2010, 01:55 (vor 5540 Tagen) @ Pööhser Frauenfeind

Doch, zu Unrecht. So ziemlich jedem von uns ist es wahrscheinlich schon
widerfahren, dass er, wenn er DEN FEMINISMUS kritisiert, vorgehalten wurde,
es gäbe DEN FEMINISMUS nicht, sondern vielmehr eine unüberschaubare
Fülle von Ansichten, Anschauungen und Meinungen, die unter dem Begriff
Feminismus subsummiert würden. Eine Kritik an DEM FEMINISMUS sei deshalb
im Grunde genommen unsinnig, da gar nicht gesagt werde, was denn eigentlich
kritisiert werde.

Ganz Recht. Es ist ja auch "Journalismus" nicht ausreichend "definiert" - also kann Fräulein Biberstein die Fresse halten, bis sie das nachgereicht hat.

Bei der Gelegenheit fällt mir ein, daß auch Politiker und Schneeflocken "nicht auareichend definiert" sind. Also müssen erstmal alle abgesetzt werden und Schneeschippen ausfallen, bis das erstmal geklärt ist.

Gut, daß es Fräulein Biberstein gibt. Diese üblen Defizite wären mir garnicht aufgefallen und ich hätte dumm sterben müssen.

Aber es gibt immerwieder Leute, denen das mehr als ein Gähnen entlockt. Wahrscheinlich wurden sie von Weibern erzogen..

erschöpfende Definition in einem Satz

DvB, Monday, 15.11.2010, 02:03 (vor 5540 Tagen) @ Narrowitsch

Ich will mal nicht so sein...

Feminismus ist weiberspezifisches Idiotentum

Feminismus ist radikal humanistisch und radikal demokratisch.

Narrowitsch, Berlin, Monday, 15.11.2010, 03:27 (vor 5540 Tagen) @ Informator


Ich weiß, daß du mich am liebsten aus der Männerbewegung, aber aus diesem Forum, ausgegrenzt sähest,

Hin und wieder gebe ich Dir gern recht. Ich vermute mal, die nächste Sperrung erarbeitest Du Dir bereits redlich.

und darum wird es dich
besonders ärgern, wenn ich dir frontal widerspreche.

Ob frontal, oder am Arsch - ist mir piepe, ärgern können mich Verwirrte nicht.

Zuletzt will ich aber deine ausdrückliche Unterscheidung von Gleichheits-
und Differenz-Feminismus als förderlich anerkennen.

Du ahnst gar nicht, wie stolz ich auf Dein Lob bin. War es wirklich das Letzte?

© [image]

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Feminismus definieren? - An Forenleitung:

Narrowitsch, Berlin, Monday, 15.11.2010, 03:45 (vor 5540 Tagen) @ Ekki

Es tut mir wirklich leid, aber ich weiß auch nicht, wo es heut technisch klapperte. Normalerweise habe ich begriffen, wie Links zu setzen sind, heut war etwas faul und ich weiß nicht was ,sorry. Hoffe nu funzt es.


*Humor an*Damit ich mich nicht aufhänge*Humor aus*:

Hat vielleicht jemand genügend technische Kenntnisse um den Artikel doch
zu kopieren und hier reinzustellen - versehen mit Zwischenkommentaren, wg
Urheberrecht?

Natürlich kann der Beitrag zitiert, kopiert, veröffentlicht und frei genutzt werden. Copyright gewöhne ich mir an, weil ich die Nase voll habe, wenn sich andere Leut mit fremden Federn schmücken und sie zuvor umfärben oder verfälschen. Wenigstens nachweisen will ich den Dödeln, woher sie Zeugs mausen. Auch auf die Gefahr des Vorwurfs Größenwahn und Eitelkeit hin.

Gruß!

Narro

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Feminismus ist ...

Mus Lim ⌂, Monday, 15.11.2010, 18:47 (vor 5539 Tagen) @ Alice im Wunderland

Feminismus ist ein Überbegriff für eine Reihe von Weltanschauungen und Ideologien, deren primäres gemeinsames Ziel es ist, Frauen (meist gegenüber Männern, wobei es hier Ausnahmen gibt) aufzuwerten. All diesen Weltanschauungen ist gemein, dass sie keine Wurzeln in Schrift, Bekenntnis und christlicher Spiritualität haben, also "weltlich" genannt werden müssen.

http://59thesen.host-ed.net/59_thesen_komm_vorab_nov14.pdf

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Anstiftung zum Zickenkrieg "maskulistisch"? (o.T.)

Informator, Monday, 15.11.2010, 20:25 (vor 5539 Tagen) @ Narrowitsch

Du ahnst gar nicht, wie stolz ich auf Dein Lob bin. War es wirklich das
Letzte?

Feminismus ist ...

MC Henrich ⌂, Tuesday, 16.11.2010, 00:03 (vor 5539 Tagen) @ Mus Lim

Feminismus ist ein Überbegriff für eine Reihe von Weltanschauungen und
Ideologien, deren primäres gemeinsames Ziel es ist, Frauen (meist
gegenüber Männern, wobei es hier Ausnahmen gibt) aufzuwerten. All diesen
Weltanschauungen ist gemein, dass sie keine Wurzeln in Schrift, Bekenntnis
und christlicher Spiritualität haben, also "weltlich" genannt werden
müssen.

Da muss ich widersprechen, Herr Kollege. Wenn man sich den Feminismus bzw. die Feminismen näher anschaut, handelt es sich dabei doch eindeutig um eine Sekte (oder tausend, die nur gemeinsam haben, dass der Mann immer im Unrecht ist). Kommt dir Alice Schwarzer nicht vor wie eine radikale Fundamentalistin, die am liebsten den Sex abschaffen würde? Erinnern dich Feministinnen wie Charlotte Roche nicht an irgendwelche Sekten, die von ihren Mitgliedern die Teilnahme an perversen Sexakten fordern?

Sicher, der Feminismus kostet die Männer jährlich viele Milliarden, und das ist eine weltliche Angelegenheit. Aber davon darf man sich nicht täuschen lassen. Auch SektiererINNEN müssen essen, und das Geld dafür muss schließlich von wo herkommen. Am besten von den sogenannten Sündern.

Nochmal: Kommt dir Alice Schwarzer nicht vor wie eine Sektenführerin? Die ihren Anhängerinnen Gehirnwäschen verpasst? Die total fanatisch ist und nie ihre Meinung ändert? Die jeden Kritiker wie einen Sünder defamiert und am liebsten persönlich auf dem Scheiterhaufen verbrennen würde? Es passt alles zusammen

--
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Roslin, du bist wieder mal einsame Spitze! Danke für diesen Beitrag. kT

Roslinfan, Tuesday, 16.11.2010, 00:18 (vor 5539 Tagen) @ Roslin

- kein Text -

Zitat

Mus Lim ⌂, Tuesday, 16.11.2010, 01:01 (vor 5539 Tagen) @ MC Henrich

Da muss ich widersprechen, Herr Kollege.

Ich muss darauf bestehen, dass ich ein Zitat gepostet habe aus der angegebenen Quelle.

Wenn man sich den Feminismus bzw. die Feminismen näher anschaut, handelt es sich dabei doch eindeutig um eine Sekte (oder tausend, die nur gemeinsam haben, dass der Mann immer im Unrecht ist).

Absolut, ich tendiere dazu, den Feminismus als eine Säkularreligion zu bezeichnen, zu deren unhinterfragbaren Glaubensdogmen gehört:

1. Die Frau ist unschuldigt, wird von Männern unterdrückt und vergewaltigt, ist die Opferin
2. Der Mann ist schuldig, unterdrückt und vergewaltigt Frauen, ist der Täter
3. Sollte der Mann ausnahmsweise nicht der Täter sein, so ist die Frau doch das Opfer eines Opfers.

Kommt dir Alice Schwarzer nicht vor wie eine radikale Fundamentalistin, die am liebsten den Sex abschaffen würde?

Ich sage nur: FundamentalistInnen aller Religionen (und Säkularreligionen) vereinigt Euch!

Kommt dir Alice Schwarzer nicht vor wie eine Sektenführerin? Die ihren Anhängerinnen Gehirnwäschen verpasst?

Sie war es vielleicht, doch jetzt mag ihr kaum jemand mehr folgen. Es ist ihr wie Mao, der ist den heutigen chinesischen Kommunisten auch eher peinlich, und trotzdem scheuen sie davor zurück, die Ikone zu stürzen. Also versucht man über die Vergangenheit mit einem Lächeln hinweg zu gehen und ansonsten die peinliche Angelegenheit lieber dem Schweigen und dem Vergessen anheim zu geben.

A.Sch. hatte ihre Zeit vor dem Staatsfeminismus. Heute spielt die Musik bei den staatliche bezahlten Frauenbeauftagten, im Ministerium für alle außer Männer und in den Gender-Ausschüssen.
A.Sch. wird heute total überschätzt, ihr Wert ist nun mehr nur nostalgischer Art. Und als Vorzeigefigur wird sie halt noch gerne in Talkshows herumgereicht. Aber Schwarzers Feminismus ist tot, es lebt der Staatsfeminismus

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Zitat

MC Henrich ⌂, Tuesday, 16.11.2010, 01:18 (vor 5539 Tagen) @ Mus Lim

Ich muss darauf bestehen, dass ich ein Zitat gepostet habe aus der
angegebenen Quelle.

Dann muss ich nur noch eine Sache wissen: Warum zitierst du es dann?

Sie war es vielleicht, doch jetzt mag ihr kaum jemand mehr folgen.
Aber Schwarzers Feminismus ist tot, es lebt der
Staatsfeminismus.

Nicht unwahr

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Feminismus definieren? - An Forenleitung:

Helpdesk, Tuesday, 16.11.2010, 08:13 (vor 5538 Tagen) @ Ekki

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Warum zitierst du es dann?

Mus Lim ⌂, Tuesday, 16.11.2010, 12:49 (vor 5538 Tagen) @ MC Henrich

Warum zitierst du es dann?

Ja, warum zitieren wir alle hier im Forum überhaupt?
Interessante philosophische Frage! 8-)

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