Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Femitainment

FAZ Leser, Sunday, 14.11.2010, 10:36 (vor 5540 Tagen)

Unter dieser Überschrift betrachtet Christiane Hoffmann in der Sonntags-FAZ (leider nur Druckausgabe) den Streit Schwarzer vs. Schröder.

In einer ruhigen und sachlichen Bewertung kann sie alle Punkte an Schröder vergeben.

Entlarvend Hoffmanns Randbemerkung: „ Eine jüngere Generation von Frauen, die einen weniger männerfeindlichen und weniger ideologischen Feminismus wollte, ...“
(Männerfeindlich ist er also doch und es wäre schon gut, wenn er das etwas weniger wäre)

Schön der Schluß von Hoffmanns Kommentar:

„Das verkörpert die junge Ministerin: Schließlich hat sie ihre rasante Karriere nicht gemacht, obwohl sie eine Frau ist, sondern weil sie eine Frau ist. Es ist eben das Schicksal einer erfolgreichen Emanzipationsbewegung, dass sie sich am Ende überflüssig macht. Dem kann man begegnen, indem man neue Betätigungsfelder sucht, neue Opfer, die islamischen Frauen zum Beispiel, oder indem man einfach viel Wirbel verbreitet mit Femitainment in allen Gassen. Mit Hasstiraden läßt sich die gesellschaftliche Wirklichkeit nicht bekämpfen.“

btw, meine Textverarbeitung „Writer“ meckert bei „männerfeindlich“ und schlägt dafür kinder-, ausländer-, bilder- oder lutherfeindlich vor. Wie überraschend

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