Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Kleine Alltagsbegebenheit - aber sooooo typisch

Kurti, Wien, Sunday, 14.11.2010, 03:15 (vor 5541 Tagen)

In der vergangenen Woche hatte ich mich wieder einmal mit einem alten Schulfreund getroffen, mit dem ich zusammen auf einer Wirtschaftsschule hier in Österreich gewesen war und zu dem ich nach wie vor Kontakt habe.
Wir gingen zunächst in eine der städtischen Bibliotheken, weil mein Schulfreund ein ganz bestimmtes Buch für seinen Beruf brauchte.

Hier muss ich einschieben, dass er bis vor einiger Zeit eine etwas turbulente "Sie-küssten-und-sie-schlugen-sich"-Beziehung mit einer psychisch etwas instabilen Frau geführt hatte. Diese Frau war während eines Streits mal mit einer Schere auf ihn losgegangen und hatte ihn damit verletzt. Es war keine allzu ernsthafte Verletzung, nachdem die Wunde im Krankenhaus genäht worden war, konnte er gleich wieder nach Hause entlassen werden. Aber unangenehm ist so etwas freilich trotzdem. Seitdem hat mein Freund - verständlicherweise - eine Phobie vor Scheren; er bekommt Panik-Attacken, wenn er unvorbereitet irgendwo eine Schere liegen sieht. (Er hat mir sogar schon mal erzählt, er hätte mal einen Alptraum gehabt, in dem er in der freien Natur war und wo sich aus einer Wolkenformation am Himmel plötzlich eine riesige Schere gebildet hatte, die ihm den Kopf abschneiden wollte.)

Wieder zurück zur Bibliothek. Mein Freund hatte das Buch gefunden, das er brauchte, wir gehen zur Kasse. Dort lag auf dem Tisch - eine ziemlich große Schere.
Ich merke, wie bei ihm der Panikanfall beginnt. Er starrt unentwegt auf den Gegenstand, Schweiß tritt ihm auf die Stirn, seine Lippen beginnen zu beben.
Trotzdem sagt er noch relativ gefasst zu der Angestellten hinterm Tresen in seinem gepflegten Hochdeutsch: "Verzeihung, könnten Sie bitte die Schere weglegen?"
Die Frau mustert ihn erst einmal eine ganze Weile sehr abschätzig von oben bis unten. Dann kommt es in äußerst (!) geringschätziger Tonart: "De Schahr bleibt doa! Oda mahn' S' vülleicht, mia woin eahna woas oaschneidn?" (Die Schere bleibt da. Oder meinen Sie vielleicht, wir wollen Ihnen was abschneiden?)
Dann dreht sie sich zu ihrer Kollegin und meint zu ihr: "Der Mensch is iagndwie komisch!" Was ja auch nicht unbedingt höflich ist, über anwesende Personen so zu sprechen, als ob sie nicht anwesend wären.
Im Herausgehen hört man mich dann laut poltern: "Das wird ein Nachspiel haben!!!"

Dazu abschließend ein wirklich geniales Zitat unseres Mitstreiters Manifold:

"(…) Wieder diese Penisfixiertheit. Jedes Mal, wenn eine Feministin irgendwo in Europa an Pimmel denkt, sollte auf so einer großen Weltkarte ein Lichtchen aufblinken. Ich wette mit euch, Europa wäre feurig hell ob all dem Blendwerk. Schließlich erinnert sie das männliche Glied auf ewig daran, was sie insgeheim so gerne wären, aber niemals sein können."
(Quelle: http://sonsofperseus.blogspot.com/2010/06/wut-hass-und-drohungen-aber-keine.html, 16. Juni 2010)

Gruß, Kurti

Frauen sind komplett auf Schwänze fixiert - FeministInnen leiden unter aktuem Schwanzneid

Schwanzmann, Sunday, 14.11.2010, 03:26 (vor 5541 Tagen) @ Kurti

- kein Text -

Kleine Alltagsbegebenheit - aber sooooo typisch

der_quixote, Absurdistan, Sunday, 14.11.2010, 07:18 (vor 5540 Tagen) @ Kurti


Hier muss ich einschieben, dass er bis vor einiger Zeit eine etwas
turbulente "Sie-küssten-und-sie-schlugen-sich"-Beziehung mit einer
psychisch etwas instabilen Frau geführt hatte. Diese Frau war während
eines Streits mal mit einer Schere auf ihn losgegangen und hatte ihn damit
verletzt. Es war keine allzu ernsthafte Verletzung, nachdem die Wunde im
Krankenhaus genäht worden war, konnte er gleich wieder nach Hause
entlassen werden.

Moin,

Sicherlich wird Dein Freund diese bewaffnete Attacke nicht zur Anzeige gebracht haben.
Somit ein weiterer (Nicht-) Fall von nicht vorhandener weiblicher häuslicher Gewalt.
Du realtivierst ja (reflexartig?) selbst.

Gruss von hüben nach drüben

--
Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...

Kleine Alltagsbegebenheit - aber sooooo typisch

Imageberater, Sunday, 14.11.2010, 08:11 (vor 5540 Tagen) @ Kurti

Dann kommt es in äußerst (!) geringschätziger Tonart:
"De Schahr bleibt doa! Oda mahn' S' vülleicht, mia woin eahna woas
oaschneidn?" (Die Schere bleibt da. Oder meinen Sie vielleicht, wir wollen
Ihnen was abschneiden?)

Da gibt es nur eine Reaktion: Schere nehmen und in die nächste Ecke pfeffern. Muss die blöde Schl***e sich halt mal bücken. Schadet der nicht.

Es scheint langsam gängig zu sein, dass Frauen ihre Minderwertigkeitskomplexe damit kompensieren, dass sie unhöflich und herablassend zu Männern sind. Das ist zwar einfach nur erbärmlich, aber deswegen nicht weniger lästig.

--
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Kleine Alltagsbegebenheit - aber sooooo typisch

Tätiger, Sunday, 14.11.2010, 11:49 (vor 5540 Tagen) @ Kurti

es gibt viele boshaftig dumme Menschen.
trotzdem sollte ihr zumindest eine Erklärung für die seltsame bitte hinzufügen
z.B. "er hatte neulich eine traumatische Erfahrung mit einer Schere. bitte haben sie Verständnis"

So sindse, die Sozial-Kompetenzlerinnen (kT)

Das Edle Schnabeltier, Sunday, 14.11.2010, 14:01 (vor 5540 Tagen) @ Kurti

- kein Text -

Kleine Alltagsbegebenheit - aber sooooo typisch

Kurti, Wien, Sunday, 14.11.2010, 17:13 (vor 5540 Tagen) @ der_quixote

Moin,

Sicherlich wird Dein Freund diese bewaffnete Attacke nicht zur Anzeige
gebracht haben.
Somit ein weiterer (Nicht-) Fall von nicht vorhandener weiblicher
häuslicher Gewalt.

Von einer Anzeige weiß ich tatsächlich nichts. Das, was ich definitiv weiß, ist, dass die Beziehung jetzt endgültig zuende ist. Die Frau ist ausgezogen und lebt jetzt wieder allein in dem Vorort von Wien, von wo sie herkam.

Mein Freund ist in dieser Hinsicht aber auch extremst "konditioniert" oder wie man das nennen soll, dass man weiblichen Terror demütig zu erdulden hat. Einerseits hat er mir während der Dauer dieser Beziehung laufend sein Leid geklagt, wie übel sie es mit ihm treibt. Er meinte öfters, dass er schon ein paar Mal überlegt habe, mit dem Kopf voran vom Balkon seiner Hochhauswohnung zu springen. Er hatte sogar schon einmal eine Nacht in einem Obdachlosenasyl zugebracht, als er es mit ihr gar nicht mehr aushielt.
Als ich ihn deswegen jedoch für komplett verrückt erklärte und ihm empfahl, dieses Miststück mit einem solchen Arschtritt aus seiner Wohnung zu befördern, dass sie erst irgendwo in der Pampa kilometerweit vor den Toren der Stadt zur Landung aufsetzt, verneinte er bloß entsetzt.
Auch von seinen eigenen sozialen Kreisen wurde er in dieser destruktiven Haltung immer wieder bestätigt. Wenn es dort mal auf das Thema "weibliche Gewalt gegen Männer" zu sprechen kam, wurde selbige dort bloß schmunzelnd als "temperamentvoll" bezeichnet.

Du realtivierst ja (reflexartig?) selbst.

Nun, diese Relativierung kommt wahrscheinlich daher, dass ich inzwischen fast schon dankbar bin, wenn man von der holden Damenschaft nicht gleich totgeschlagen wird.

Einen wirklich grauenvollen Fall in dieser Richtung habe ich unter nachfolgendem Link veröffentlicht (Bis nach ganz unten scrollen):

http://www.wgvdl.com/forum/index.php?id=155977

Kein Einzelfall, darum wird man auf dem Gebiet mit der Zeit etwas abgebrüht. Möglicherweise eine Fehlentwicklung.

Gruß, Kurti

Gruss von hüben nach drüben

Kleine Alltagsbegebenheit - aber sooooo typisch

DvB, Sunday, 14.11.2010, 18:08 (vor 5540 Tagen) @ Kurti

Kein Einzelfall, darum wird man auf dem Gebiet mit der Zeit etwas
abgebrüht. Möglicherweise eine Fehlentwicklung.

Ich muß sagen, ich kann das überhauptnicht verstehen. So jemand ist doch kein Mann mehr. Oder ist das eine Art Fetisch??

Ich hol mir doch auch kein Klapperschlange in die Wohnung, laß sie dort frei und wart mal ab, was passiert. Zumal, wenn sie schonmal zugeschnappt hat und ich zufällig überlebt hab.

Ja, wenn er sich in igendwelche Abhängigkeiten manöviert hätte o.ä. - aber einfach so? Das ist doch einfach nur saublöd

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