Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Von Bechern und Tellern! At Leser

Jaeger, Saturday, 13.11.2010, 08:36 (vor 5542 Tagen)

Ich beziehe mich auf diesen Thread.

Speziell auf das hier:

Im Ernst: Weiblein und Männlein sind absolut das Gleiche. Im Anfang (bis
zur 6. Lebenswoche des Fetus) ist das Weib – danach entscheidet ein
Hormon darüber, ob die Geschlechtsorgane innen oder außen liegen.

Das Geschlecht steht in jenem Moment fest, in dem das Spermium des Mannes in die Eizelle eindringt, und den durch Meiose halbierten Chromosomensatz der Eizelle (immer ein X) komplettiert (Durch X= Mädchen; Oder Y= Junge). Das Geschlecht steht also schon längst fest, was im Anschluss(6.Woche) durch Hormone realisiert wird. Hormone agieren also vielmehr als Werkzeug, eines längst feststehenden Planes. Der Plan selbst, beinhaltet das Geschlecht schon von Anfang an.

Vorsicht: Hormone sind NICHT in der Lage den Plan zu ändern, aus Mädchen Jungen und umgekehrt zu machen. Dazu bedarf es noch der korrekten chromosomalen Ausstattung!!

Und was die ersten 6 Schwangerschaftswochen angeht, kann man sich das vorstellen wie bei einem Töpfer, der aus Ton einen Becher und einen Teller herstellen will. Er wird logischerweise mit der Rohmasse beginnen, zwei Kugeln aus Ton, weder Becher noch Teller.

Wobei der Vergleich ein wenig hinkt, denn der Töpfer braucht sich nicht unbedingt für eine bestimmte Kugel zu entscheiden, wenn er seinen Becher oder eben den Teller herstellen will. Ganz im Gegensatz zum Foetus, bei dem durch seine Chromosomale Ausstattung, übertragen auf die Rohmasse des Töpfers, nur eine bestimmte Kugel für z.B den Becher in Frage käme.

Niemand käme später auf die Idee, dass ein Krug und ein Teller eigentlich genau das Selbe seien, nur weil der Töpfer mit zwei gleichen Tonkugeln begann. Wie sonst, hätter er beginnen sollen? Das Selbe gilt für die Foeten. Nur NarrInnen würden so Argumentieren und später versuchen vom Teller zu trinken, bzw. die Speisen aus dem Becher zu essen.

Völlig zu Recht, haftet den Gender-Studies der Vorwurf der Unwissenschaftlichkeit an. Ich hoffe, dass diese kleine Anekdote über Ton und Töpfer, Foeten und Chromosomen, nicht allzu abstrakt ist.

Grüsse, Jaeger

Danke für die Klärung!

Informator, Saturday, 13.11.2010, 08:46 (vor 5542 Tagen) @ Jaeger

Völlig zu Recht, haftet den Gender-Studies der Vorwurf der
Unwissenschaftlichkeit an.

Im Übrigen sei gewarnt vor der Parole, derzufolge wir im Grunde doch alle eben "nur" Menschen sind. Vor Gott, d.h. unter dem Gesichtspunkt der Transzendenz, ist das zwar richtig. Das spüren auch die Atheisten, und darum wirkt das Argument anziehend. Aber absolut falsch wird es dann, wenn man es biologisch deutet. Nach unten zu differenziert sich die Schöpfung.

trel

Danke für das Klärwerk!

Django, Saturday, 13.11.2010, 10:18 (vor 5541 Tagen) @ Informator

Aha, noch so einer mit persönlichem Klingeldraht zum lieben Gott. Aber gut, dass man immer so gründlich darüber informiert wird, was Gott so alles schöpft, plant und denkt. Echt überzeugend. Ich wollt, ich wär auch so schlau wie du. Aber leider sind wohl nicht alle auserwählt.

Hare Christmas!

Du hast vollkommen Recht, aber es gibt Ausnahmen ...

Referatsleiter 408, Zentralrat deutscher Männer, Saturday, 13.11.2010, 12:22 (vor 5541 Tagen) @ Jaeger

..... wenn mir einer sagen würde: "Es gibt keinen Unterschied zwischen dem Tier (68) und einem Arschloch!", dann würde ich da nicht widersprechen, obwohl objektiv gesehen, es völlig unterschiedliche Dinge sind. So oder ähnlich muss man sich das geistige Spiegelkabinett des GenderFaschisten vorstellen!

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Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.

Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!

Du hast vollkommen Recht, aber es gibt Ausnahmen ...

MC Henrich ⌂, Saturday, 13.11.2010, 23:40 (vor 5541 Tagen) @ Referatsleiter 408

..... wenn mir einer sagen würde: "Es gibt keinen Unterschied zwischen
dem Tier (68) und einem Arschloch!"
, dann würde ich da nicht
widersprechen

Maskulist: "Alice Schwarzer ist ein Arschloch!"
Mann 2: "Das nimmst du zurück!"
Maskulist: Warum, bist du ein Feminist?"
Mann 2: "Nein, ein Arschloch!"

Alt, aber passt einfach zu gut

--
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