Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Ist der Schwarzer-Feminismus am Ende?

Referatsleiter 408, Zentralrat deutscher Männer, Friday, 12.11.2010, 23:55 (vor 5542 Tagen)

„Man wird nicht als Frau geboren, man wird es“, meinte einst die Philosophin Simone de Beauvoir. Kann dieses Paradigma der feministischen Bewegung noch aufrechterhalten werden? Die Bundesfamilienministerin Kristina Schröder ist davon nicht überzeugt und fordert ein Umsteuern. Aber was sagt die Forschung im 21. Jahrhundert über unterschiedliche Interessen, Talente und Neigungen von Jungen und Männern sowie Mädchen und Frauen? Der Versuch einer Annäherung aus Perspektive der Psychologin und Intelligenzforscherin Susan Pinker – einer erklärten Feministin.

Intelligenzforschung ist unsexy. Sie verschreckt mit kalter Mathematik: Gaußsche Normalverteilung, statistischer Korrelationsbegriff, lineare Regression. Ebenso verwirft sie Modelle wie das von Howard Gardner, das ebenso viele multiple Intelligenzen verspricht, wie der Regenbogen Farben hat. Und damit in jedem die Hoffnung nährt, in wenigstens einem Spezialgebiet als hochbegabt zu gelten. Allerdings produziert die Intelligenzforschung auch nicht fließbandweise IQ-Trainingsmethoden, die den Dorftrottel zum Einstein machen.

Dennoch liefert die Forschung präzise Antworten. Antworten, die nicht immer gefallen, aber an denen sich wenig rütteln lässt. So sind beispielsweise Thilo Sarrazins Äußerungen über die Erblichkeit von Intelligenz und Verwandtschaftsehen nicht zu beanstanden. Die Intelligenzforschung bestätigt auch die Thesen Kristina Schröders über verschiedene Interessensneigungen – zum Entsetzen von Berufs-Feministinnen wie Alice Schwarzer.

Lest hier bitte weiter: http://www.wissenrockt.de/2010/11/12/ist-der-schwarzer-feminismus-am-ende/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_...

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Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.

Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!

Der Schwarzer-Feminismus ist tot, es lebe der Staatsfeminismus! oT

Mus Lim ⌂, Saturday, 13.11.2010, 02:13 (vor 5542 Tagen) @ Referatsleiter 408

Der Schwarzer-Feminismus ist tot, es lebe der Staatsfeminismus! ;-)

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Mach mit! http://wikimannia.org
Im Aufbau: http://en.wikimannia.org

Der Schwarzer-Feminismus ist tot, es lebe der Staatsfeminismus!

Manifold ⌂, Saturday, 13.11.2010, 11:35 (vor 5541 Tagen) @ Mus Lim

Nicht mehr lange - die antfeministischen Briganten sind schon auf den Weg des Nachts ;-)

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"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis

Staatsfeminismus oder besser "Geschlechterfaschismus"

Rainer ⌂, Saturday, 13.11.2010, 13:09 (vor 5541 Tagen) @ Manifold

Nicht mehr lange - die antfeministischen Briganten sind schon auf den Weg
des Nachts ;-)

Der Feminismus ist eine Art des Faschismus, sowie der Nationalsozialismus eine Art des Faschismus ist. Nur mit dem Unterschied, dass sich dieser Faschismus nicht gegen eine Rasse wendet, sondern gegen ein Geschlecht. Und da werden sogar die Methoden der Nazis aufgegriffen: Es werden pseudowissenschaftliche Studien erstellt, die belegen sollen, dass das männliche Geschlecht dem weiblichen unterlegen ist. Genau so war es mit den Studien über Juden.

Jetzt ist nur noch die Frage wo wir, vergleichend, in der Entwicklung stehen. Vielleicht 1936? Auf jeden Fall kommt das dicke Ende noch nach.

Rainer

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Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo

Studien

DvB, Saturday, 13.11.2010, 18:32 (vor 5541 Tagen) @ Rainer

Genau so war es mit
den Studien über Juden.

Hast Du ne Quelle zu so ner Studie?

Ich hab den Begriff "Studie" überhaupt vor der Wende noch nie gehört

"Faschismus" ist nicht korrekt...

Informator, Saturday, 13.11.2010, 18:41 (vor 5541 Tagen) @ Rainer

Der Feminismus ist eine Art des Faschismus, sowie der Nationalsozialismus
eine Art des Faschismus ist.

...und zwar begrifflich nicht korrekt.

Der Faschismus war eine durch den Italiener Mussolini begründete, eher rechts gerichtete Bewegung. Rechts, weil konservativ (erhaltend, bewahrend). Zumindest wollte Mussolini den Adel und die Ständeordnung, also die hierarchische Ordnung der Gesellschaft erhalten.

Dagegen war Hitlers natinaler Sozialismus darauf aus, bestehende soziale Ordnungen zu zerschlagen. Vom Preußentum hielt er gar nichts. Als er in Potsdam war, ist er schnell am Schloß Sanssouci vorbeigegangen. In der Armee wurden die Offiziere adliger Abstammung durch Proletatrier ausgetauscht. Es waren hingegen Adlige, die gegen ihn putschten (leider erfolglos). Kommunisten strömten massenweise zum natiuonalen Sozialismus über. Goebbels selbst schrieb, es sich um eine linke Bewegung handle. Auch die Geschlechterordnung wurde schon durch Hitler weitgehend aufgelöst. Mann und Frau sollten vereint gegen den Rassenfeind kämpfen.

Woher kommt aber die falsche Gleichsetzung von Faschismus und Nationalsozialismus?

Sie kommt von Stalin. Der rechtfertigte seine Massenmorde mit dem Begriff "Antifaschismus", und zwar aus dem einzigen Grund, daß ein Wort wie Anti-Nationalsozialismus die Frage aufgeworfen hätte, was den Stalinschen Sozialismus (der auch ein nationaler Sozialismus war) von dem Hitlerschen unterscheidet. Das hätte den Krieg gegen Deutschland infrage gestellt.

Ein weiterer Grund, das Wort "Faschismus" möglichst zu meiden, ist, daß es ein Schimpfwort geworden ist, das sogar im Familienkreis zur Anwendung kommt.

Zudem: Auch die heutigen "Antifaschisten", also die Linksextremisten und Deutschland-Hasser, leben davon, daß der Begriff "Faschismus" nicht hinterfragt wird.

Ich schlage vor, unsere staatliche Ordnung als Gynokratie zu bezeichnen. Das ist sprachlich einwandfrei.

Gruß
trel

"Faschismus" ist nicht korrekt...

DvB, Saturday, 13.11.2010, 20:04 (vor 5541 Tagen) @ Informator

Der Faschismus war eine durch den Italiener Mussolini begründete,
eher rechts gerichtete Bewegung. Rechts, weil konservativ (erhaltend,
bewahrend). Zumindest wollte Mussolini den Adel und die Ständeordnung,
also die hierarchische Ordnung der Gesellschaft erhalten.

Der Faschismus war jahrelang eine eher linke Angelegenheit mit starker Nähe zum Bolschewismus. Gurgel mal zum Thema "Futurismus" - da gehen Dir die Augen auf. Mussolini hat sich bloß aus tagespolitischen (nicht weltanschaulichen) Gründen nach rechts gewandt.

Dagegen war Hitlers natinaler Sozialismus darauf aus, bestehende
soziale Ordnungen zu zerschlagen. Vom Preußentum hielt er gar nichts. Als
er in Potsdam war, ist er schnell am Schloß Sanssouci vorbeigegangen. In
der Armee wurden die Offiziere adliger Abstammung durch Proletatrier
ausgetauscht. Es waren hingegen Adlige, die gegen ihn putschten (leider
erfolglos). Kommunisten strömten massenweise zum natiuonalen Sozialismus
über. Goebbels selbst schrieb, es sich um eine linke Bewegung handle. Auch
die Geschlechterordnung wurde schon durch Hitler weitgehend aufgelöst.
Mann und Frau sollten vereint gegen den Rassenfeind kämpfen.

Goebbles schrieb das, weil er ja auch ein Linker war. Und ein Propagandaschwätzer (schließlich war es nunmal Ziel der NSDAP, den deutschen Arbeiter dem Bolschewismus zu entreißen). Rosenberg schrieb da ganz was anderes. Z.B.: "Das Wort „Nationalsozialismus“ stellt als Hauptwort eine neue Synthese dar, die die Untrennbarkeit zweier Begriffe betont, während die Bezeichnung „nationaler Sozialismus“ in Wirklichkeit nationaler Marxismus bedeutet oder bedeuten könnte." - Alfred Rosenberg

Allgemein kann man nicht sagen, daß der Nationalsozialismus links oder rechts war. Er war von beidem etwas und hatte eigentlich mit beidem nichts zu tun, sondern er war im Ziel die Gegenrevolution zu 1789. Wobei die Überwindung des Massenzeitalters gerade auf Massenbasis natürlich ein unmögliches Unterfangen war, das allerhand seltsame Blüten trieb

"Faschismus" ist nicht korrekt...

Informator, Saturday, 13.11.2010, 23:17 (vor 5541 Tagen) @ DvB

Allgemein kann man nicht sagen, daß der Nationalsozialismus links oder
rechts war. Er war von beidem etwas

Da kann ich dir nicht folgen. Der Nationalsozialismus war eindeutig links orientiert, und der Fachismus war rechts orientiert, trotz Mussolinis linker Vergangenheit. Etwas Anderes zu behaupten, geht nur über Haarspalterei.

Der NS wollte einen neuen Menschen schaffen. Er entfernte sich radikal von Traditionen und bestehenden Ordnungen. Er betrieb die Gleichmacherei in größtem Stile. Alles das ist links.

Wenn ich sagte, wir sollten auf den Begriff Faschismus verzichten, dann sollten die Gründe genügen, die ich aufgeführt habe. Es ist ein Schimpfwort für mißliebige Einstellungen, so wie in England Hitler ein Schimpfwort für mißliebige Personen ist.

Wenn du wirkliche Argumente hast, dann nehme ich die gerne zur Kenntnis. Aber das, was du vorgetragen hast, ist mir zu dünn!

Gruß
trel

"Faschismus" ist nicht korrekt...

DvB, Sunday, 14.11.2010, 00:55 (vor 5541 Tagen) @ Informator

der Fachismus war rechts orientiert, trotz Mussolinis
linker Vergangenheit.

Das war nicht nur Mussolinis, sondern der ganzen Truppe.

Der NS wollte einen neuen Menschen schaffen. Er entfernte sich radikal von
Traditionen und bestehenden Ordnungen. Er betrieb die Gleichmacherei in
größtem Stile. Alles das ist links.

Rassismus und Führerprinzip sind das gerade Gegenteil von Gleichmacherei.

Wenn ich sagte, wir sollten auf den Begriff Faschismus verzichten, dann
sollten die Gründe genügen, die ich aufgeführt habe.

Waren die falschen Gründe.

Es ist ein
Schimpfwort für mißliebige Einstellungen

Das ist der richtige

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