Die Feminismus-Industrie: Machtmonopol nicht nur in Frauenfragen
von Eckhard Nickig
Das Lächeln über die Frauenbeauftragten hat sich in Angst verwandelt
Sollte das 21. Jahrhundert einmal ein Etikett erhalten, bestehen nach der ersten Dekade gute Chancen, dass es als „Zeitalter der Frau“ in die Geschichte eingehen wird. Nachdem im 20. Jahrhundert die Gleichberechtigung des weiblichen Geschlechts durchgesetzt wurde, ist das Thema keineswegs zu den Akten gelegt, sondern zu Beginn des 21. Jahrhunderts zu einem umfassenden Frauen-Kult ausgebaut worden. Den Frauen wird in nahezu allen Bereichen eine Schlüsselrolle zugewiesen. „Die Zukunft ist weiblich“ verkündet das Frauen-Internetportal gofeminin.de und artikuliert damit eine verbreitete Stimmung. Motor dieses Frauenkultes ist eine weitverzweigte Feminismus-Industrie, bestehend aus Frauenbeauftragten, Publizistinnen, Medienschaffenden, Lobbyorganisationen und Frauenverbänden, die Themen und Thesen setzen, die nahezu von allen gesellschaftlichen Akteuren übernommen werden. Die nationale und internationale Politik ist bereits in hohem Maße von feministischen Programmen und Sprachregelungen durchsetzt. Ein „Gender Gap Report“ jagt den nächsten. Mal ist es die Lohnlücke, mal sind es die fehlenden weiblichen Vorstände und Aufsichtsräte, mal die geringe Habilitationsquote in den Naturwissenschaften. Es finden sich immer neue Bereiche, in denen Frauen angeblich benachteiligt sind und Studien, die vorgeben, dies belegen zu können. In allen Politikbereichen wird jetzt der besondere Fokus auf die Frauen gelegt. Selbst in der Entwicklungshilfe geht es nicht länger darum, Menschen vor Hunger zu bewahren, sondern oftmals speziell um Mädchen- und Frauenförderung. Die Welthungerhilfe scheut sich nicht, die Entwicklungshilfe geschlechtsspezifisch zu instrumentalisieren. In ihren Bettel-Anzeigen heißt es aktuell: „Investieren Sie in Frauen“. Alle wollen an der Spitze des Frauen-Kultes marschieren. Auch Wirtschaftsverbände sind längst auf den Zug aufgesprungen. So warben die deutschen Apotheken in ganzseitigen Anzeigen unter der Überschrift „122.000 Mal Frauenpower“ als einzigem Werbeargument für sich mit dem hohen Frauenanteil in den Apotheken: „85 Prozent der Beschäftigten sind weiblich. Von diesem Frauenanteil können andere Branchen nur träumen.“ Das Endziel müsste es demnach für alle Wirtschaftszweige sein, einen hundertprozentigen Frauenanteil zu erreichen. Und auch die weltweite Finanzkrise hätte es wohl gar nicht gegeben, wenn nur mehr Frauen in den verantwortlichen Positionen tätig gewesen wären. Die Wochenzeitung „Die Zeit“ meint, dass in der Wirtschaftskrise „die Stunde der Frauen“ schlage, weil diese die krisensicheren Berufe hätten und nun auch noch die Männer durchfüttern müssten.
Die Feminismus-Industrie achtet dabei genau darauf, die Frauen zwar als überlegen, aber zugleich als diskriminiert darzustellen. Meist wird eine selektive Bilanz aufgemacht. Dass Männer an der Spitze großer Wirtschaftsunternehmen die große Mehrheit von Posten innehaben, wird als Skandal feilgeboten. Dass Männer auch am unteren Ende der Skala die große Mehrheit der Obdachlosen stellen, wird diskret verschwiegen. Die Antidiskriminierungsstrategie hat den Frauen beispiellose Privilegien verschafft. So gibt es durch Gleichstellungsgesetze und Frauenförderpläne in weiten Teilen der Stellenbesetzungen im öffentlichen Dienst, aber auch bei Anstalten des öffentlichen Rechts und Kirchen, eine Bevorzugung von Frauen bei gleicher Leistung. Der Zusatz in Stellenausschreibungen, dass Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt werden, ist schon so selbstverständlich geworden, dass er gar nicht mehr auffällt. Das gilt mittlerweile auch für höchste Staatsämter. Welcher 32-jährige kinderlose Mann hätte auch nur den Hauch einer Chance, Familienminister einer deutschen Bundesregierung zu werden? Darum ist es entscheidend, dass die Feminismus-Industrie den Opferstatus kultiviert
Hier gehts weiter ...... http://ef-magazin.de/2010/01/29/1828-die-feminismus-industrie-machtmonopol-nicht-nur-in-frauenfragen
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Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.
Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!