Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Wir können die Welt nicht ändern - aber wir können uns ändern!

DschinDschin, Friday, 12.11.2010, 21:34 (vor 5542 Tagen)

Unser Leben ist begrenzt und eigentlich verdammt kurz!

Und da sollten wir uns fragen, ob wir wie Sisyphus eine schwere Last einen Berg hinauf rollen sollen, mit der Gewissheit, dass sie wieder den Berg hinab rollt.

Ist es vernünftig wie Don Quijote gegen Windmühlenflügel an zu kämpfen.

Ich glaube nicht.

Wir können die Welt nicht ändern, uns aber wohl.

Durch den Wandel der Produktionsweise und damit der Lebensumstände hat sich das Verhältnis der Geschlechter verändert. Der Feminismus ist hier nur ein Symptom. So wie der Kapitalismus die ständische Struktur der Gesellschaft eben gezogen hat, so hat der Feminismus das Verhältnis der Geschlechter eben gezogen. Und so wie der Kapitalismus das Verhältnis der Menschen auf ein rein vertragsrechtliches reduziert hat, so hat der Feminismus das Verhältnis der Geschlechter auf ein beliebiges reduziert.

Dadurch verliert der Mensch seine Bindung in der Gesellschaft und schlägt als atomisiertes Massenwesen direkt als Untertan beim Staat auf, der letzten Institution, der ihn vor der rechtlichen und persönlichen Bedeutungslosigkeit und Wertlosigkeit schützt. Aber der Staat, das ist das kälteste aller kalten Ungeheuer, denn der Staat, das ist die Bürokratie.

Der Feminismus ist ein Werkzeug derer, denen das Private schon immer ein Dorn im Auge war, denen Loyalität, die nicht der Masse und dem Staat gilt, als verdächtig erscheint. Gleichschaltung ist die Devise. Nichts ist so furchtbar, wie die Herrschaft der Ehrbaren, der Gutmenschen, der Volkserzieher, der Moralisten.

Wir können das Unheil nicht verhindern. Wir können weder die Gesellschaft, weder unser Volk noch die Männer als Ganzes retten. Jedes System trägt den Keim zu seinem Untergang von Anfang an in sich und bei unserer Gesellschaft ist dieser Keim angewachsen und seine Triebe haben die ganze Gesellschaft durchwachsen, wie ein Hausschwamm, der die tragenden Balken zersetzt.

Wir können es nicht ändern. Wollen wir die Kassandra spielen?

Eine zerfallende Gesellschaft hat auch ihr Gutes. So fordert sie von Männern wenig Anstrengung. Sie führt keine Kriege. Sie stellt wenig Forderungen an Treue, Disziplin, Mut, Ausdauer. Sie feminisiert, verweichlicht, plaudert sich zu Tode. Nie war es für einen Mann leichter, unverbindlichen Sex zu erhalten. Nie war es für einen Mann leichter, feste Bindungen zu meiden.

Gekniffen sind nur, die, welche feste Bindungen und damit Verpflichtungen eingegangen sind, um dann von ihren Vertragspartnerinnen ausgenommen zu werden. Aber so ist der Mensch. Er ist schlecht. Wenn er die Möglichkeit bekommt, Gemeinheiten zu begehen und damit auch noch zu profitieren, so wird er es tun.

All die Jammerer hier im Forum, warum haut ihr den Ausbeuterinnen nicht in die Fresse, aber richtig, das die Zähne herausfallen. Ja, wegen so was kommt man in den Knast. So what. Hunde, wollt ihr ewig leben? Was ich nicht halten kann, muss ich loslassen. Wenn die Alte mir den Kontakt mit den Kindern verwehrt, dann suche ich eine Neue und mach Kinder am Fließband.

Dass der Mensch nie begreift, wann Ende ist, und irgendwann ist für jeden für uns Ende. Aber dann wird sich in die Tasche gelogen. Wie Viele haben auf dem Schafott um wenige zusätzliche Minuten Leben gebeten. Wie sinnlos.

Nicht Kämpfen! Entweder ich ertrage den Schmerz mit dem Ziel der Heilung, oder ich vernichte, was mich schmerzt! Es gibt kein Jüngstes Gericht! Es gibt keinen strafenden Gott! Handle und trage die Konsequenzen Deines Handelns, das ist die Forderung. Aber jammre nicht, denn wie gesagt, die Welt ist schlecht.

Versunkene Kosten sind versunkene Kosten. Es lohnt nicht gutes Geld dem schlechten Geld hinterher zu werfen.

Die Frage ist, wie kann ich als Mann ein erfülltes Leben führen. Ich muss wie ein Fischer sein, d.h. ich habe ein Netz, das werfe ich aus. Ich weiß nicht, was sich in meinem Netz verfängt. Ich habe keinen Einfluss, auf die Lebewesen des Meeres. Manche werde ich in meinem Netz fangen. Davon werde ich manche ins Meer zurück werfen. Und von manchen werde ich leben. Manchmal wird mein Netz leer bleiben. Und dann muss ich die Fischgründe wechseln. Glück und Unglück im Leben sind meist unverdient. Ja, wer kein Netz auswirft wird garantiert nichts fangen. Aber ein Netz auszuwerfen ist keine Garantie auf einen fetten Fang. Ich sollte also eine Freude daran entwickeln, aufs Meer hinaus zu fahren und mein Netz auszuwerfen, ob ich etwas fange oder auch nicht. Der Mensch ist verantwortlich für die Bemühung, nicht für das Ergebnis, denn dieses liegt in Gottes Hand.

Die Schmerzen, die wir fühlen, fügen wir uns selber zu, denn niemand zwingt uns, Schmerzen zu empfinden. Wir interpretieren eine Situation in einer bestimmten Weise, das erzeugt die Schmerzen. (Wir reden nicht von körperlichen Schmerzen) Wir treffen nicht die richtigen Entscheidungen und denken nicht die richtigen Gedanken, das schmerzt uns.

Mein ist die Rache, spricht der Herr.

D.h. wir brauchen auch nicht zu rächen, wenn wir nicht wollen. Die böse Tat trägt das Urteil schon in sich. Was ein Mensch tut, fällt auf ihn zurück. Jeder trägt seine kleine private Hölle mit sich herum. Wenn er sie mit bösen Taten befeuert, sein Pech. Böse Taten sind, einem Anderen grundlos zu schaden.

Wenn die Ehe tot ist, was tatsächlich der Fall ist, wenn diese Vertragsform wertlos geworden ist, dann sollten wir diesen nutzlosen Vertrag auch nicht abschließen, nur weil er mit so lustigen Ritualen verbunden ist. Und wenn ein Mann nicht sicher sein kann, dass ihm die Frau grundlos die Kinder entzieht, dann sollte Mann auf Kinder verzichten. Man sollte sich nicht ewige Liebe versprechen, denn das ist unmöglich, man kann sich ewige Treue versprechen, denn das ist möglich, aber schmerzlich, wenn die Liebe verschwunden ist.

Nein, mann sollte nicht heiraten. Heirat, das ist etwas, aus einer fernen Zeit, etwas, das in dieser fernen Zeit nur für Leute mit Besitz möglich und sinnvoll war.

Wir schreiten nicht voran. Wir kehren zurück. Die Schichten der Bevölkerung trennen sich wieder, verfestigen sich. Und irgendwann haben wir wieder einen Adel, die kleine Schicht derer, die alles besitzen und die politische Macht in Händen halten. Schon jetzt ist unsere sogenannte Demokratie nur eine Schimäre, bei der der Demos nur als lästige Begleiterscheinung wahrgenommen wird. Wir sind Knechte der Bürokratie und des Geldadels.

Diese Gesellschaft bestraft Bindung mit Ausbeutung, weswegen man Bindung meiden sollte. Diese Gesellschaft steht auf kurzfristigen Gewinn ohne Verpflichtung. Das sollte mann nie vergessen.

Hier gilt es das Ränzlein, das Bündel auf dem Rücken, klein zu halten und bereit zu sein, weiter zu ziehen. Und da sind Frau, Kinder und fixe Kosten eine Bürde, die zu Knechtschaft führt.

Nie sollten wir um ein Linsengericht unsere Erbschaft (die Freiheit) aufgeben.

DschinDschin, der im Kampf der Geschlechter leider in Gefangenschaft geraten ist

--
Barbarus hic ergo sum, quia non intellegor ulli.

Wir können die Welt nicht ändern - aber wir können uns ändern!

Wolfgang A. Gogolin ⌂, Hamburg, Saturday, 13.11.2010, 01:46 (vor 5542 Tagen) @ DschinDschin

Wir können die Welt nicht ändern, uns aber wohl.

Dieser Satz kommt federleicht daher und er wirkt simpel, ja naiv, auf den ersten Blick. Der Wunsch, andere müssten sich einsichtig zeigen und ändern, weil man selbst ja die besseren Argumente oder gar gewichtige Erfahrungen vorweisen kann, ist zwar verständlich und zuweilen übermächtig, eine Chance auf Erfüllung besteht jedoch niemals.
Man kann recht haben wie man will: Eltern, Partner, Kollegen, Nachbarn - sie sind einfach unwillig, sich zu ändern und, Blick in den Spiegel, wer möchte schon gern von anderen geändert werden?
Sich selbst jedoch kann man ändern. Das ist wirklich keine Kleinigkeit, wie jeder bestätigen wird, der es einmal ernsthaft versucht hat. Aber immerhin - diese Möglichkeit existiert tatsächlich und sie sollte bewußt genutzt werden, denn nur wenn jeder einzelne für sich persönlich etwas ändert, wird sich auch die Welt ändern.

All die Jammerer hier im Forum, warum haut ihr den Ausbeuterinnen nicht in
die Fresse, aber richtig, das die Zähne herausfallen. Ja, wegen so was
kommt man in den Knast. So what. Hunde, wollt ihr ewig leben? Was ich nicht
halten kann, muss ich loslassen ...

Das wäre so ein Beispiel.
Natürlich kann man, wie es üblich ist, mit dem Pathos des Entrechteten verlangen, dass sich die Frauen, die Gesetze, die Gesellschaft ändern - man kann aber auch selber handeln, sich ändern, nicht den jammervollen legalistischen Weg gehen, die Dinge persönlich in die Hand nehmen, kurz: Mann sein.

Nein, bequem ist diese Alternative sicher nicht. Aber sie ist da und kann als einzige etwas bewirken. Wenn schon nicht für die Welt, so doch wenigstens für einen selbst.

Viele Grüße
Wolfgang

Wir können die Welt nicht ändern - aber wir können uns ändern!

Zentraldenker, Saturday, 13.11.2010, 02:16 (vor 5542 Tagen) @ Wolfgang A. Gogolin

Man kann versuchen, die Welt zu gestalten. Andere wollen ja auch und zwingen mit ihrem Treiben vorwiegend Männer in so ein Forum. Letzten Endes könnte aber sowieso alles einfach sinnlos sein.

Ich kann jeden verstehen, der auf diesen Globus mit seinen Mechanismen grundsätzlich keinen Bock hat

Diese Gesellschaft bestraft Bindung mit Ausbeutung

Mus Lim ⌂, Saturday, 13.11.2010, 03:17 (vor 5542 Tagen) @ DschinDschin

Der Feminismus ist ein Werkzeug derer, denen das Private schon immer ein Dorn im Auge war, denen Loyalität, die nicht der Masse und dem Staat gilt, als verdächtig erscheint. Gleichschaltung ist die Devise.

Mit dem Verlust des Privaten geht der Verlust der Freiheit einher. Sie wird gegen ein Linsengericht (scheinbarer) Sicherheit eingetauscht, dass der Staat zu garantieren vorgibt.

Eine zerfallende Gesellschaft hat auch ihr Gutes. So fordert sie von Männern wenig Anstrengung. Sie führt keine Kriege. Sie stellt wenig Forderungen an Treue, Disziplin, Mut, Ausdauer. Sie feminisiert, verweichlicht, plaudert sich zu Tode.

Ich habe mir längst weibliche Verhaltensweisen angeeignet, sprich:
Ich liege dem Sozialstaat auf der Tasche, und habe einen geruhsameres und selbstverwirklichteres Leben als zuvor als Verheirateter mit 46-Stundenwoche und Stress mit heimischer Ehefrau.
Als Lohn winkt mir, dass sich meine Lebenserwartung um sechs Jahre verlängert und der Lebenserwartung von Frauen angleicht. Das bedeutet, im Alter werde ich viele Verehrerinnen haben. ;-)

Gekniffen sind nur, die, welche feste Bindungen und damit Verpflichtungen eingegangen sind, um dann von ihren Vertragspartnerinnen ausgenommen zu werden.

Ich verspreche, ich tue es auch nie, nie wieder! ;-)

Der Mensch ist verantwortlich für die Bemühung, nicht für das Ergebnis, denn dieses liegt in Gottes Hand.

Sehr islamisch, diese Weisheit. 8-)

Mein ist die Rache, spricht der Herr.

Im islamische Kulturkreis sagt man, Allah hilft einer Nation nicht, solange sie nicht bereit ist, selbst etwas zur eigenen Rettung zu unternehmen und sich helfen zu lassen.

Wenn die Ehe tot ist, was tatsächlich der Fall ist, wenn diese Vertragsform wertlos geworden ist, dann sollten wir diesen nutzlosen Vertrag auch nicht abschließen, nur weil er mit so lustigen Ritualen verbunden ist.

Die Eheschließung ist der schlimmste Knebelvertrag, den diese Gesellschaft für Männer ersonnen hat.

Wir sind Knechte der Bürokratie und des Geldadels.

So ist es!

Diese Gesellschaft bestraft Bindung mit Ausbeutung, weswegen man Bindung meiden sollte.

Das ist das Grausamste, was diese Gesellschaft sich selbst antut!

Hier gilt es das Ränzlein, das Bündel auf dem Rücken, klein zu halten und bereit zu sein, weiter zu ziehen. Und da sind Frau, Kinder und fixe Kosten eine Bürde, die zu Knechtschaft führt.

Mein Ränzlein ist klein, niemand kann mir etwas pfänden. Das garantiert ein sorgenfreieres Leben als früher, als es noch so viel zu verlieren gab.

Ich finde es toll, dass Frauen heutzutage Verantwortung übernehmen wollen. ;-)
Ich jedenfalls tue es nicht mehr! ;-)

--
Mach mit! http://wikimannia.org
Im Aufbau: http://en.wikimannia.org

Diese Gesellschaft bestraft Bindung mit Ausbeutung

MC Henrich ⌂, Saturday, 13.11.2010, 03:30 (vor 5542 Tagen) @ Mus Lim

Im islamische Kulturkreis sagt man, Allah hilft einer Nation nicht,
solange sie nicht bereit ist, selbst etwas zur eigenen Rettung zu
unternehmen und sich helfen zu lassen.

Helfenlassen klingt gut, aber von wem?

--
Feminismus ist Beschissmus!
Maskulismus oder Schluss!
Schreibt mit auf WikiMANNia!

Wir können die Welt nicht ändern - aber wir können uns ändern!

Koko, Saturday, 13.11.2010, 12:30 (vor 5541 Tagen) @ Wolfgang A. Gogolin

Wir können die Welt nicht ändern, uns aber wohl.

Wir sind doch auch die Welt, jede unserer Handlungen prägt sie mit, auch wenn oft nahezu unbemerkt. Genaugenommen sind wohl die unzähligen kleinen Handlungen sogar gestaltender und bedeutender als die wenigen großen.

Die Welt wirkt wie ein Computerspiel und wir sind die Figuren. Oftmals ist es nicht sehr interessant oder auch nur amüsant, mitunter ist es schrecklich. Aber durchaus auch mal schön. Und keiner hat gefragt, ob wir überhaupt mitspielen wollen. Aber nun sind wir einmal hier drin und wenn wir nicht freiwillig ausscheiden, spielen wir halt bis zu unserem Ende mit und versuchen eben, das Beste draus zu machen. Oder eben auch nicht, aber meistens irgendwie doch.

All die Jammerer hier im Forum, warum haut ihr den Ausbeuterinnen nicht in
die Fresse, aber richtig, das die Zähne herausfallen. Ja, wegen so was
kommt man in den Knast. So what. Hunde, wollt ihr ewig leben? Was ich nicht
halten kann, muss ich loslassen ...

Das sind dann die Gegner. Die gibt es halt in jedem Spiel. Und das Mittel der Wahl unterschreibe ich in diesem Falle

Diese Gesellschaft bestraft Bindung mit Ausbeutung

DvB, Saturday, 13.11.2010, 17:42 (vor 5541 Tagen) @ MC Henrich

Helfenlassen klingt gut, aber von wem?

Der Alten die Schnauze zu polieren, ist ein guter Ansatz. Nur: wer kriegt das heutzutage noch hin, bei der Gehirnwäsche? - Und vor allem, ohne sich erwischen zu lassen? Für solche Zwecke sollten wir ein professionelles Team haben. ;)

In gesünderen Zeiten gab es mal eine Rachepflicht als Teil des vorrömischen Gemeinrechts

Wir können die Welt nicht ändern - Eine Unstimmigkeit nach der anderen!

Ekki, Saturday, 13.11.2010, 21:23 (vor 5541 Tagen) @ DschinDschin

Hallo, DschinDschin!

Nie war es für einen Mann leichter,
unverbindlichen Sex zu erhalten.

Entspricht nicht meiner Erfahrung.

Nicht Kämpfen! Entweder ich ertrage den Schmerz mit dem Ziel der Heilung,
oder ich vernichte, was mich schmerzt!

Das Postulat des zweiten Satzes ist dann doch wohl - kämpfen, denn ohne Kampf keine Vernichtung des Gegners.

Es gibt kein Jüngstes Gericht! Es
gibt keinen strafenden Gott!

Wie verträgt sich das Obige

mit dem:

Der Mensch ist verantwortlich für die
Bemühung, nicht für das Ergebnis, denn dieses liegt in Gottes Hand.

und mit dem:

Mein ist die Rache, spricht der Herr[/u].
DschinDschin, der im Kampf der Geschlechter leider in Gefangenschaft
geraten ist

Lieber DschinDschin, mir scheint, das Ereignis, auf das Du mit dem obigen Satz anspielst, liegt noch nicht allzu lange zurück.

Oder aber es liegt schon länger zurück, und die Verzweiflung darüber kommt trotzdem immer wieder mit geballter Macht hoch.

Wie auch immer:

Das Bezugsposting ist ein wahrer Furor, geschrieben von einem Menschen, der in seiner Verzweiflung sowohl Gott leugnet (Wie hätte ein Gott solches zulassen können?) als auch Beistand von Gott erhofft ("liegt in Gottes Hand" / "Mein ist die Rache, spricht der Herr.")

Ich wünsche Dir von Herzen, daß Du ...

a) ... aus den praktischen Folgen des Scheiterns Deiner Beziehung einen Ausweg findest, und

b) ... für die Zukunft Dein Leben ohne feste Bindung gestaltest, ohne mit Deinem Schicksal zu hadern.

Herzliche Grüße von

Ekki

--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.

Wir können die Welt nicht ändern - Eine Unstimmigkeit nach der anderen!

DschinDschin, Sunday, 14.11.2010, 00:02 (vor 5541 Tagen) @ Ekki

Der Glaube an Gott muss nicht mit der Vorstellung einhergehen, dass es einen strafenden Gott gibt.

Diese Welt ist nach dem Schema gebaut: treffe Entscheidungen und zahle den Preis dafür.

Unsere Psyche ist nach dem Schema gestrickt: wenn Du gegen tief verankerte angeborene oder anerzogene Regeln verstößt, gegen Grundregeln des sozialen Miteinanders, so wird das auf Dich nachteilige Folgen haben. (Mein ist die Rache!)

Ich leide nicht unter einer geschädigten Beziehung!

Ich leide darunter, dass es keine Beziehung geben kann, die den Hunger stillt. Nicht den Hunger nach Sex! Der ist mit geringen Kosten zu befriedigen! Nicht den Hunger nach Liebe! Ich habe genug davon!

Es ist der Hunger, der mich dazu bringt, von anderen Motorrädern zu träumen, obwohl ich eine Spitzenmaschine habe, die mir viel Freude bereitet.

Ich glaube nicht, dass es eine reale Frau gibt, die meinen Hunger stillen kann.

Ich leide am System, einem System, das Frauen mit Schlüsselreizen ausstattet, die Männer zu Toren machen. Frauen senden Signale aus, die sie selbst nicht steuern können, die auf Männer wirken. Diese Signale enthalten Versprechen, die keine Frau je erfüllen kann. Es sind Programme in unserem Kopf, die durch diese Signale ausgelöst werden.

Seit gewiss, in den Köpfen von Frauen spielt sich Ähnliches ab.

Wer ist satt? Wer fühlt sich nicht hilflos? Wer trägt bei diesem Spiel keine Verletzungen davon?

Der Feminismus, die ganze moderne Frauenbewegung kämpft mit einer Schimäre, dem allmächtigen, überwältigenden Mann. Sie übersieht völlig den realen Mann. Im Gegenteil, sie verachtet ihn. Sie will das Bild im Kopf der Frauen besiegen, und das ist nicht möglich. Auch die Frauen werden niemals satt.

Das ist tragisch!

DschinDschin

--
Barbarus hic ergo sum, quia non intellegor ulli.

Wir können die Welt nicht ändern - Eine Unstimmigkeit nach der anderen!

Ekki, Sunday, 14.11.2010, 11:24 (vor 5541 Tagen) @ DschinDschin

Hall0 DschinDschin!

Ich leide darunter, dass es keine Beziehung geben kann, die den Hunger
stillt. Nicht den Hunger nach Sex! Der ist mit geringen Kosten zu
befriedigen! Nicht den Hunger nach Liebe! Ich habe genug davon!

Das glaube ich nicht - wenn ich das Folgende lese.

Es ist der Hunger, der mich dazu bringt, von anderen Motorrädern zu
träumen, obwohl ich eine Spitzenmaschine habe, die mir viel Freude
bereitet.

Zunächst einmal:

"Motorrad" steht hier für "Frau" - oder?

Wenn das stimmt, müßtest Du Dir doch ganz einfach sagen:

Wenn ich ständig etwas Anderes suche, obwohl ich bereits etwas habe, was ich selbst als toll empfinde, dann muss ich entweder ...

... an mir arbeiten, um aus der infantilen Phase herauszukommen, in der der Mensch mit aller Gewalt etwas Perfektes haben will und mit nichts zufrieden ist, oder

... mich in Bezug auf bestimmte Wünsche mit meinen Träumen begnügen, in denen alles so ist, wie ich es gerne hätte.

Gruß

Ekki

--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.

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