Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Wie kam es zum Feminismus, und wie geht es weiter?

Informator, Friday, 12.11.2010, 16:21 (vor 5542 Tagen)

Ausgehend von der Französischen Revolution begann die Zeit der Klassenkämpfe.

Die Ebenen der Klassenkämpfe verlagerten sich in Stufen vom soziologisch Bestimmten zum eher biologisch Bestimmten: Zunächst Besitzlose gegen Besitzende; sodann rassisch Benachteiligte gegen rassisch Dominierende; heute Frauen gegen das "Patriarchat".

Wenn wir das weiterdenken, dann wird der nächste und letzte Schritt derjenige der tierisch verkommenen Menschen gegen die gottgläubigen Menschen sein. Im zunehmend gewalttätigen Kampf der Abtreibungsbefürworter gegen die Lebensschützer haben wir davon einen Vorgeschmack.

Am Ende steht die (kurzfristige) "Herrschaft des Tieres" und die endgültige, unversöhnliche Scheidung zweier Menschen"rassen", von denen die eine nach oben evoluiert, die andere nach unten. Diese Scheidung läßt sich nicht umgehen; jeder von uns wird irgendwann gezwungen sein, sich zu entscheiden. Die Polarisierung muß kommen.

Nun ist es vollkommen illusionär, den Feminismus zu bekämpfen, solange man in dem System verbleibt, das ihn hervorgebracht hat. Das hieße nämlich zu sagen:

"Krankheit - ja bitte, aber ohne Symptome!"

Das wäre der Immanenz-Standpunt (Immanenz = Drinbleiben).

Die Alternative lautet Transzendenz (= Hinübersteigen). Sie bedeutet die Anerkennung, daß ein System sich erhält aufgrund einer Gültigkeit, die nicht in ihm selbst liegt. Zum Beispiel beruht der Rechtsstaat bekanntlich auf Prinzipien, die er nicht selbst begründen kann, weil sie außerhalb seiner selbst liegen. Ebenso müssen wir, um einen Streit zu beenden anstatt an ihm teilzunehmen, einen Standpunkt jenseits der Parteien einnehmen.

Den Feminismus wirklich überwinden, heißt also: Sich nach oben, an der Schöpfungsordnung zu orientieren. Anderenfalls wird die Lösung eine Stufe weiter unten gefunden, d.h. im "Postfeminismus" oder Speziesismus. Der besagt: Wir beenden den Streit, indem wir es jedem Menschen überlassen, sein Geschlecht selbst zu wählen. Dann kann es auch keine sexuelle Benachteiligung mehr geben, weil dann alle Klassenunterschiede, selbst die biologisch am tiefsten fundierten, aufgehoben sind.

Soweit richtig - scheinbar. Denn die Rechnung wird nicht aufgehen, weil eine Gruppe von Menschen nicht gewillt sein wird, die Vertierung mitzumachen. Der neue, viel dramatischere Kampf - er zeichnet sich jetzt schon ab - wird dann nicht stattfinden zwischen Feministen und Antifeministen, sondern zwischen den "Anbetern des Tieres" und den Anbetern Gottes, den "Zeugen Jehovas", den "Lebensschützern", oder wie immer die Vertreter der zweiten Gruppe sich nennen wird.

Schon jetzt gibt es unter den Antifeministen fanatische Abtreibungs-Befürworter, die sich lieber mit Feministinnen an einen Tisch setzen würden als mit Lebensschützern. Hier zeigt sich der neue, fundamentalere Klassenkrieg. Er wird uns dividieren!

Ich sage dies alles, nicht weil ich es mir herbeiwünsche. Im Gegenteil, es kostet mich Überwindung. Ich sehe aber ungefähr, zum Teil auch sehr deutlich, wer auf welcher Seite steht. Andere sehen es auch, spüren es zumindest, scheuen sich aber, es anzusprechen.

Und ich sage voraus: Dies wird ein Thema werden, ob wir es beabsichtigen oder nicht. Es kommt auf uns zu. In dem Maße nämlich, wie die Klassenkämpfe sich der tiefsten biologischen Ebene nähern, ist auch zunehmend von Religion die Rede. Während der Marxismus noch eindeutig atheistisch war, der Nationalsozialismus nur randständig und heidnisch religiös, sind Feministinnen zu einem nicht geringen Teil Theologinnen. An ihnen aber beginnen zunehmend auch die Kirchen zu erwachen und sich zu polarisieren.

Wir sollten uns dieser Auseinandersetzung stellen!

trel

..... und wie geht es weiter? SO!

Referatsleiter 408, Zentralrat deutscher Männer, Friday, 12.11.2010, 18:21 (vor 5542 Tagen) @ Informator
bearbeitet von Referatsleiter 408, Friday, 12.11.2010, 18:27

[image]

Das ist die letzte Station des Feminismus! Ich bin sicher, dass dies das 68-jährige Tier noch erleben wird.

Wer sich mit solchem neumodischen Scheiß (wie Gender) ernsthaft befasst, hat schon verloren. Wer von mittlerweile 5 Geschlechtern spricht, ist aus meiner Sicht irre. Mit Händen und Füßen werde ich mich und mein Kind vor solchem Dreck beschützen:
http://www.dijg.de/fileadmin/dijg-uploads/pdf/bulletin_13_2007_oleary1.pdf

Mal ein Zitat von Seite 16:

Zusammenfassung
Immer wieder werde ich gefragt, was ich in Peking sah. Auch auf die Gefahr hin, zu stark zu vereinfachen, ist meine Antwort: Im UN-Establishment haben folgende Ansichten die Mehrheit:

1. In der Welt braucht es weniger Menschen und mehr sexuelle Vergnügungen. Es braucht die Abschaffung der Unterschiede zwischen Männern und Frauen sowie die Abschaffung der Vollzeit-Mütter.

2. Da mehr sexuelles Vergnügen zu mehr Kindern führen kann, braucht es freien Zugang zu Verhütung und Abtreibung für alle und Förderung homosexuellen Verhaltens, da es dabei nicht zur Empfängnis kommt.

3. In der Welt braucht es einen Sexualkundeunterricht für Kinder und Jugendliche, der zu sexuellem Experimentieren ermutigt; es braucht die Abschaffung der Rechte der Eltern über ihre Kinder.

4. Die Welt braucht eine 50/50 Männer/Frauen Quotenregelung für alle Arbeits- und Lebensbereiche. Alle Frauen müssen zu möglichst allen Zeiten einer Erwerbsarbeit nachgehen.

5. Religionen, die diese Agenda nicht mitmachen, müssen der Lächerlichkeit preisgegeben werden.

Das ist die Gender-Perspektive in Kurzform. Sie soll in den Mainstream gelangen. Damit dies geschehen kann, ist sie verpackt in wunderbare Worte wie Gleichheit, Rechte, Familien, reproduktive Gesundheit und Fairness. Diejenigen, die sich für den Schutz von Ehe und Familie und für wahre Würde und Autonomie von Frau und Mann einsetzen, sind gegen die Gender-Perspektive – nicht weil sie gegen einen Fortschritt in Frauenfragen wären, sondern weil sie für Frauen sind. Sollte die erträumte Zukunft der Gender-Feministen jemals wahr werden, wird die Welt weniger gerecht, weniger frei und weniger menschlich sein.

Jetzt mal ganz im Ernst: Haben die noch alle Tassen im Schrank? So ein Quark kommt von der UN, über die EU und die Bundesregierung hier in unser Land! Der GAZPROM-Schröder hat die Verträge damals geschlossen ........., ".... denn wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden!" So ergibt das alles einen Zusammmenhang. Ist die Ypsilantie nicht auch bei der SPD? In einem anderen Beitrag forderte die einen radikaleren Feminismus!

Hat irgendwann, irgendwo, irgendwer, uns, das Volk, dazu mal befragt?

--
Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.

Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!

Schön wär's! Du machst dir Illusionen!

Informator, Friday, 12.11.2010, 19:39 (vor 5542 Tagen) @ Referatsleiter 408

http://www.dijg.de/fileadmin/dijg-uploads/pdf/bulletin_13_2007_oleary1.pdf

Zunächst einmal besten Dank für diesen Text. Ich habe die 14 Seiten durchgelesen. Wie kannst du glauben, die Beschlüsse der Pekinger Weltfrauenkonferenz seien nur "Dreck", der entsorgt werden wird? Sicher, vom ethischen Standpunkt ist es Dreck, und ist es in allerhöchstem Maße verwerflich.

Es handelt sich um weltweit organisierten Satanismus.

Und gerade darum ist es ernstzunehmen. Gerade weil wir so gut wie machtlos sind. Das ist deprimierend.

Aber es kann und sollte uns veranlassen, uns selbst zu besinnen und uns zu Gott zu bekennen! Diese Freiheit, die letzte die wir behalten werden, wird uns niemand nehmen können. Und für diese innere Entscheidung werden wir irgendwann zur Rechenschaft gezogen werden.

trel

Schön wär's! Du machst dir Illusionen!

DvB, Friday, 12.11.2010, 20:23 (vor 5542 Tagen) @ Informator

Aber es kann und sollte uns veranlassen, uns selbst zu besinnen und uns zu
Gott zu bekennen!

Etwa zu dem Wüstendschinn? Um die andere Wange hinzuhalten? Was soll mit der Sklavenreligion bezweckt sein? Da wäre mir der Islam ja noch sympathischer

Schön wär's! Du machst dir Illusionen!

Informator, Friday, 12.11.2010, 20:40 (vor 5542 Tagen) @ DvB

Da wäre mir der Islam ja noch sympathischer

Es ist nicht meine Absicht, die Religionen gegeneinander auszuspielen.

Auch die Muslime glauben an Gott, folglich auch an die natürlichen Unterschiede von Mann und Frau, und an den Wert der Familie.

Die entscheidende Frage ist, ob der Mensch sich zur Transzendenz bekennt, d.h. zu einem schöpferischen Wesen, das selbst nicht Teil dieser Welt ist, aber seine Geschöpfe liebt - oder ob er sich "nach unten" orientiert, d.h. am Tier. Dem Tier ist ja alles erlaubt, es hat und braucht keine Moral.

Wenn der Mensch sich nicht "nach oben" orientiert, dann muß er sich letztlich "nach unten" orientieren. Es gibt keine frei schwebende Orientierung. Bekennt er sich aber zum Tier, dann entartet er. Das ist die zwingende Folge. Denn das Tier hat meist gesunde Instinkte; der Mensch hat sie nicht. Die kriegt er auch nicht, indem er die tierische Morallosigkeit adaptiert.

trel

Schön wär's! Du machst dir Illusionen!

DvB, Friday, 12.11.2010, 20:55 (vor 5542 Tagen) @ Informator

Die entscheidende Frage ist, ob der Mensch sich zur Transzendenz bekennt,
d.h. zu einem schöpferischen Wesen, das selbst nicht Teil dieser Welt ist,

Du spezifizierst mir das zu sehr auf den Onkel in der Wolke.
Einige (Männer) tragen diese Schöpferkraft (und Willen) aber in sich selbst. Das war einstmals der Adel. Bevor dieser degenerierte und in der Folge es zur Abschaumrevolution kommen konnte. Seitdem diese Männer noch massiver weggezüchtet werden...

Wenn der Mensch sich nicht "nach oben" orientiert, dann muß
er sich letztlich "nach unten" orientieren. Es gibt keine frei schwebende
Orientierung. Bekennt er sich aber zum Tier, dann entartet er. Das ist die
zwingende Folge. Denn das Tier hat meist gesunde Instinkte; der Mensch hat
sie nicht. Die kriegt er auch nicht, indem er die tierische Morallosigkeit
adaptiert.

Ich stimme zu

Warum degenerierte der Adel?

Informator, Friday, 12.11.2010, 21:40 (vor 5542 Tagen) @ DvB

Einige (Männer) tragen diese Schöpferkraft (und Willen) aber in sich
selbst. Das war einstmals der Adel. Bevor dieser degenerierte und in der
Folge es zur Abschaumrevolution kommen konnte.

Ja, aber warum degenerierte er denn?

Es wurde der Pyramide die Spitze genommen. Und wenn das einmal geschehen ist, dann beginnt's eben zu bröckeln, von oben nach unten.

Zum Glauben muß man sich erheben. Daher die "Auferstehung", die nicht ohne Leiden geht.

Zum Mutterkult fällt man. An die androgynen chthonischen (Erd-)Gottheiten der feministischen Theologinnen muß man nicht glauben. Die beginnen zu wirken, wenn man sich fallen läßt, so wie der Alkohol wirkt, nachdem man seinem Rauschbedürfnis nachgegeben hat. Das ist einfach nur lustvoll, und zuletzt tödlich. Eben der Sünden"fall". Der wird geheilt durch die Auferstehung. Die Kraft zur Auferstehung ist transzendent; die kommt nicht von unten, sondern von oben und von innen, über das Ich.

Im Übrigen freut es mich, daß du mir wenigstens in einigen anderen Punkten zustimmst!

trel

Warum degenerierte der Adel?

DvB, Friday, 12.11.2010, 23:06 (vor 5542 Tagen) @ Informator

Ja, aber warum degenerierte er denn?
Es wurde der Pyramide die Spitze genommen. Und wenn das einmal geschehen
ist, dann beginnt's eben zu bröckeln, von oben nach unten.

Möglich. Es ist aber auch möglich, daß er eben erkrankte. Was ist schon für die Ewigkeit? Tchja, und wenn die Krankheitskeime erstmal das Immunsystem überwunden haben...

Zum Glauben muß man sich erheben. Daher die "Auferstehung", die nicht
ohne Leiden geht.

Das kommt ganz auf den Glauben an. Eine Sklavenreligion predigt z.B. "Schau die Vögel, sie säen nicht, sie ernten nicht und der Vater im Himmel ernähert sie doch!" Außerdem ist Glauben immer leichter, als zu überprüfen. Genau das Richtige für den Pöbel. Ein Aristokrat hat eine andere Art von Glauben.

Zum Mutterkult fällt man. An die androgynen chthonischen (Erd-)Gottheiten
der feministischen Theologinnen muß man nicht glauben.

Abgesehen von einigen ägyptischen, babylonischen, persischen und indischen Einflüssen ist das Christentum auch chtonisch. Nehmen wir nur mal die Erdbestattung. Und die Arisierung des Christus zum Lichtgott ist im Grunde eine rein europäische Angelegenheit, die mit den Anfängen bei den Essenern nichts zu tun hat.

Die beginnen zu
wirken, wenn man sich fallen läßt, so wie der Alkohol wirkt, nachdem man
seinem Rauschbedürfnis nachgegeben hat. Das ist einfach nur lustvoll, und
zuletzt tödlich. Eben der Sünden"fall". Der wird geheilt durch die
Auferstehung. Die Kraft zur Auferstehung ist transzendent; die kommt nicht
von unten, sondern von oben und von innen, über das Ich.

Du deutest da zuviel hinein. Es ist einfach eine Initiationsfrage. Ein Junge wird zum Mann, indem er sich selbst überwinden muß. Ähnlich wie bei höheren Initiationen. Die Materie will keine Initiation.

Im Übrigen freut es mich, daß du mir wenigstens in einigen anderen
Punkten zustimmst!

Du hast ja ein paar gute Ansätze. Besonders die Abschaffung des Vergewaltigungsparagraphen hab ich genossen. :-)

Wie kam es zum Feminismus- Thema verfehlt

Narrowitsch, Berlin, Friday, 12.11.2010, 19:15 (vor 5542 Tagen) @ Informator

Ausgehend von der Französischen Revolution begann die Zeit der
Klassenkämpfe.

Watt dat denn für Blödsinn?

Wer Klassenkampftheorie akzeptiert, der weiß, Klassenkämpfe begannen mit der Entstehung von Eigentum.

....

Ich sage dies alles, nicht weil ich es mir herbeiwünsche. Im Gegenteil,
es kostet mich Überwindung.

Ein Held!

Ich sehe aber ungefähr, zum Teil auch sehr
deutlich, wer auf welcher Seite steht.

In welcher Kristallkugel?

Andere sehen es auch, spüren es
zumindest, scheuen sich aber, es anzusprechen.

Was für Dummchen und feige Nullen!

Und ich sage voraus:

Oh Göttin! Auch das noch!Erbarmung!!!!

Alles andere Getippe zähle ich zu pseudointellektuellem Schwachfug; von der Entstehung des Feminismus, also wie es dazu kam - Null begründete Information. Glatte 6.

Empfehlung: Überlegungen zum Thema "Wie schreibe ich einen Aufsatz"

© [image]

--
Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-

Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.

Damit hast du gezeigt, auf welcher Seite du stehst. (o.T.)

Informator, Friday, 12.11.2010, 19:41 (vor 5542 Tagen) @ Narrowitsch

Watt dat denn für Blödsinn?

Stimmt, auf Deiner nicht (o.T.)

Narrowitsch, Berlin, Friday, 12.11.2010, 20:02 (vor 5542 Tagen) @ Informator

- kein Text -

--
Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-

Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.

Wie kam es zum Feminismus- Thema verfehlt

Roslin, Friday, 12.11.2010, 19:45 (vor 5542 Tagen) @ Narrowitsch

Watt dat denn für Blödsinn?

Datt?
Datt sinn Meister Lentzes gesammelte Apokalypsen.

© [image]

Wie kam es zum Feminismus- Thema verfehlt

Narrowitsch, Berlin, Friday, 12.11.2010, 20:00 (vor 5542 Tagen) @ Roslin


Datt?
Datt sinn Meister Lentzes gesammelte Apokalypsen.

So geht es , wenn Mann eine gewisse Zeit gezwungen ist, aus der Forenwelt anzusteigen - die Dechnicks der Dummschwätzer sind nicht geläufig. Danke für die Erleuchtung. Aber Schtiiiel und Unsinn des Beitrags hätten sie mir selbst bringen müssen.

Fage mich allerdings, wo Mann die Ehrlosigkeit her nimmt, sich nach Rauswurf durch die Vordertür, unter falschem Namen und mit altem Bart, durch die Hintertür abermals einzuschleusen.

Noch mehr frage ich mich, ob unsereiner das dulden sollte.

© [image]

--
Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-

Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.

Wie kam es zum Feminismus- Thema verfehlt

MC Henrich ⌂, Saturday, 13.11.2010, 02:16 (vor 5542 Tagen) @ Narrowitsch

Wer Klassenkampftheorie akzeptiert, der weiß, Klassenkämpfe begannen mit
der Entstehung von Eigentum.

Klassenkampftheorie ist ein Witz. Die Sklavenhaltergesellschaft ist nicht durch Sklavenaufstände überwunden worden - im Gegenteil, Spartakus und seine Sklaven sind von Roms reichstem Mann vernichtet worden. Und damit war Schluss.

Es gibt Kämpfe um Eigentum, aber so wie bei Marx läuft das nicht

--
Feminismus ist Beschissmus!
Maskulismus oder Schluss!
Schreibt mit auf WikiMANNia!

Wie kam es zum Feminismus, und wie geht es weiter?

DvB, Friday, 12.11.2010, 20:44 (vor 5542 Tagen) @ Informator

Ausgehend von der Französischen Revolution begann die Zeit der
Klassenkämpfe.

Naja, die gabs auch schon früher.

Aber die 1789er Abschaumrevolution war in der Tat eine Zäsur - der Wendepunkt zum Untermenschentum, womit letztendlich diese Kultur aufgelöst wird. Der Feminismus ist dabei nur ein Aspekt der Gesamtzersetzung. Und er ist bei allen untergehenden Kulturen in der Verfallsphase aufgetreten

Richtig: Feminismus ist nur eine Phase.

Informator, Friday, 12.11.2010, 21:30 (vor 5542 Tagen) @ DvB

Der Feminismus ist dabei nur ein Aspekt der Gesamtzersetzung. Und er
ist bei allen untergehenden Kulturen in der Verfallsphase aufgetreten.

Überhaupt gibt es Überschneidungen. Es ist nicht so, daß eine Form des Klassenkampfes die andere absrupt ablöst. Den Kommunismus gab es noch lange nachdem der Nationalsozialismus beendet worden war, und es gab auch in ihm rassistische Elemente. Und beide hatten bereits die Anlagen zum Feminismus.

Es kommt mir darauf an, Gesetzmäßigkeiten in der Abfolge der Klassenkämpfe ausfindig zu machen. Unter dieser Voraussetzung läßt sich dann auch eine sinnvolle Prognose stellen.

Ich halte es, auf Dauer besehen, für unproduktiv, sich allein auf die tägliche "Benachteiligung" von Männern durch die real existierende Gynokratie zu beschränken. Wir wissen jetzt, daß wir benachteiligt werden. Die Frage muß jetzt also gestellt werden: Wie kommen wir da raus; und wohin führt der Weg, wenn wir gar nichts tun (können)?

Nun, wenn wir gar nichts tun, dann kommt der nächste Schritt hin zum Tier. Dann werden wir irgendwann alle akzeptiert haben, daß unser Geschlecht eigentlich gleichgültig ist, zumal wir es ja frei definieren dürfen.

Aber wenn dem Menschen auch diese Orientierung genommen worden ist, nachdem er sich schon nicht mehr über die gesellschaftlichen Schicht und über die Volkszugehörigkeit definieren kann, dann wird er seine Identität auf einer noch tieferen Ebene suchen. Also auf der tierischen Ebene.

o Religion wurde diffamiert;
o Stände wurden beseitigt;
o der Begriff "Rasse" wurde per UN-Beschluß gleichsam verboten;
o und jetzt darf auch geschlechtliche Orientierung nicht mehr sein. Wir sind "Tiere", allerdings ohne gesunde Instinkte.

Ja, was bleibt dann noch? Es bleibt der totale Krieg gegen die Gottgläubigen; der Krieg der "Tiere" gegen die "Engel" (resp. der "Heiligen" im erweiterten biblischen Sinne). Dieser Klassengegensatz ist der extremste, der möglich ist. Und genau das ist das Thema der biblischen Apokalypse.

Alle anderen Klassenkämpfe waren nur Vorstufen, und der Feminismus ist/war die letzte Vorstufe.

trel

Richtig: Feminismus ist nur eine Phase.

DvB, Friday, 12.11.2010, 22:34 (vor 5542 Tagen) @ Informator

Überhaupt gibt es Überschneidungen. Es ist nicht so, daß eine Form des
Klassenkampfes die andere absrupt ablöst. Den Kommunismus gab es noch
lange nachdem der Nationalsozialismus beendet worden war, und es gab auch
in ihm rassistische Elemente. Und beide hatten bereits die Anlagen zum
Feminismus.

"Rassistische Elemente" gibts immer und überall. Weil sie einfach das Natürlichste von der Welt sind. Wer liebt denn z.B. irgendwen Dahergelaufenen genauso wie seine nächsten Familienangehörigen? Das ist doch absurd.

Es kommt mir darauf an, Gesetzmäßigkeiten in der Abfolge der
Klassenkämpfe ausfindig zu machen. Unter dieser Voraussetzung läßt sich
dann auch eine sinnvolle Prognose stellen.

Ich bezweifle, daß das allzuviel Zweck hat. Klassenkämpfe kommen ja nicht irgendwie von alleine, die werden inszeniert. Gerade im Vorfeld der Abschaumrevolution haben sich ja massig Logen gebildet. Und auch heute hat z.B. jede Partei ihre Loge. Das Kaspertheater drumrum ist nur ein bissl Show für die Öffentlichkeit ohne tiefere Bedeutung. Dasselbe gilt auch fürs Personal. Du glaubst doch nicht im Ernst, daß die Schrullen und Klapskasper, die uns als Politiker serviert werden, ernstlich irgendwas zu melden hätten? Das sind Marionetten, Witzfiguren - austauschbar.

Ich halte es, auf Dauer besehen, für unproduktiv, sich allein auf die
tägliche "Benachteiligung" von Männern durch die real existierende
Gynokratie zu beschränken. Wir wissen jetzt, daß wir benachteiligt
werden. Die Frage muß jetzt also gestellt werden: Wie kommen wir da raus;
und wohin führt der Weg, wenn wir gar nichts tun (können)?

Im System geht das nur darüber, selbst eine Art Loge zu gründen. Könnte bloß gut sein, daß die herrschenden Logen da überhaupt keinen Spaß verstehen... Außerdem ist das Konzept insofern gefährlich, als man die Spitze austauschen kann, ohne daß die unteren Ränge davon überhaupt was bemerken.

Ich hab aber keinen Plan, wie das System sozusagen von außerhalb angreifbar wäre. Die Realität sieht nunmal so aus, daß der Mensch an seinen niedersten Trieben greifbar ist. Da täte es auch nichts zur Sache, wenn es ein paar Einzelne nicht wären - die Masse ist es es immer. Z.B.: Mach was, und Du wirst mit Dreck beworfen. Irgendwas bleibt immer kleben. Warum? Weil der Mensch eben so ist, wie er ist. Oder der Opportunismus: Wer von euch will denn für seine Überzeugung sterben (oder wenigstens so einiges opfern)? Aber eine Weltanschauung ist nur so stark wie der Wille ihrer Anhänger, für sie einzustehen. Und viele sind es, die für die Materie zu sterben bereit sind - aber immer wenige für eine Idee.

Nun, wenn wir gar nichts tun, dann kommt der nächste Schritt hin zum
Tier. Dann werden wir irgendwann alle akzeptiert haben, daß unser
Geschlecht eigentlich gleichgültig ist, zumal wir es ja frei definieren
dürfen.

Ich weiß nicht, ob das so stimmt. Sicher muß was getan werden. Aber wenn es das Falsche ist, wird alles noch schlimmer. Der Schlag muß überraschend und gleichsam aus dem Nichts kommen, und er muß sitzen. Jeder sollte sich in Sun Tsu und Le Bon vertiefen und es sollte eine einheitliche innere Linie hergestellt werden, die zum Kristallisationspunkt werden kann.

Ja, was bleibt dann noch? Es bleibt der totale Krieg gegen die
Gottgläubigen; der Krieg der "Tiere" gegen die "Engel" (resp. der
"Heiligen" im erweiterten biblischen Sinne). Dieser Klassengegensatz ist
der extremste, der möglich ist. Und genau das ist das Thema der biblischen
Apokalypse.

Du bist auf Deine biblische Apokalypse fixiert. Vergiß die mal, die ist ein Plagiat aus viel älteren Religionen. Gewisse Teile von dem Schema mögen aber stimmen. Ich brauche sie aber garnicht, um zu sehen, daß es in Richtung Vertierung geht

Richtig: Feminismus ist nur eine Phase.

MC Henrich ⌂, Saturday, 13.11.2010, 02:21 (vor 5542 Tagen) @ DvB

Du bist auf Deine biblische Apokalypse fixiert. Vergiß die mal, die ist
ein Plagiat aus viel älteren Religionen. Gewisse Teile von dem Schema
mögen aber stimmen. Ich brauche sie aber garnicht, um zu sehen, daß es in
Richtung Vertierung geht

Unterschreibe ich.

PS: Es ist nur ein sprachlicher Zufall, aber es ist interessant, dass Vertierung zwar vom Lat. vertere kommt, aber auch als verTIERung gelesen werden kann.

--
Feminismus ist Beschissmus!
Maskulismus oder Schluss!
Schreibt mit auf WikiMANNia!

Richtig: Feminismus ist nur eine Phase.

Nikos, Athen, Sunday, 14.11.2010, 06:05 (vor 5541 Tagen) @ DvB

Ich hab aber keinen Plan, wie das System sozusagen von außerhalb
angreifbar wäre.

Es ist nicht von außerhalb angreifbar.

Es genügt, wenn ein einzige Mann den Feminismus (zunächst) in seinem Inneren vollkommen besiegt.

Bzw die innere Ungläubigkeit gegenüber den siegorientierten Kräften des Lebens besiegt

--
*Es gibt KEINEN Grund für eine Nicht-Feministin, einem Mann, den sie liebt, KEINEN Kaffee zu machen!*

Richtig: Feminismus ist nur eine Phase.

DvB, Sunday, 14.11.2010, 18:21 (vor 5540 Tagen) @ Nikos

Es genügt, wenn ein einzige Mann den Feminismus (zunächst) in seinem
Inneren vollkommen besiegt.

Wuß? Genügt wofür? Damit läßt sich doch der Feminmistmus nicht beseitigen

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