Es tut sich ws in den medien, gestern sogar bei Stern TV...
Kritiker, Thursday, 11.11.2010, 08:35 (vor 5543 Tagen)
Zwangsverheiratete Männer und entsorgte Väter waren Thema
Stimmt. Lauwarm aufbereitet, auf verträglichkeit gestriegelt
Rechtlos, Thursday, 11.11.2010, 09:10 (vor 5543 Tagen) @ Kritiker
Nichts gegen den Mann, aber der war auch weichgespült, wie das ganze Thema. Das die Gesetzgebung Mäner bei diesen Formen der Gewalt explizit ausschließt, war Herrn Jauch keine Silbe wert.
Ebenso, die "Entsorgte Väter"-Thematik, die nur ein Aspekt der Femfaschistischen Möännerunterdrückung ist. Das es den Müttern um die Quelle und Zugang zum Einkommen des Mannes geht, interessiert niemanden. Selbst die "Black Box" Bedarf der Kinder, der jetzt ebenfalls nur dazu führt, einen "Bestandsschutz" für überbezahlte Alleinerziehende zu installieren, ist den Medien kein Thema.
Also- Verbesserung ist dann, wenn der Unterhalt und der Hartz4-Satz sich angleichen, und der Unterhaltszahler von den Früchten seiner Arbeit leben kann.
Ich könnte weiter ausführen, aber wem erzähl ichs hier....
Völlig realitätsfremd..so was von konform-weichgespült...
Michi
, Thursday, 11.11.2010, 09:22 (vor 5543 Tagen) @ Rechtlos
...hab`mich furchtbar aufgeregt, da grenzwertigst "scheidungsmafiamässig" selbst betroffen...bin aber dann Gott sei Dank eingeschlafen...
SG
Michi
Excalibur
GWG-Jäger
Der Sturm wird von unten kommen!
TMerten, Thursday, 11.11.2010, 10:57 (vor 5543 Tagen) @ Michi
In diesem Land hat sich eine Kultur des Protestes entwickelt. Der Prozess ist unumkehrbar. Es gibt immer mehr Gewalt gegen Parteien und Polizei. Selbst mit "Großaufgeboten" kann man dessen nicht Herr werden, denn einen Partisanenkrieg kann niemand gewinnen. Was per Wahl nicht verändert werden kann, wird der Bürger vom Asphalt aus festlegen. Das Internet wird dabei eine gewichtige Rolle spielen. Ich bin sicher, es kann sich keiner vorstellen, was sich in den nächsten 10 Jahren alles ändern wird. Ganz sicher bin ich mir jedoch, dass die Entrechtung und Ausbeutung der Männer und Väter radikal beendet werden wird. Es wird einen gewaltigen Cut geben, der wird Spuren für die nächsten Jahrzehnte hinterlassen. Dabei ist völlig egal, was die Politik noch beschließt ...
alles kommt heut von ´unten´
rexxer, Thursday, 11.11.2010, 11:58 (vor 5543 Tagen) @ TMerten
Ich hoffe sehr das du Recht hast und die Zeit der sexistischen Volksverhetzung ihrem Ende zugeht. Aber die Leistungsempfängerinnen und der Pudelstab sind schlicht in der Mehrzahl. Sie haben das System bereits entsprechend so erfolgreich um- bzw abgebaut, das man schon kaum mehr anders denken kann als in ihrem Sinne. Erst Recht in ihrem Sprachrohr, den Medien.
Kultur heute heisst, sich an der Unterschicht zu orientieren - und Leistungsträger ´zur Verantwortung zu ziehen´... anstatt ihnen die Verantwortung zu überlassen. Und letzteres sind nun mal fast ausschließlich Männer.
Damals war es genau anders herum. Man orientierte sich selbstverständlich an den jeweiligen Eliten und eiferte ihnen nach, bzw fügte sich demütig unter. Das war Kultivierung.
Ich kann mir nicht vorstellen, das dies in greifbarer Zeit wieder so wird. Ob der Feminismus als Propagandaform nun einen Dämpfer bekommt oder nicht.
viele Grüße,
rexxer
also ran unten- ganz hinten
Narrowitsch, Berlin, Thursday, 11.11.2010, 15:49 (vor 5543 Tagen) @ rexxer
Damals war es genau anders herum. Man orientierte sich selbstverständlich
an den jeweiligen Eliten und eiferte ihnen nach, bzw fügte sich demütig
unter. Das war Kultivierung.
Jow, so war das.
Ich kann mir nicht vorstellen, das dies in greifbarer Zeit wieder so wird.
Ich auch nicht. Aber vielleicht schafft unsere Enkelgeneration Schritte zu echten Vorbildern, - auch ohne Unterordnung.
Ob der Feminismus als Propagandaform nun einen Dämpfer bekommt oder
nicht.
Gewiss. Feminismus wuchert als Karzinom am Arsch der Zivilisation. Per Gegenöffentlichkeit ihm das Skalpell ansetzen, kann nicht die schlechteste Therapie bedeuten. Nicht wahr?
Gruß Narrowitsch
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Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-
Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.
also ran unten- ganz hinten
rexxer, Thursday, 11.11.2010, 19:03 (vor 5543 Tagen) @ Narrowitsch
Gegenöffentlichkeit. Genau! Männer müssen sich wieder als das begreifen, was sie schon immer gewesen sind: als Gruppe von Individuen.
Und zwar voller Stolz. Und Selbstwert.
Gruß,
rexxer
(ps. ...lese deine Beiträge immer sehr gern)
Nicht soooo schlimm
Narrowitsch, Berlin, Thursday, 11.11.2010, 15:38 (vor 5543 Tagen) @ Rechtlos
Nichts gegen den Mann, aber der war auch weichgespült, wie das ganze
Thema.
Das sind ganze Väterverbände,verstehen kann ich sie schon: Ihnen geht es allein um Umgang mit ihren Kindern, ihm opfern sie unter Umständen die eigene Würde. Wer will da den Stab brechen?
Das die Gesetzgebung Männer bei diesen Formen der Gewalt explizit
ausschließt, war Herrn Jauch keine Silbe wert.
Vermutlich ist Herr Jauch der falsche Adressat für Vorwürfe. Sein Einkommen und Prominenz geben ihm ein schönes Leben im schönen Potsdam in einer wunderschönen Villa; er lebt dort, wo das stinknormale Elend stinknormaler Männer nicht oder selten vorkommt, die durchsichtige Käseglocke markiert die Grenzen, innerhalb der sich Leute, wie er, bewegen. Jauch - so schien es mir - zeigte sich mit seinen Interviews ehrlich bemüht, sich in die von den Medien zumeist großräumig umgangene, weil feministisch okkupierte Territorien vorzuwagen,die Frauen, Justiz und Politik entsorgten Väter als Reservat zuweisen. Immerhin: einer Randbemerkung ist zu entnehmen, Moderator und Interviewer Jauch fragte nicht nur ab, was ihm die Redaktion auf Kärtchen schrieb, er hat wohl diverse Akten und die Biografien zu den Akteuren im Filmbeitag gelesen. Solch sorgfältige Vorbereitung auf eine Sendung ist durchaus nicht selbstverständlich. Nein, ich werfe Jauch weder den Plauderton vor, noch eine gewisse Oberflächlichkeit. Nicht jeder beschäftigt sich so umfassend mit dem Thema, wie es betroffene Männer gelegentlich tun und Menschen, die Feminsmus als inhuman ablehnen.
Ebenso, die "Entsorgte Väter"-Thematik, die nur ein Aspekt der
Femfaschistischen Möännerunterdrückung ist.
Thema des Sendebeitrags war zweifellos der entsorgte Vater, nicht maskulinistische Sicht auf den Femifaschismus.
Das es den Müttern um die
Quelle und Zugang zum Einkommen des Mannes geht, interessiert niemanden.
Zumindest in den Redaktionsstuben des Stern TV nicht.
Selbst die "Black Box" Bedarf der Kinder, der jetzt ebenfalls nur dazu
führt, einen "Bestandsschutz" für überbezahlte Alleinerziehende zu
installieren, ist den Medien kein Thema.
Hmm, hier kann ich Dir nicht folgen, versteh ich nicht.
Also- Verbesserung ist dann, wenn der Unterhalt und der Hartz4-Satz sich
angleichen, und der Unterhaltszahler von den Früchten seiner Arbeit leben
kann.
Auch Verbesserung im Unterhaltsrecht war nicht Thema der Sendung.
Kritik hat sie sich dennoch aus verschiedenen Gründen verdient - meine ich. Die vier wichtigsten:
- die Unlust zur journalistischen Recherche zu den Ursachen für die verheerenden Zustände, denen sich Väter unterwerfen müssen und die durchaus nicht allein in der Rechtssprechung zu suchen sind.
- Versteckte Unterstützung, weil als diskussionsfähig angedachte Option, für einen uralte Forderung etlicher Feministinnen, Väter mögen Unterhalt zahlen und sich von den Kindern und vor allem Frauen ansonsten fern halten. Dies diene dem friedlichem Miteinander der Geschlechter und noch vielmehr dem Wohle der Kinder.Als Lohn winke väterlichen, emotionalen Märtyrern eventuell ein entkrampftes Verhältnis zu den Kindern, so sie nach Volljährigkeit Kontakt suchen.Die Unmenschlichkeit eines solchen Ansinnens fällt weder Jauch noch jenem Filmprotagonisten auf, der glücklich mit Töchterlein im Arm vor den Studiokameras posierte.
- Die Eingrenzung des Themas auf ledige Väter,so als wären geschiedenen Väter von Frauenwillkür weniger betroffen.
- Die nicht einmal ansatzweise Andeutung des wesentlichsten Skandals in dieser Sache: Der unzureichende Wille der Justiz eigene Weisungen und Urteile gegen Mütter konsequent durchzusetzen, und zwar nicht nur in Einzelfällen sondern als Massenerscheinung.
Und noch eine Bemerkung: Mit dem Erstarken der 2 feministischen Welle galt als Konsens Männer hätten in Berichterstattungen zu Frauenbelangen die Klappe zu halten. Wegen Unzuständigkeit,einseitiger und parteilicher Sicht, mangelndem Einfühlungsvermögen und der gleichen mehr. Medien beeilten sich, im Großen und Ganzen, diesem Konsens zu huldigen. Bei Männerbelangen existiert ein vergleichbarer Konsens nicht nur nicht, ich beobachte Berichterstattungen in Männersachen vorwiegend in Frauenhänden liegend.
Aber: Bei aller Kritik - verdienstvoll sind solche Beiträge auf jeden Fall. Ich durfte gestern zufällig Betroffenheit einer Frau aus der arbeitenden Bevölkerung miterleben. Ich vermute viele, sehr viele, Leute ahnen nicht, wie im Familienunrecht gehauen und gestochen wird und was ihnen blüht, geraten sie selbst in die Mühlen des Systems.Nehmen sie es nun via Stern- oder anderer TV zur Kenntnis, ist es ein Gewinn, selbst wenn Medien Realität in homöopathischen Dosen verabreichen.
Ich bin deshalb heftig am Überlegen, ob ich Günter Jauch demnächst dazu befrage. Vielleicht sollte ich ihm meine/ unsere Mitarbeit für den nächsten, bereits angekündigten Beitrag anbieten, vielleicht können ja Männer aus der Szene ein wenig zu einer gewissen Tiefenauslotung beitragen. Was meint Ihr?
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Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-
Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.
Nicht soooo schlimm
rexxer, Thursday, 11.11.2010, 19:36 (vor 5543 Tagen) @ Narrowitsch
Aber: Bei aller Kritik - verdienstvoll sind solche Beiträge auf jeden
Fall. Ich durfte gestern zufällig Betroffenheit einer Frau aus der
arbeitenden Bevölkerung miterleben. Ich vermute viele, sehr viele, Leute
ahnen nicht, wie im Familienunrecht gehauen und gestochen wird und was
ihnen blüht, geraten sie selbst in die Mühlen des Systems.Nehmen sie es
nun via Stern- oder anderer TV zur Kenntnis, ist es ein Gewinn, selbst wenn
Medien Realität in homöopathischen Dosen verabreichen.
Genau diese Erkenntnis wünschte ich mir öfter. Das würde viel unnötiges Hauen und Stechen - auch auf diesen Seiten - zumindest erträglich mildern. Ich find´ das doch eigentlich gar nicht so schwer...
viele Grüße,
rexxer