Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Eine Antwort an den Femokratieblog

Mus Lim ⌂, Wednesday, 10.11.2010, 02:59 (vor 5545 Tagen)

Feminismus für Dummies

Mus Lim ⌂, Wednesday, 10.11.2010, 03:01 (vor 5545 Tagen) @ Mus Lim

Ganz humorig:

Feminismus für Dummies - Heute: "Heteronormativität"
http://www.stadtmensch-chronicles.de/detailansicht.html?&tx_ttnews[tt_news]=12

Feminismus für Dummies - Heute: Gläserne Decken
http://www.stadtmensch-chronicles.de/detailansicht.html?&tx_ttnews[tt_news]=39

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Mach mit! http://wikimannia.org
Im Aufbau: http://en.wikimannia.org

Absolut lesenswerter Artikel, der mit vielem schonungslos aufräumt

Leser, DFR (Deutsche Femokratische Republik), Wednesday, 10.11.2010, 10:14 (vor 5544 Tagen) @ Mus Lim
bearbeitet von Leser, Wednesday, 10.11.2010, 10:18

Eine Antwort an den Femokratieblog
Von: Stadtmensch
http://www.stadtmensch-chronicles.de/detailansicht.html?&tx_ttnews[tt_news]=41

Ein paar Zitate aus diesem langen aber hervorragenden Blog-Eintrag, der viele Misstände aufs Korn nimmt und eigentlich eine andere Überschrift verdient hätte:

Der Feminismus als politische Bewegung war von vornherein auf Konfrontation gepolt und hatte nie die Bedürfnisse im Auge, die Männer haben - trotz aller >ganzheitlichen« Lippenbekenntnisse. Unabhängig davon, ob einzelne Forderungen der Frauenbewegung berechtigt waren oder nicht, so waren männliche Forderungen zu keiner Zeit Gegenstand der Geschlechterdiskussion. Dennoch formulierte der Feminismus seine zu weiten Teilen hochgradig selbstfokussierten Ansprüche an die Gesamtheit der Männer. Und diese Männer taten wie erwartet: Es waren nicht die Frauen, die die entsprechenden Gesetze auf den Weg brachten, es waren keine Hungerstreiks und keine relevanten Protestaktionen (nein, ein Frauenbuchladen voll mit Räucherstäbchenqualm ist kein Protest), es war dieser >böse patriarchalische Überbau«, der den Frauen diskussionslos das Feld der gesetzlichen Vergünstigungen überließ.

Nicht einmal das Etikett einer >sozialen Bewegung« charakterisiert die feministische Bewegungen korrekt. Oder glaubt jemand, dass die indertat erbärmliche Situation von unzähligen Frauen an den Supermarktkassen oder als Putzfrauen all die selbsternannten feministischen Gallionsfiguren wie u.a. Alice Schwarzer oder die >neue deutsche F-Klasse« oder >die Alpha-Mädchen« interessiert? Im Leben nicht. Der Feminismus kreist lieber um sich selber und bedient lediglich die vielseitigen Empörungsgelüste einer existenziell abgesicherten Gesellschaftsschicht, ...

... Die Diskussion zwischen Männern und Frauen ist zu einer Sackgasse geworden. Nicht zuletzt, weil mit behördlichem Übereifer versucht wurde (und wird), Regeln in privaten Beziehungen zu etablieren, um eine >geschlechtergerechte« Situation für >die Frauen« herbei zu stempeln. Symptomatisch und als Lehrstück aus dem Land Absurdistan war z.B. (irgendwann in den 1980ern) die palavermentarische Diskussion darüber, wie oft Männer zu spülen hätten...

... Es haben sich über Jahrzehnte haushohe Ansprüche, Pauschalvorwürfe und staatliche Regularien zwischen den Geschlechtern aufgetürmt - und das einzige, was die Frauenwelt uns zu bieten hat, ist dass wir Männer uns ändern sollen? ...

We didn't start the fire.

Wahrlich nicht!

Leser

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Eine bestimmte Sorte Mensch (meist weiblich) hat mir den Krieg erklärt
- und ich gehe da jetzt hin
zusammen mit "Sunzi" (500 ante Christum natum)

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