Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Frauen für Frauen

WELT Leser, Tuesday, 09.11.2010, 20:31 (vor 5545 Tagen)

Na wenn das mal keine gelebte Solidarität ist:

Eine Bereitschaftsrichterin war am Wochenende nicht erreichbar. Die Polizei musste eine 27-jährige Messerstecherin daher freilassen.

Nadine K. war am Samstag gegen 21 Uhr nach einem Streit mit ihrem Mann Bernhard in ihrer Wohnung in Berlin-Tegel festgenommen worden. Sie hatte ihrem Mann schwerste Stichverletzungen zugefügt. Der 45-Jährige musste in eine Klinik gebracht und sofort notoperiert werden. Die 8. Mordkommission war nach ihren Ermittlungen davon überzeugt, dass gegen Nadine K. ein dringender Tatverdacht besteht. Doch der Versuch der Kriminalbeamten, die 27-Jährige in Untersuchungshaft zu bringen, scheiterte am Fehlen eines Richters. Die Beschuldigte musste somit entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen auf freien Fuß gesetzt werden.

Es fehlte die Richterin, wie man aus dem Artikel und seiner Überschrift erfährt.

Am ganzen Vorgang ist vieles bemerkenswert:

- der Artikel selbst, heute mittag erschienen, ist bereits jetzt nicht mehr auf der Startseite, der Panoramaseite oder unter Panorama/Weltgeschehen von WOn zu finden; nur noch die SuFu hilft,
- Laut einem Kommentar wurde der Täterinnenname „Nadine“ nachgepflegt. Wie sehr muß eine Redaktion ihre Leser verachten, wenn sie glaubt, diese für so dumm verkaufen zu können,
- So wie wir fest glauben, daß die Täterin Nadine heißt, so groß ist die Gewißheit, daß Frau Richterin ohne Quote ins Amt kam,
- Was hatte der Mann doch für ein Glück: ohne die fürsorgliche Stichelei wäre er sofort nach dem Gewaltschutzgesetz aus der Wohnung geflogen und hätte auf der Straße gelegen. So kümmert man sich im Krankenhaus um ihn.

Ach ja, laut Justizbehörde war das alles ganz anders. Frau Richterin trifft keine Schuld

Fragen

Referatsleiter 408, Zentralrat deutscher Männer, Tuesday, 09.11.2010, 23:38 (vor 5545 Tagen) @ WELT Leser

Vielleicht war´s ja garkein Messer, sonder der hat sich aus Versehen in die Nagelfeile gelegt. Außerdem gilt das Gewaltschutzgesetz ausschließlich für Männer, da Frauen immer Opfa sind!

Naja, Frau RichterIN kann ja mal nicht erreichbar sein, dafür hätte ja die Polizei auch Möglichkeiten ....

PS: Das AG Leipzig beschäftigt übrigens 75 Richter und ca. 580 Justizangestellte. Das ist hochgerechnet ein Gesamtposten von ca. 25 Mio. EUR im Jahr, die so ein "hohes Haus" kostet. Können wir uns sowas, bei den allen bekannten "Ergebnissen" für Männer, eigentlich noch leisten? Da sollte man(n) mal über Sparmaßnahmen nachdenken. Recht, was keines ist, braucht erst recht niemand

--
Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.

Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!

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