Elke F. an Alice S.
Schröder ist eine Fehlbesetzung
Frau Schröder scheint sich in der Rolle der Antifeministin zu gefallen.
Das alleine könnte ertragen - wenn die Dame nicht ausgerechnet Ministerin für Familie, Senioren, Jugend und Frauen wäre.
Seit ihrem Amtsantritt blendet sie das Gleichstellungsthema und gesellschaftliche Wirklichkeit ebenso konsequent aus wie sie wirksame Maßnahmen zur Veränderung der Geschlechterverhältnisse ablehnt.
Wer eine solche Grundhaltung hat und sie behalten will, ist als Bundesministerin fehl am Platz.
Frau Schröder ist zudem mit ihrer Aufgabe auch überfordert.
Mit der Ausrufung eines "Boy's Day" und der Förderung von Jungs die Gleichstellung der Geschlechter verbessern zu wollen, ist wenig ambitioniert.
Das haben die Frauen in unserem Land nicht verdient - weder die Altfeministinnen, denen nicht nur meine Generation, sondern auch die junge Frauengeneration viel zu verdanken hat - noch die Frauen, die sich vielleicht selbst nicht als Feministin bezeichnen würden, sich aber mit den herrschenden Geschlechterverhältnissen nicht abfinden wollen und in Wahrheit keine anderen politischen Ziele haben als die Feministinnen sie seit den 70er Jahren haben.
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