Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Mutterrechtlich-heidnischer Hintergrund

Informator, Sunday, 07.11.2010, 22:43 (vor 5547 Tagen) @ Informator

In diesem Zusammenhang ein Zitat aus B.-H.Levy, "Das Testament Gottes. Der Mensch im Kampf gegen Gewalt und Ideologie", 1989, S.143:

Die Rassentheorien des Nationalsozialismus, sein Kult von Blut und Boden, der Rasse und dem Vaterland sind nicht erklärbar, ohne immer wieder darauf hinzuweisen, daß es uralte mutterrechtliche Prinzipien waren, die den Führer zu einem Gefolgsmann der Menschheit gemäß der Natur machten.

Es entgeht dem Leser das Wesentliche von 'Mein Kampf', diesem Buch, das eine wirkliche Bibel des Heidentums sein sollte, wenn man nicht den fanatischen Willen erkennt, 3000 Jahre der Rationalität, der Einhaltung des Gesetzes, der vaterrechtlichen Vorherrschaft und schließlich und endlich den Monotheismus abzuschaffen.

Dazu Huntemann a.a.O. S.320:

"Wir allein sind befugt, das Volk als solches - den einzelnen Mann, die einzelne Frau - zu führen. Die Lebensbeziehung der Geschlechter regeln wir. Das Kind bilden wir!" bestimmte Adolf Hitler, der bei anderer Gelegenheit dann seinen Totalitarismus für diesen Bereich die Krone aufsetzte mit dem Anspruch, daß die Kinder "den Mütter genauso gehören wie im selben Augenblick auch mir". (Vgl. H.Fest, Das Gesicht des Dritten Reiches, 1977, S.354)

Bedenken wir:

Die jüdische Vater-Hochreligion behauptete sich im Kampf gegen die vorderorientalischen Mutterkulte, innerhalb derer auch männliche Gottheiten (Baal, Moloch) als Exekutive weiblicher Götter auftraten. Ähnliches gilt für die Hochreligion des Islam: Mohamad zerstörte die Kultstätten einiger weiblicher Gottheiten.

In der Französischen Revolution brachen die orgiastischen Sexualkulte der Mutterreleigion in grausamster Entartung wider durch. Unzählige Menschen aller Schichten wurden sexuell mißhandelt, z.B. ihre Genitalien abgeschnitten. De Sade war einer der maßgeblichen Wortführer.

Bezeichnendstes Merkmal dieser und aller folgenden Revolutionen ist der Kollektivismus, die rauschhaft erlebte "Befreiuung" von Normen individueller Verantwortung, welch letztere nur eine väterliche Erziehung gewährt. Diese "Befreiung", eigentlich Entfesselung, kann aber unter heutigen Verhältnissen nur in Massenmorden ausarten.

Dazu Huntemann a.a.O. S.321:

Vaterhaß und matriarchalischer Naturalismus sind die "fundamentals" der ideologischen Moralrevolution dieses Jahrhunderts.

Dieser Vaterhaß hat im Feminismus seine bisher größte Vertiefung (oder Steigerung, je nach Perspektive) erreicht. Jeden Tag angeblich 1000 "abgetriebene" Föten aus weiblicher Vollmacht, da kommt was zusammen. Dieses Monopol mütterlicher Machtvollkommenheit - unter Ausschluß väterlicher Mitentscheidung - ist ein historisches Novum.

Fazit:

Der Bormann'sche "Mutterkult" war eine Vorstufe zu dem, was heute ist. Dem Feminismus ist nicht "fast genauso schlimm wie der Nationalsozialismus", nein, er ist seinem Wesen und seiner Potenz nach die Steigerung.

trel


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