Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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OT: 2 Petitionen zu Erhöhung der Tabaksteuer und Weitergabe von Adressdaten

FemokratieBlog ⌂, Saturday, 06.11.2010, 16:55 (vor 5548 Tagen)

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass die Tabaksteuer nicht erhöht wird.

Interessant ist nicht die Petition, die mit Sicherheit keine Umsetzung finden wird. Die Kommentare im gleichnamigen Forum des Bundestages fand ich dafür sehr aufschlussreich.

Mehr http://femokratieblog.wgvdl.com/petition-gegen-erhohung-der-tabaksteuer/11-2010/

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass Meldeämter private Adressdaten ohne ausdrückliche Zustimmung des betroffenen Bürgers nur noch in begründeten Ausnahmefällen an Dritte weitergeben dürfen.

Mehr http://femokratieblog.wgvdl.com/petition-weitergabe-adressdaten-meldebehoerden/11-2010/

Ganz und gar nicht OT - QuaMaDi-Studie

Diego Zwischendurch, Saturday, 06.11.2010, 17:41 (vor 5548 Tagen) @ FemokratieBlog

Interessant auch der folgende Kommentar zu dieser Petition. Er bezieht sich auf eine Fallschilderung, in dem eine Frau durch medizinische Institutionen angeschrieben wurde, ohne bei denen ihre Adresse hinterlassen zu haben:

Die Erfassung von Frauen im passenden Alter für die QuaMaDi-Studie ist durch Rechtsverordnung genehmigt worden. Es werden alle Frauen angeschrieben, die im passenden Alter sind. Das ist eine medizinische Vorsorge, die durch die Länder gefördert und unterstützt wird, um die Zahl der Brustkrebserkrankungen zu reduzieren.

Was das alleine schon wieder kostet. Und natürlich gibt es vergleichbare Aktivitäten für die Prostatkrebsvorsorge bei Männern nicht; Was schon deshalb politisch relevant ist, da bekanntlich weniger Männern als Frauen überhaupt an solchen Untersuchungen teilnehmen - oft einfach auch aus reiner Unkenntnis über die Möglichkeiten.

So kann man jedenfalls wieder einmal feststellen, dass die Männer sich selbst überlassen und auch von sich aus aktiv werden müssen, während Frauen flächendeckend an die Hand und dazu eingeladen werden. Und das ist schon ein echt starkes Stück, angesichts der Tatsache, dass Männer etwa genau so häufig an Prostatakrebs erkranken wie Frauen an Brustkrebs!

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