Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

233.682 Postings in 30.704 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

argumentum ad hominem

Mus Lim ⌂, Friday, 05.11.2010, 17:05 (vor 5549 Tagen) @ Eugen

Aus der Pressemitteilung von MANNdat:
"Eine nachhaltige Geschlechterdemokratie kann es nur mit, nicht gegen Männer geben."
...
Aber, bitte schön: Was ist Geschlechterdemokratie?

das ist natürlich eine rein polemische Anfrage aus durchsichtigen Motiven von jemandem, der gerade eben das liest und zitiert, was ihm an Manndat nicht passt ...

Ich bin immer wieder überrascht, wie zielstrebig Sie es schaffen, aus einer Sachdebatte ein argumentum ad hominem zu machen.

Um bei der Sache zu bleiben, die Presseerklärung ist ja nicht allein von MANNdat rausgekommen, sondern mit einigen anderen:
- Die Piratenpartei mit der AG Männer
- Verein "Freimann - Verein für Gleichberechtigung der Geschlechter und Mitbestimmung in der Arbeitswelt"
- Webjungs Beratungs- und Infozentrale für Jungen und junge Männer
- Geschlechterdemokratie-Blog
- Forum für unabhängiges Denken
sind also genau so angesprochen.

Da Sie sich aber offensichtlich angesprochen fühlen und "was trifft, trifft auch zu" gilt:

- Sie erklären nicht, was die Herausgeber der Presseerklärung unter "Geschlechterdemokratie" verstehen.
- Sie erklären nicht, was der Begriff in der Presseerklärung soll.
- Sie lassen offen, welcher Inhalt mit "Eine nachhaltige Geschlechterdemokratie kann es nur mit, nicht gegen Männer geben." vermittelt werden soll.
Meine Meinung dazu: Es ist eine typische Hohlphrase, wie sie Politiker gerne verwenden, wenn sie verklausuliert nichts sagen wollen.

Der Begriff, wie auch andere Begriffe, wie z.B. gender-mainstreaming, werden ja originär von unserer Gegnerschaft ins Spiel gebracht. Manndat tut hier also nichts weiter, als die Gegnerschaft beim Wort zu nehmen.

Wir sollten erstens unsere eigenen Begriffe ins Spiel bringen.
Zweitens sollten wir die Wieselworter unserer Gegner nicht verwenden.
Und drittens ist es unsere Aufgabe, diese Wieselworte zu entlarven.

Sie tun allerdings nichts dergleichen, steigen nur in Ihren persönlichen Schützengraben.

Ansonsten gilt die Antwort meines Vorredners.

Das ist doch völlig klar: Da der Mann eines hat und die Frau nicht, muss der Mann aus Gründen der Geschlechterdemokratie der Frau seines gelegentlich zu Verfügung stellen.

Bitte sehr

Wer so einen Nonsens verbreitet, vertritt mich nicht. Soviel ist klar.

... aber ich will mal um des lieben Burgfriedens willen so tun, als ob die Frage ernst gemeint sei.

Was man aus Ihrer Antwort ja unschwer erkennen kann. :-(

--
Mach mit! http://wikimannia.org
Im Aufbau: http://en.wikimannia.org


gesamter Thread:

 

powered by my little forum