Das stimmt sogar
Richtig, denn "starke Frauen" interessieren sich nach wie vor keinen Deut
um die Problem von Männern. Was soll Mann denn bitte mit der heutigen sich
selbst verwirklichenden, in Lebensabschnittspartnern denkenden
eogzentrischen Frau anfangen? Etwa eine Familie gründen???
Es ist auffallend, wie unhinterfragt Hollstein das Bild von der modernen, sich verändert habenden Frau schluckt und nicht erkennen kann, dass die Frau sich keineswegs verändert/modernisiert hat.
Sie nutzt nur die Freiräume, die ihr die technisch-wissenschaftlich-medizinische Entwicklung verschafft hat - nicht der Feminismus, der nur Folge, nicht Ursache war, bleibt aber ansonsten so sehr Frau wie sie es immer war, will ihre alten Privilegien behalten (Kinderbesitzerin, Dominanz in der Familie) und neue in den alten Männerdomänen dazugewinnen, weil sie in denen tatsächlich nicht so konkurrenzfähig ist, im Schnitt: Überall soll eine "Frauenschachliga" eingerichtet werden, wo Frauen gegen Männer im freien Wettbewerb häufiger verlieren als es ihr Selbstbewußtsein verkraftet.
Für Hollstein ist klar: DIE MÄNNER SIND SCHULD.
Frauen haben sich geändert, aber die Männer nicht.
Dabei ist die "Änderung" der Frauen nur eine optische Täuschung, s.o.
Sie wollen nach wie vor mehrheitlich den sanft dominanten, überlegenen Mann.
Den Mann, der nicht überlegen sein kann/will, den verachten sie insgeheim oder offen, entsorgen ihn bald durch Scheidung.
Und dann der Anspurch Hollsteins, doch bitte schön Männer heranzuzüchten, die den Ansprüchen "moderner" Frauen genügen können.
Man stelle sich vor, wie er reagierte, forderte jemand, etwa ein Maskulist, doch bitteschön Frauen heranzuziehen, die den Ansprüchen von Männern genügen.
Auch für Hollstein haben Frauen ganz einfach Vorrang.
Ihren Ansprüchen muss man genügen.
Was Männer wollen, ist zweitrangig.
Der Staat hat sich darum zu bemühen, Jungen und Mädchen gleichermaßen gut zu befähigen, ihre Träume/Lebensentwürfe umzusetzen, aber er hat nicht die Aufgabe, das eine Geschlecht gemäß den Vorgaben der Wortführer des anderen Geschlechtes abzurichten.
Wie die Gestaltung des gemeinsamen Lebens von Mann und Frau auszusehen hat, das haben die, die zusammenleben wollen, als GLEICHBERECHTIGTE auszuhandeln.
Und da sind die Ansprüche von Männern nicht weniger wert als die von Frauen.
Wenn ein Mann keine zu seinen Wünschen/Lebensentwürfen passende Frau findet, dann findet er halt keine, muss dann abwägen, ob er seine Ansprüche/sich selbst verändert oder lieber solo bleibt.
Aber Frauen soll das in Hollsteins Vorstellung erspart werden: Wenn sie keine adäquaten Männer finden, müssen nicht etwa sie ihre Ansprüche überdenken, sondern es wird zur Aufgabe des Staates erklärt, diesen Frauen die zu ihren Ansprüchen passenden Männer zuzuerziehen.
Dass Männer u.U. anderes wollen könnten als Frauen, ist zweitrangig.
Wieder soll sich der femizentrische Staat auf die Seite der "modernen", anspruchsvollen Frauen schlagen, damit diese ihren Egoimus Männern gegenüber leichter durchsetzen können.
Und das versteht dieser Mann dann wahrscheinlich auch unter Gleichberechtigung: Männer haben das Recht, den weiblichen Ansprüchen mit staatlicher Hilfe untergeordnet zu werden
gesamter Thread:
- Geschlechterforschung: Die meisten Männer taugen nichts für moderne Frauen -
Christian,
03.11.2010, 21:58
- Das vorletzte Aufgebot "starker Frauen" (Alleinerziehende) entwickelte sich prächtig - vt, 03.11.2010, 22:05
- Geschlechterforschung: Die meisten Männer taugen nichts für moderne Frauen -
Derkan,
03.11.2010, 22:15
- Geschlechterforschung: Die meisten Männer taugen nichts für moderne Frauen - Derkan, 03.11.2010, 22:21
- Männer sind in dem Staat nur Klappscheiben auf dem feministischen Schießstand! - Referatsleiter 408, 03.11.2010, 22:21
- Das stimmt sogar -
Horsti,
03.11.2010, 23:17
- Das stimmt sogar -
Roslin,
03.11.2010, 23:49
- Magst Du nicht - ajki, 04.11.2010, 00:08
- Das stimmt sogar -
Roslin,
03.11.2010, 23:49
- Geschlechterforschung: Die meisten Männer taugen nichts für moderne Frauen - Puwackel, 04.11.2010, 11:17
- Geschlechterforschung: Moderne Frauen taugen nichts für die meisten Männer oT
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Guildo,
05.11.2010, 01:07