MännertagsGlosse mit Nebenwirkung: Männer sind ein Auslaufmodell
Männer sind ein Auslaufmodell
Mittwoch, 3. November 2010 16:47 - Von Hajo Schumacher
Es gibt den Welt-Lepra-Tag, den Weltmurmeltiertag und den Welt-Toiletten-Tag. Immer geht es dabei darum, Dinge auszurotten, vor dem Aussterben zu bewahren oder sauberer zu machen. Heute ist Weltmännertag – doch wer braucht diese Spezies überhaupt noch? Ein Abgesang.
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Deswegen wird auf dem Spielplatz von den Muttis auch beklatscht, wenn Shakira dem Kevin die Blechschaufel über die Rübe haut. Das ist mal ein selbstbewusstes Mädchen, das lässt sich nichts gefallen. Wenn Kevin, völlig zu Recht, der Shakira nun seinerseits eine scheuert, wird nach dem Kinderpsychologen gerufen oder gleich nach dem Jugendamt. Sieht doch jeder: Da wächst ein Gewalttäter heran; was da wohl zu Hause los ist. Klare Sache: aggressiver Vater, alte Rollenbilder, da hilft nur umgehende Medikamentierung.
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Liebe Grüße
Oliver
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Was ein Flipflop: WDR-Puppe HajoPajo
Den und nen paar andere Schießbudenfiguren hat der WDR damals extra rekrutiert um zu verhindern das Eugen Maus zuviel Fakten ausspricht.
Hier ein Ausschnitt:
http://www.youtube.com/watch?v=oOZYWoxD-JQ
Und wie dürfen wir das Ganze jetzt verstehen? (n. t.)
- kein Text -
Und wie dürfen wir das Ganze jetzt verstehen? (n. t.)
Ähm...ich verstehe es böse-bissig.
Der spart nichts aus von Fischinnen bis zu Matti und Vuti
Mittwoch, 3. November 2010 16:47 - Von Hajo Schumacher
(...)
Heute sind Väter und Mütter in ihren Rollen austauschbar, beklagt unser Autor
Dauernd verordnet die Welt sich Gedenktage. Im Januar ist Welt-Lepra-Tag, im Februar Weltkrebstag, im März Weltnierentag. Es folgen Welt-Roma-Tag, Weltmurmeltiertag und Welt-Toiletten-Tag. Keine Ahnung, wer diese Tage bestimmt. Wahrscheinlich die EU oder Claudia Roth.
(...) Dennoch: Höchste Zeit, rasch noch was einzufrieren. Denn in der Langzeitbetrachtung fehlen jetzt schon Hunderttausende Jungs weltweit; die Mädchen werden mehr und mehr. Drei Viertel aller Brache und Plötzen in Havel und Spree sind inzwischen Weibchen. Viel Spaß. Die Fischinnen werden als Erste das Wunderland von Alice Schwarzer erleben.
Machen wir uns nichts vor: Ob es nun die Umweltgifte gewesen sind oder Frauenrechtlerinnen –
Schade das er nicht die Feministinnen als Umweltgifte bezeichnet.
Aber die Richtung stimmt.
(...) Kein Mensch braucht noch Männer, allenfalls für den Umzug.
(...)
"Aber man wird ja noch die Frage stellen dürfen, ob Männer, Frauen oder beide zusammen seither glücklicher geworden sind? (...) Offenbar haben sich Probleme nicht gelöst, aber immerhin anders verteilt. Burnout ist für alle da.
Die Gleichberechtigung und ihre hässlichen kleinen Schwestern, die gleichen Pflichten, haben zumindest eines geschafft: Die moderne Frau und der moderne Mann sind im Prinzip austauschbar.
(...)
Während sich im Arbeitsleben allenthalben eine immer feinere Teilung von Aufgaben durchsetzt, etabliert sich vor allem in der Großstadtfamilie der Alleskönner. Im Epizentrum des Trends, in Prenzlauer Berg, soll es schon Kinder geben, die „Matti“ und „Vuti“"
"Das Elter" nicht zu vergessen
"... damit sich Rollenbilder nur ja nicht verfestigen. Die Erzeuger wiederum sind ganz leicht auseinanderzuhalten. Sieht man das Elternpaar von hinten, trägt eine gebückte Gestalt die recycelbaren Einkaufstaschen und schiebt zugleich den Kinderwagen. Die Frau ist das breitschultrige Wesen in dem ärmellosen Tarnhemd daneben. Seit Michelle Obama gilt der Bizeps als Zentralorgan der Weiblichkeit.
(...)
Da der Mann ohnehin ausstirbt, ist es übrigens völlig überflüssig, sich auf den letzten Metern noch über Gerechtigkeitsfragen Gedanken zu machen."
Jo. Wenn die Männer dann ausgestorben sind, verschwindet der Feminismus gleich mit, den finanziert dann ja niemand mehr. Insofern hat der Autor doch recht mit den letzten Metern.
![[image]](http://www.cosgan.de/images/smilie/froehlich/a080.gif)