Naja, in der WELT ausnahmsweise mal ein guter Artikel zum
Naja, in der WELT ausnahmsweise mal ein guter Artikel zum
Weltmännertag also – ein sicheres Zeichen, dass unser einst stolzes Geschlecht von der Evolution langsam abgeschafft wird.
Machen wir uns nichts vor: Ob es nun die Umweltgifte gewesen sind oder Frauenrechtlerinnen – die Männer sind ein Auslaufmodell.
Kein Mensch braucht noch Männer, allenfalls für den Umzug. Denn selbst volkswirtschaftlich sind Männer eine Katastrophe.
Da der Mann ohnehin ausstirbt, ist es übrigens völlig überflüssig, sich auf den letzten Metern noch über Gerechtigkeitsfragen Gedanken zu machen.
Deswegen wird auf dem Spielplatz von den Muttis auch beklatscht, wenn Shakira dem Kevin die Blechschaufel über die Rübe haut. Das ist mal ein selbstbewusstes Mädchen, das lässt sich nichts gefallen.
Angesichts jahrzehntelangen feministischen Dauerfeuers weiss ich nicht ob das Ironie sein soll oder nicht
Beissender Sarkasmus: "Die Gleichberechtigung und ihre hässlichen kleinen Schwestern"
... Na gut, die Bewertungsmaßstäbe für fragwürdiges soziales Verhalten in den Bildungsanstalten sind etwas durcheinander. Aber das geht in Ordnung: Weil die Frauen überleben, müssen sie jetzt gestärkt werden, auf trunksüchtige und übersexualisierte Randgruppen, Männer also, muss man keine Rücksicht mehr nehmen. Deswegen wird auf dem Spielplatz von den Muttis auch beklatscht, wenn Shakira dem Kevin die Blechschaufel über die Rübe haut. Das ist mal ein selbstbewusstes Mädchen, das lässt sich nichts gefallen. Wenn Kevin, völlig zu Recht, der Shakira nun seinerseits eine scheuert, wird nach dem Kinderpsychologen gerufen oder gleich nach dem Jugendamt. Sieht doch jeder: Da wächst ein Gewalttäter heran; was da wohl zu Hause los ist. Klare Sache: aggressiver Vater, alte Rollenbilder, da hilft nur umgehende Medikamentierung.
So rücken die Mädchen zum Girl Day aus und werden wie kleine Heilige auf dem Bagger von den Kameras der Weltöffentlichkeit oder zumindest der „Abendschau“ abgefilmt, während die Jungs Antiaggressionspuppen aus alten Socken basteln.
Die gute Nachricht: Manche kommen dennoch durch. „Gute Männer werden bleiben“, sagt gnädig die Regensburger Stadträtin Astrid Freudenstein (CSU). Danke, echt, wirklich toll. Wir trinken einen Ingwer-Tee auf Frau Freudenstein.
Schließen wir also den Weltmännertag mit den Worten des Autors:
Im Epizentrum des Trends, im Prenzlauer Berg zu Berlin, soll es schon Kinder geben, die „Matti“ und „Vuti“ sagen müssen, damit sich Rollenbilder nur ja nicht verfestigen.