Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Ein Benkelberg pinkelt auf den Berg

Info, Wednesday, 03.11.2010, 00:15 (vor 5551 Tagen)

Zitat:

Eckhard Benkelberg, 01.11.2010 13:19
Sehr bedenklich, so bedenklich, dass ich das Begehren für völligen Unfug halte.
Wennim Einzelfall ein Vater mal keinen Zuschuss beim ALGII bekommt, weil er seine Kinder am Wochenende versorgt, ist das gewöhnliches Unrecht, gegehn das es Rechtsbehelfe gibt. Dass Frauen für das selbe Vergehen nicht so oft bestraft werden wier Männer, liegt daran, dass Frauen erheblich weniger zu Gewaltkriminalität neigen als Männer. Es gibt auch so gut wie keine Frau, die ihre Unterhaltspflicht nicht erfüllt (§ 170 StGB)
Umgangsrecht des Vaters, das ihm ein Richter zugesprochen hat, ist leicht durchsetzbar mit Ordnungsgeld und Ordnungshaft. (Ganz andere Frage ist, warum ein Vater kein Umgangsrecht zugesprochen bekommen hat: Nun können auch Richter irren, sie sind Menschen, aber auch da gibt es zwei Instanzen, und es müssten schon vier Richter irren. (Ich denke beim Wehklagen von Männern diesbezüglich immer an den Splitter im Auge des anderen) Männer haben Vollzeitarbeitsplätze, lieber Namensvetter, in den letzten fünf Jahren wurden eine halbe Million Frauenarbeitsplätze abgeschafft und 1,3 Millionen geringfügige Beschäftigungsverhältnisse für Frauen geschaffen, die also arbeiten, ohne fürs Alter vorsorgen zu können. Der Mann nach Scheidung baut seine Rente weiter auf, die Mutter nach Scheidung arbeit sozialversicherungsfrei, die hat - sorry - in zwanzig Jahren die Arschkarte. Und wer regiert in den Unternehmen, die Frauen nur noch als € 400,00 Kräfte einstellen? Männer.
Der Aufruf kommt mir vor als Aufruf der Jammerlappen.
Nur ein Punkt ist richtig, das ist die eindeutig verfassungswidrige "Gleichstellung" = Bevorzugung von Frauen = Benachteiligung gleich qualifizierter Männer bei Einstellungen und Beförderungen im öffentlichen Dienst.Alles andere ist wieder mal nur Wehklagen.

Quelle: http://www.freiewelt.net/nachricht-5752/m%E4nnerfeindlichkeit-stoppen---interview-mit-eckhard-kuhla.html

watn das fürn lila Pudel? kt

Foxi, Wednesday, 03.11.2010, 00:36 (vor 5551 Tagen) @ Info

- kein Text -

Ein Kämpfer für das Recht !

Sachse, Wednesday, 03.11.2010, 01:32 (vor 5551 Tagen) @ Foxi

Wir führen seit 36 Jahren eine aus derzeit zwei Rechtsanwälten bestehende Anwaltskanzlei für mittelständische Klientel mit den Schwerpunkten auf den Gebieten Familienrecht, Erbrecht, Steuerrecht, Gesellschaftsrecht, Handelsrecht. Gerne vertreten wir Sie auch in anderen Angelegenheiten.

sehr bedenklich, der HERR ist Anwalt im Familienrecht. Wenn schon Anwalt so Realitätsfern agiert, na Danke!

"Der Aufruf kommt mir vor als Aufruf der Jammerlappen."
Na, er verdient sicher sehr gut in der Scheidungsindustrie

http://www.famrecht.de/

Nun, nach Überfliegen seines Internetauftrittes sieht es so aus, dass er die Interessen der Emanzen sehr intensiv vertritt. Beispiel:

Auch nach bisherigem Recht war der Differenz- oder Aufstockungsunterhaltsanspruch beschränkbar.

Nur hat bis dahin kein Fachgericht Geschiedenenunterhalt nach nicht kurzer Ehe jemals zeitlich beschränkt ausgeurteilt. Deshalb hat die Bundesjustizministerin Zypries auch ab 2004 etwa landauf, landab, erklärt, es müsse endlich Schluss sein mit der lebenslangen Lebensstandartgarantie der geschiedenen Frau („einmal Chefarztgattin, immer Chefarztgattin“)

Es war dann der XII. Senat des Bundesgerichtshofs, der am 12.04.2006 den nachgeordneten Fachgerichten die Leviten gelesen und erklärt hat, es gehe nicht länger an, dass die Fachgerichte von der bis dahin schon gegebenen Befristbarkeit nachehelicher Unterhaltsansprüche keinen Gebrauch machten.

Frei nach Lenin, gerichtet

„an Alle“

wurde also vom Bundesgerichtshof verkündet, von jetzt an herrsche ein strengeres Regiment, was die Befristung nachehelicher Unterhaltsansprüche angehe
aus "Neues Unterhaltsrecht verfassungswidrig", mal anlesen

Jaja, ein Krieger gegen die Väterrechte....

Eher ein pinkeln gegen den Wind

Mus Lim ⌂, Wednesday, 03.11.2010, 02:24 (vor 5551 Tagen) @ Info

Gegen den Wind, der zum Sturm werden wird. ;-)

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