Die Frauenhausszene schlägt Alarm
Gegenwehr scheint es ja mittlerweile immer mehr zu geben. Stellvertretend stelle ich den Beitrag eines grübelnden (vermutlich) Mannes ein:
Ich bin gegen jede finanzielle Kürzung im sozialen Bereich - im Gegenteil. Argumente gegen Kürzungen liegen eigentlich auf der Hand, und im übrigen existieren ja diverse Bereiche, in denen Steuergelder sinnlos durchgehau'n werden. Beispielsweise fette Diäten und Pensionen von Landtagsabgeordneten, fette Ministergehälter und vieles mehr.
In Sachen Frauenhäuser stört mich anderes, beispielsweise heißt es auf der Webseite des Frauenhauses in Wedel http://anonym.to/?http://www.frauenhaus-wedel.de/:
"Gewalt sind nicht nur Schläge... Gewalt kann bereits bei Worten beginnen, mit Demütigungen, Beschimpfungen, Kontrolle, Isolation...
Keine Frau ist schuld, wenn ihr Mann/Partner gewalttätig ist. Er allein hat die Verantwortung... (hierfür) zu tragen."
Diese Argumentation atmet einen gewissen -wie soll ich sagen, männerfeindlichen?- Geist aus, der in dieser Art doch kaum zu rechtfertigen ist.
Zumindest sind solche plakativen Behauptungen bei näherem Hinsehen von recht oberflächlicher Art. Denn:
Wenn auch Kommunikation (Worte, Beschimpfungen, Schreiereien, Demütigungen etc.) bereits "Gewalt" ist, dann sind Frauen an dieser Art Gewaltausübung beteiligt - denn an Kommunikation findet per definitionem zwischen mindestens zwei Personen statt.
An Streitereien, Vorwürfen, Demütigungen, Beleidigungen etc., die einer physischen Gewaltausübung vorausgehen, ist in einer konfliktreichen und zerstrittenen Zweierbeziehung die Frau beteiligt bzw. spricht sie ebenso aus wie ihr männlicher Beziehungspartner. Eine gegenteilige Behauptung wäre weltfremd.
Mit einer solchen Gewaltdefinition ("Gewalt kann bereits bei Worten beginnen... Er allein hat die Verantwortung zu tragen...") lasten Frauen ihren persönlichen Anteil an JEDEM verbalen Konflikt ausschließlich den Männern auf.
Diese Pauschaldiffamierung/-diskriminierung (handelt es sich hierbei, fraulicher Argumentation folgend, nicht ebenfalls bereits um Gewaltausübung?) hat sich historisch doch längst erledigt; sie wird nur noch von einigen dogmatischen (stalinistisch-ähnlichen), in der Zeit zurückgebliebenen Feministinnen/Extremistinnen à la Alice Schwarzer betrieben.
Auf der oben genannten Webseite heißt es weiter: "Grundlage unserer Arbeit ist ein feministischer (...) Ansatz."
Sowas schreibt man (frau) ja schnell hin - eine griffige Formulierung. Aber was heißt sie eigentlich konkret? Ist der "feministische Ansatz" gleichbedeutend mit der Pauschaldiskriminierung der Männer ("Gewalt beginnt mit Worten, der Mann ist gewalttätig, er allein hat die Verantwortung hierfür zu tragen..." ?
Wenn hinter jeglicher Arbeit im Bereich Frauenhäuser ein solcher Geist herrscht, würde ich einer (pädagogischen) Kürzung der finanziellen Mittel eventuell doch zustimmen.
http://forum.spiegel.de/showpost.php?p=6541863&postcount=30
Männergewalt nach der Definition des Frauenhauses Schwalm-Eder:
Psychische Gewalt
Er peinigt sie durch einschüchtern, Beleidigungen, bedrohen, Angst machen, Eigentum zerstören und einsperren.
Die psychische Misshandlung drückt sich aus in: ständiger Kritik, verspotten, Anschuldigungen, das Zurückhalten von Komplimenten und anderen Formen emotionaler Unterstützung, Untreue, Drohung mit Gewalt oder Selbstmord, Drohung die Kinder wegzunehmen oder zu verletzen, schweigen, Schrecken einjagen (z.B. durch zu schnelles Auto fahren) und vieles mehr.
Soziale Gewalt
Er nutzt seine „männlichen Privilegien“, behandelt sie als Dienerin, trifft alle Entscheidungen allein, benutzt die Kinder als Druckmittel, macht die Frau im sozialen Umfeld schlecht.
Hier noch der Link und dort auf Gewalt gehen http://anonym.to/?http://www.awofrauenhausschwalmeder.de/index2.htm
Diese Gewaltdefinition könnte im Spiegel Online-Forum jemand einstellen
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Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohlangepasstes Mitglied einer zutiefst kranken Gesellschaft zu sein
gesamter Thread:
- Die Frauenhausszene schlägt Alarm -
Imageberater,
02.11.2010, 14:58
- Jungen über 12 Jahren gelten in Frauenhauskreisen nicht als Kinder, schon deshalb... - Kritiker, 02.11.2010, 15:16
- Die Frauenhausszene schlägt Alarm - Christine, 02.11.2010, 16:06
- Eviathan: Vielleicht nimmt das Spiegel-Forum den WikiMANNia-Artikel - Christine, 02.11.2010, 16:55
- Software für Männer: FrauenhausAbrissTrainer (FSK 3 Jahre!) -
Referatsleiter 408,
02.11.2010, 21:05
- Wenn sich da nicht mal der Imageberater aufgefordert fühlt...K.W.T.
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der_quixote,
02.11.2010, 22:26
- Wenn sich da nicht mal der Imageberater aufgefordert fühlt...K.W.T.