Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Gibt es eigentlich IRGENDETWAS ...

Robert ⌂, München, Tuesday, 02.11.2010, 14:20 (vor 5552 Tagen) @ ajki

Und deshalb beliebig mit jeder Bedeutung zu füllen - was auch

geschieht.

Darum braucht es verbindliche Aussagen. Die gibt es. Erprobt in 2000
Jahren. Bedacht von intelligenten Männern und Frauen die Jahrhunderte
beobachteten.

Und sind mit höchster Wahrscheinlichkeit falsch ... Aber wer nicht mit der prinzipiellen Ungewissheit dieser Welt leben kann, der braucht halt eine Instanz, die ihm sagt, was "wahr" zu sein hat ...

OMG doch das sagt was aus. Jemand der sagt das er nicht glaubt, ist sich
nicht bewusst dass er immer von Glaubenssätzen ausgeht. Oder weis jemand
alles?

Es ist die Krux, daß im Deutschen die Wörter für die Begriffe, die im englischen unterschiedlich mit "Belief" und "Faith" bezeichnet werden, gleich ("Glaube") sind.
Daß man nicht alles weiß (ja: nicht mal alles wissen kann!), und man deshalb immer von einem mehr oder weniger naheliegendem "Axiomensystem" (wie "Glaubenssätze" in der Mathematik heissen) ausgeht, ist eine Trivialität. Daraus aber die Notwendigkeit eines "Faith" herleiten zu wollen, ist entweder dumm (weil man den Unterschied der Begriffe nicht versteht) oder demagogisch (weil man sich in aktivem "Wort-Verdrehen" übt).

Gläubige sind ehrlicher zu sich selber. Sie wissen dass sie nicht alles
wissen und das sie nicht alles wissen können.

Strohmann"argument".

Robert

--
Wolfgang Gogolin "Diese Hymnen für Frauen erinnern an das Lob, das einem vierjährigen Kind zuteil wird, weil es endlich nicht mehr in die Hose kackt, sondern von allein aufs Töpfchen geht."


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