Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Das Entscheidende an der Kopftuchdebatte

Robert ⌂, München, Tuesday, 02.11.2010, 10:11 (vor 5552 Tagen) @ Ekki

Einerseits könnte man das als Kritik an der (durchaus nicht nur in
der deutschen Gesellschaft anzutreffenden) Tendenz verstehen, dem Mann die
Schuld für alles und jedes zuzuschieben.

"Schuld sein" kann nur jemand, der eine Verantwortung trägt. Kaum eine Frau übernimmt freiwillig und von sich aus Verantwortung, sie wird, sofern möglich, einen Mann vorschicken.
Das geht schon im Privaten bei z.B. der Frage "was machen wir heute Abend?" los, und geht weiter bei der klassischen "Tu/mach/sag mal was", wenn ihr irgendwas nicht passt. Usw. usf.
Ein Tier oder ein (geistig) Behinderter ist z.B. nie schuld!

Insofern sollte man vielleicht das ewige "Der Mann ist an allem schuld" positiv umdeuten in ein (in etwa): "nur ein Mann trägt wie ein Erwachsener die Verantwortung" ;), oder gar: "Gleichberechtigung ist erst dann erreicht, wenn Frauen den gleichen Anteil an der Verantwortung übernommen haben!"

Robert

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Wolfgang Gogolin "Diese Hymnen für Frauen erinnern an das Lob, das einem vierjährigen Kind zuteil wird, weil es endlich nicht mehr in die Hose kackt, sondern von allein aufs Töpfchen geht."


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