Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Aber unser Staat weiß nicht mehr, wie er die Familie schützen soll, schon ...

Info, Monday, 01.11.2010, 13:22 (vor 5553 Tagen)

... weil er nicht mehr weiß, was Familie ist!

"Rechtsproblem Familie"
Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider

Lesen und verstehen!

Er will es nicht wissen

Mus Lim ⌂, Monday, 01.11.2010, 15:15 (vor 5553 Tagen) @ Info

Der Staat könnte den Familien ganz einfach helfen, wenn er sich aus dem privaten Bereich heraushalten würde.
Das will er aber nicht. Und deshalb will er auch nicht wissen, wie die Familie zu schützen wäre ...

--
Mach mit! http://wikimannia.org
Im Aufbau: http://en.wikimannia.org

Dazu sehr interessante Artikel!

Michi @, Monday, 01.11.2010, 16:10 (vor 5553 Tagen) @ Info

Zitat der Wochen 43-44 / 2010

Angriff auf die Familie ist Angriff auf die menschliche Natur

Wo innerhalb menschlicher Völker und Kulturen daher ein schärferer Ansatz zum Staat gewagt wird, wird bald als eigentümlicher Brennpunkt sowohl des Zugriffs als auch des Widerstands die Familie offenbar. Sie entzieht sich nachhaltiger und zäher der Umformung durch den Staatsplan als das Heer, die Wirtschaft, die Kirche und auch das Individuum. Ihre Stärke liegt darin, dass hier nicht nur eine Einrichtung, ein Stand, ein Sakrament, ein individuelles Schicksal angerührt wird, sondern mit alledem auch die menschliche Natur in ihrer Substanz. Hier häufen sich daher die praktischen Maßnahmen, die theoretischen und utopischen Erwägungen. Sie laufen darauf hinaus, das Kind dem Einfluss der Familie zu entziehen, um es in bestimmter Richtung zu typisieren und zu moralisieren, auf Kosten der individuellen Ausbildung.

Ernst Jünger: Der Weltstaat, Stuttgart 1960, S. 46.

Nachricht der Wochen 43-44 / 2010

Erziehungshilfen: Sollen sie Familien helfen oder ersetzen?

Verwahrlost vor dem Fernseher dahinvegetierend, mit Süßigkeiten ruhig gestellt und von desinteressierten und überforderten Eltern chronisch vernachlässigt: Dieses medial verbreitete Negativ-Bild familiärer Sozialisation von Kindern scheint die amtliche Erziehungshilfestatistik zu bestätigen...

http://www.i-daf.org/

http://www.i-daf.org/34-0-Newsletter.html[img][/img]

SG
Michi
Excalibur
GWG-Jäger

... das Wohl der Kinder

Info, Monday, 01.11.2010, 17:25 (vor 5553 Tagen) @ Info

"Rechtsproblem Familie"
Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider

Aus dem Dokument, Abschnitt "Unterhalt":

Kindeswohl ist ein schönes Wort, aber es wird durch die Unterhaltsansprüche
nicht erreicht, gerade weil das Wohl der Familie vernachlässigt wird, der Familie als Einheit. Nur das Familienwohl verwirklicht das Kindeswohl. Dazu gehört das Wohl der Mutter, aber auch das Wohl des Vaters, nämlich das Wohl der Eltern und der Kinder. Die Kinder gehören zu den Eltern und die Eltern zu den
Kindern.

(Seiten 23ff)

"Die Familie und ihre Zerstörer" (www.DFuiZ.net) sollte nicht unerwähnt bleiben in diesem Kontext

O tempora ...

Karl Toffel, Monday, 01.11.2010, 17:25 (vor 5553 Tagen) @ Info

Lesen und verstehen!

Sehr witzig. Was gibt es bei dem Gejammer zu verstehen?
Dieser Staat hat sich - um mal ein inzwischen populäres Wort zu benutzen - tatsächlich längst selbst abgeschafft.
Egoismus geht vor Familie.
Kaputte Reste (allein verziehende Mütter und deren bedauernswerte Anhängsel) gehen vor Familie. Kita und die "Lufthoheit über den Kinderbetten" sind längst akzeptiert.
Als ich vierzehn war, wurde diese Gesellschaftsform zum ersten Mal öffentlich propagiert. Mein Lehrer (noch längere Haare als ich damals) entschied, mir eine Sechs in Deutsch zu verpassen, weil ich schon in diesem zarten Alter zu bezweifeln wagte, dass antiautoritäre Erziehung zu einem guten Ergebnis führen könne. Da ging kein noch so guter Aufsatz dran vorbei. Meine Güte - die Noten in Mathe (ausgerechnet!) und Latein mussten mich rausreißen. Journalist bin ich trotzdem geworden - ätsch, Herr Wiemker!
Das Ergebnis haben wir jetzt. War ich mit vierzehn schon klüger als mein Pauker?
Wenn heute ein Ulrich Wickert (den ich von Herzen verachte) in einem Buch öffentlich den grassierenden Egoismus beklagt, dann bestätigt er mich nur. Und ich muss ihm - leider - recht geben. Fahr mal mit Deiner örtlichen Straßenbahn. Früher standen wir auf, wenn ein altes Muttchen die Bahn betrat. Heute legen die "Kids" (auch so ein Wort) bestenfalls demonstrativ noch die Beine auf den Sitz gegenüber.
Und Frauen? Nun, selbst in den wilden Siebzigern gab es noch sowas wie Damen. Davor hatte ich Respekt. Wie soll ich mir den aber bewahren - vor den Arschgeweih-Tätowierten, Jeans-Unfiformierten Turnschuh-Schlampen?

Ja, Müller, ich weiß, das ist alles ganz toll und ich bin ein alter Sack. Vielleicht bist Du (samt Deiner Mischpoke, die sich neuerdings hier breitmacht) aber auch einfach nur blind und dumm. Wer weiß???

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