Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

233.682 Postings in 30.704 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

"Lila Pudel" - Hier irrt Walter Hollstein

Nudel up, Sunday, 31.10.2010, 21:59 (vor 5554 Tagen)

Ein Absatz in einem aktuellen Artikel der Neuen Zürcher:

Soziologe und Männerforscher Walter Hollstein sagt: «Insbesondere in Männergesellschaften ist es halt noch so: Geld ist Macht. Und ein Mann ein Mann, wenn er wirtschaftlich potent ist, Frau oder Familie ernähren kann.> Und wenn nicht? Ist er «untendurch, wird er verlacht, als Weichei bezeichnet oder als lila Pudel>. Von solchen Diskriminierungen im Alltag hört Walter Hollstein in seinen Gesprächsgruppen immer wieder.
http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/wenn_der_mann_weniger_verdient_1.8204995.html

Tstststs! Da haben EXTRA fleißige Menschen für Geschlechterforscher wie Professor Hollstein eine eigene Enzyklopädie angelegt, und dann wird sie von diesem Akademikervolk nicht benutzt. Dabei steht es dort klipp und klar unter
http://wikimannia.org/index.php?title=Lila_Pudel:
Als Lila Pudel werden Männer bezeichnet, die der Ideologie des Feminismus anhängen und diese Ideologie weiter verbreiten. (Ein ähnlicher Begriff ist "Fifi".[1]) Ein Lila Pudel ist ein männliches Wesen, welches sich dem Feminismus andient, ohne dessen Glaubwürdigkeit und Wahrhaftigkeit zu überprüfen. Lila Pudel lieben es, Frauen über sich selbst zu stellen. Angst vor mangelnder Zuwendung, Geltungssucht, sinnfreies Karrierestreben treiben ihn hoffnungslos in einen Opportunismus, der auch dann noch buckeln lässt, wenn ihn Frauen demütigen, ihn dressieren. Er kniet gern vor Frauen nieder, wenn er sich Vorteile davon verspricht und überläßt ihnen jede Definitionshoheit. Lila Pudel klatschen sogar Beifall, wenn eine Feministin die Minderwertigkeit des Mannes mit absurden Y-Chromosomentheorien erläutert. Ein Lila Pudel zweifelt nie an Forderungen, die Frauen an ihn richten und übt sich in missionarischem Eifer: Seht Männer - werdet wie ich.

Ob ein Mann mehr oder weniger verdient als seine Partnerin - das hat mit Verpudelung nichts zu tun, Herr Professor. Die Diskriminierung von Männern geht in diesen Fällen von den Pudeln aus, die sich für etwas Höherwertiges als andere Männer halten, weil sie so schön Männchen machen und Pfötchen geben können.

Hier irren sich noch ganz andere!

Referatsleiter 408, Zentralrat deutscher Männer, Sunday, 31.10.2010, 22:18 (vor 5553 Tagen) @ Nudel up

http://derstandard.at/1285200656759/derStandardat-Interview-Banken-erfinden-Geld-aus-Luft

derStandard.at: Sie gehen davon aus, dass sich Gesellschaft und Wirtschaft in den kommenden Jahren völlig verändern werden. Hat unser derzeitiges Finanz- und Wirtschaftssystem ausgedient?

Franz Hörmann: Definitiv in jeder Hinsicht. Weil wir aus Sicht der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften Modelle verwenden, die auf die alten Römer zurückgehen. Das Zinseszinssystem stammt aus dem zweiten vorchristlichen Jahrtausend, die doppelte Buchhaltung aus dem 15. Jahrhundert. Und es gibt keinen Bereich unserer Gesellschaft und der Wissenschaften, wo Methoden dieses Alters überhaupt noch ernst genommen werden. Aber es dient dazu, gesellschaftliche Eliten mächtig und reich zu erhalten, deswegen ändert sich nichts.

.... und das Familienrechts stammt wahrscheinlich aus der Steinzeit! Hoffentlich kracht das System zusammen, dann gibts auch keine Fördermittel mehr für FemiWanzen und der böse Spuk ist vorbei!

--
Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.

Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!

trifft nur auf ihn zu

Tätiger, Sunday, 31.10.2010, 22:20 (vor 5553 Tagen) @ Nudel up

Herr Hollstein ist wirtschaftlich nicht potent und immer wieder
"wird er verlacht, als Weichei bezeichnet oder als lila Pudel>."
Letzteres mag ja stimmen, aber der kausale Zusammenhang nicht.

powered by my little forum